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Predige das Wort

Überlegungen zum Glauben an Jesus Christus

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Zusammenfassung

Predige-das-Wort.de will zum Glauben an Jesus Christus ermutigen und Material für Hauskreis, Bibelarbeit und Predigt zur Verfügung stellen. Sie sind eingeladen, Kritik oder Wünsche oder Fragen zu stellen. Im Rahmen meiner Möglichkeiten bin ich gerne bereit, darauf einzugehen.
Ihr Robert Zobel
robert.zobel@predige-das-wort.de
Die Webseite ist neu bearbeitet. Einzelheiten dazu finden Sie auf der Startseite.

Schlagwörter: Anregung - Ausarbeitung - Bibel - Bibelarbeit - Christus - Ermutigung - Gemeinde - Gott - Hauskreis - Herr - Jesus - Kirche - Predigt








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Der Bibeltext
Die Wortfeld-Konkordanz


Neu

in Predige-das-Wort.de:

Lateinische Bibelausgabe NOVA VULGATA

in Der Bibeltext-Online

Die Vulgata, die lateinische Übersetzung der Bibel, ist in der Ausgabe von 1979, der NOVA VULGATA, hinzugekommen. Die Vulgata stellt eine lateinische Übersetzung der Bibel aus dem Griechischen dar, die von Hieronymus ca 382 bis ca 395 erstellt wurde. Die Version NOVA entstand im Auftrag des zweiten vatikanischen Konzils (11. Oktober 1962 bis zum 8. Dezember 1965, initiiert und geleitet von Papst Johannes XXIII, beendet von Paul VI).


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Der Bibeltext-Online

Hier können Sie die Bibel im Zusammenhang lesen.
Man sollte zunächst einmal den originalen Bibeltext lesen. Er stellt den Königsweg zum Glauben dar und sollte immer zu Rate gezogen werden, bevor man Kommentare und Auslegungen oder auch andere fromme Bücher liest.
Sie haben die Möglichkeit, den Text nach Versen und Kapiteln, nur nach Kapiteln oder völlig ohne diese willkürlichen Unterbrechungen darzustellen. Sie werden sehen, dass jede der Darstellungen eine unterschiedliche Wirkung erzielt. Manchmal ist es sinnvoll, einen Paulusbrief einfach einmal wie einen Brief zu lesen. Eine versweise Auslegung hat auch ihre Berechtigung, sollte aber erst vorgenommen werden, wenn man den Text als Ganzes gelesen hat. Dabei ist es ohne Belang, dass man nicht jeden Vers in aller Tiefe versteht. Der Gesamteindruck ist eine gute Basis für die weitere Arbeit mit dem Text.



Die Wortfeld-Konkordanz-Online

Hier können Sie online Ihre Fragen direkt an die Bibel stellen.
Wo steht was? In welchem Zusammenhang taucht ein Wort auf?
Welche Bibelteile beschäftigen sich mit welchen Begriffen?
Wo taucht das Wort Gnade häufig auf, taucht es im Alten Testament ebenfalls auf und wo?
Konkordanzen sind nicht nur Hilfen beim Suchen eines Textes, sondern sie geben auch einen interessanten Einblick in die Themen der einzelnen biblischen Bücher.


Die Auswahl der Bibelversionen und die Gestaltung des Textes kann in der Konkordanz oder in der Online-Bibel erfolgen. Sie wird dann von dem jeweils anderen Programm übernommen. In der ersten ausgewählten Bibelausgabe sucht die Konkordanz.




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Predigten   

Predigten

Predigten

Schriftauslegungen für die Gemeindearbeit

Die nachfolgenden Predigten sind in verschiedenen Gemeinden gehalten worden. Sie sind nicht gedacht, einen Text umfassend auszulegen. Ihr Ziel war es, in eine konkrete Gemeindesituation hinein zu sprechen. Alles steht zur Verfügung. Da ich meine Predigten immer als Geschenk unseres HERRN Jesus Christus empfunden habe, mache ich auch keine Rechte daran gelten.

   

Das Vorbild Abrahams - Ein Glaube, der auch angesichts der eigenen Schwäche nicht aufhört

1.Mose 18,1-15

Saul - Die unerwartete Berufung

1.Samuel 9-10

Die Bedeutung des Singens

Psalm 1

Der Weg des Heils

Psalm 50

Der HERR hat Großes an uns getan

Psalm 126

... wenn Gott beruft.

Jeremia 1,1-10

Authentisches Leben

Daniel 2

Predigt über das JA und das NEIN

Matthäus 5,33-37

Heilsgewissheit

Matthäus 7,21-29

Der Weg nach Bethlehem

Lukas 2, 1-5

Der Weg nach Bethlehem

Lukas 2, 1-7

Dankbarkeit für Gottes Handeln

Lukas 17,11-19

Der gute Hirte

Johannes 10,1-14

... dass ihr euch untereinander liebet.

Johannes 15, 9-17

Das prophetische Wort für die Gemeinde

Johannes 16, 1-4

Überwindung der Angst

Johannes 16,33

Predigt über David, einen Mann nach dem Herzen Gottes.

Apostelgeschichte 13, 20-23

Die Gnadengabe der Begegnung

Römer 1,8-12

Über den Grund, der gelegt ist, Jesus Christus und über den Tempel des lebendigen Gottes, der wir sind.

1.Korinther 3, 11-17

Offene Augen für den Dienst in der Gemeinde

1.Korinther 12,27-31

Nahet euch zu Gott, so naht er sich zu euch!

Jakobus 4,8


Weihnachten

Das Kommen des Messias

So anders als erwartet - eine Herausforderung für den Glauben

Diese Predigten wurden zu Weihnachten gehalten. Der Schwerpunkt liegt auf der Belastung, die das Weihnachtsgeschehen für die Beziehung zwischen Maria und Josef bedeutete. Sie beschäftigen sich mit der Glaubensherausforderung, sind also keine typischen Weihnachtspredigten.

   

Der Weg nach Bethlehem

Lukas 2, 1-5

Der Weg nach Bethlehem

Lukas 2, 1-7


Jahreswechsel

Zwischen den Jahren

Seid getrost! Seid kühn!

Der Jahreswechsel macht uns immer wieder nachdenklich und bedeutet auch Angst. Christus stellt dagegen die Aufforderung: Seid getrost! Seid kühn!

   

Überwindung der Angst

Johannes 16,33


Pfingsten

Der Heilige Geist für die Gemeinde

Das Wirken des Heiligen Geistes übersteigt unsere Träume.

Das Pfingstgeschehen ist ein Handeln Gottes in der Welt, das wir in seiner Größe nicht erfassen können und eher wie Träumende wahrnehmen.

   

Der HERR hat Großes an uns getan

Psalm 126




Anregungen   

Euer Gott

Sehet, da ist Euer Gott

Ein Versuch, die Handlungsweisen Gottes an Hand biblischer Texte zu zeigen.

Es sollen verschiedene Bibelstellen unter dem Aspekt betrachtet werden, wie sich Gott offenbart, wie er handelt, wie Gott mit Menschen umgeht. Die Auslegungen werden nach und nach erstellt. Dieser Text soll dabei zur Einleitung in dieses große Thema einige grundsätzliche Überlegungen darstellen. Insbesondere wird die Aussage verdeutlicht, dass Gott nicht Gegenstand unserer Überlegungen sondern immer nur handelndes Subjekt sein kann. Dies begrenzt unsere Erwartungen, die wir an eine solche Auslegung stellen dürfen und zeigt ihren Stellenwert:
Wir können immer nur feststellen, dass Gott in einer konkreten Situation so oder so gehandelt hat. Wir können daraus aber nicht den Schluss ziehen, dass Gott immer so handeln muss. Selbst die Verheißungen der Bibel, insbesondere Jesu, missverstehen wir, wenn wir sie deterministisch le sen im Sinne: „Gott muss …“ Gott wird entsprechend seinen Verheißungen handeln. Die Bibel ist voll von Beispielen für die Treue Gottes. Aber Gott behält sich vor, wann und wie er handelt.

   

Die Einzigartigkeit Gottes in der Bibel

Bibelstellen, die die Einzigartigkeit Gottes unterstreichen

Schlaglichter der Offenbarung Gottes in der Bibel

Einige grundsätzliche Überlegungen

Denn das Brot Gottes ist derjenige, welcher vom Himmel herabkommt und der Welt Leben gibt.

Jesus Christus - wahrer Gott

Gott offenbart sich mit „Ich bin“ - Altes Testament

Eigenschaften Gottes

Gott offenbart sich mit „Ich bin“ - Neues Testament

Eigenschaften Gottes

Gott offenbart sich mit „Ich bin“ - Auswertung

Vergleich des Alten und Neuen Testamentes

... denn der Vater selbst hat euch lieb

Jesus Christus offenbart Gott den Vater

Das Johannesevangelium: Gott, der Vater

Die Ehrfurcht des Jüngers Johannes, wenn er Jesu Worte über seinen Vater zitiert

Unsichtbare Welt

Nachweis einiger Grundannahmen aus der Bibel

Denn das Brot Gottes ist derjenige, welcher vom Himmel herabkommt und der Welt Leben gibt.

Gott kommt zu den Menschen

Denn das Brot Gottes ist derjenige, welcher vom Himmel herabkommt und der Welt Leben gibt.

Ekstase in der Bibel

Die Freiheit des Glaubens

Wie kann erzwungener Glaube Gott verherrlichen?


Glauben

In allen Bereichen des menschlichen Lebens investieren wir Glauben

Glauben in der Wissenschaft, im menschlichen Zusammenleben und selbstverständlich auch in der Religion

Es ist eine Selbsttäuschung zu meinen, dass ein Leben ohne Glauben möglich ist. In verschiedenen Beispielen wird dies in dem Zyklus über den Glauben deutlich gemacht. Im Bereich der menschlichen Beziehungen gehem wir ganz selbstverständlich mit Glauben um und nennen es Vertrauen.

   

Kapitel 6 Anhang: Wieviel Glauben verlangt die Evolution von ihren Jüngern?

Die Annahme eines Schöpfer-Gottes ist dagegen recht plausibel.


Chef

Führungsstile in der Bibel

Führung heißt Dienen

Die verschiedenen Erzählungen der Bibel zeigen in vielen Fällen, wie gut oder schlecht Menschen mit Führungsverantwortung umgehen können. Dabei zeigt sich, dass viele Verhaltensmuster, die bis heute fortleben, schon vor Jahrtausenden zu beobachten waren. Aber es zeigt sich auch, wie revolutionär der Führungsstil Jesu ist. Er setzt allen Führungsverantwortlichen ein klares Vorbild, auch wenn nicht jeder diesem Vorbild wird folgen wollen.

   


Literatur

Buchbesprechungen

... aufgelesen

Diese Buchbesprechungen folgen keiner Systematik. Manches, aber nicht alles, was mir kommentierenswert erschien, habe ich hier niedergelegt.

   


EKD-Denkschrift

Familie

an der Bibel gespiegelt

Diese Denkschrift ist nicht nur im Blick auf die Bewertung der verschiedenen Partnerschaften und Beziehungen unserer Zeit von Interesse. Sie ist erstaunlicher Weise auch ein Dokument, wie sich in der evangelischen Kirche im Lutherjahr klammheimlich das Lehramt wieder erhebt: „Angesichts der Vielfalt biblischer Bilder und der historischen Bedingtheit des familialen Zusammenlebens bleibt entscheidend, wie Kirche und Theologie die Bibel auslegen und damit Orientierung geben.“ Ob Luther dem zugestimmt hätte? Selbst Benedikt XVI war da evangelischer, wenn man seinen Jesusbüchern folgt.

   




Ausarbeitungen   

Bibelarbeiten

Bibelarbeiten für verschiedene Zielgruppen

Die Faszination des Wortes Gottes

Die Bibelarbeiten sind zu unterschiedlichen Anlässen für Jugendliche oder Erwachsene erstellt worden. Im allgemeinen handelte es sich nicht um Referate, sondern wir haben das Thema im Gespräch erarbeitetet, deshalb ist nicht alles Material so rund, wie man es von einem Referat erwarten würde. Ziel war es, die Faszination, die vom lebendigen Wort Gottes ausgeht, zu verdeutlichen.

   

Gott ist Liebe

Ein spannender, aber lohnender Weg zur Erkenntnis der Liebe Gottes

Gott ist Liebe

Ein spannender, aber lohnender Weg zur Erkenntnis der Liebe Gottes

Gott offenbart sich mit „Ich bin“ - Altes Testament

Eigenschaften Gottes

Gott offenbart sich mit „Ich bin“ - Neues Testament

Eigenschaften Gottes

Gott offenbart sich mit „Ich bin“ - Auswertung

Vergleich des Alten und Neuen Testamentes

Gottes Willen erkennen

Eine Lebensfrage für jeden Menschen, nicht nur für den Christen

Was hat uns die Rede vom großen Weltgericht zu sagen.

Wie gehen wir mit diesem sperrigen Gerichtswort um?

Herr, zu wem sollen wir gehen?
Du hast Worte ewigen Lebens.

Nur Jesus selbst hat das volle Evangelium

Vergebung

Die zentrale Botschaft des Neuen Testamentes

Biblische Texte zum Thema Tod

Als letzter Feind wird der Tod überwunden

Ekstase, Verzückung und Begeisterung in der Bibel

Ekstase in der Bibel

Das Wort Prophet in der Septuaginta

Darstellung der Bibelstellen in Septuaginta, masoretischem Text und deutschen Übersetzungen

Das Ehepaar Aquila und Priscilla (Kleine Prisca)

Die segensreiche Arbeit eines Ehepaares in neutestamentlicher Zeit

Der Evangelist Markus

Lebensentwürfe und der Umgang mit Versagen

Samuel und der Wunsch nach einem König

Ein alter Mann und die Wünsche einer neuen Zeit
- Auch Führungsaufgaben abzugeben will gelernt sein


Prophet

Der Prophet in der Bibel

Beobachtungen zum Beruf des Propheten

Aussagen von und über Propheten. Beobachtungen zum Beruf des Propheten. Mit Hilfe der Konkordanz werden Aussagen gesammelt und versucht, die Vielfalt und Bedeutung des Prophetenamtes deutlich zu machen.

   

Thesen zu den Berichten über Propheten

Überblick zum Beruf des Propheten im Alten und Neuen Testament

Alttestamentliche Berichte über Propheten

Beobachtungen zum Beruf des Propheten im Alten Testament

Neutestamentliche Berichte über Propheten

Die Gabe der Prophetie im Neuen Testament

Der Prophet Elia im Neuen Testament

Johannes der Täufer als der von Maleachi verheißene Elia


Katastrophen

Biblische Aussagen zu Katastrophen

... und welche Hoffnung bleibt?

Die Bibel sieht die Weltgeschichte mit den Augen Gottes. Deshalb sind Katastrophen in der Bibel nur in so weit berichtet, wie sie für das Handeln Gottes mit den Menschen Bedeutung haben oder, in anderen Worten, wie sie heilsgeschichtlich relevant sind, wie sie für das Heil, das Gott den Menschen bringen will, relevant sind. Jesus wird einmal gebeten, dazu Stellung zu nehmen, dass bei einem Unglück unschuldige Menschen umgekommen sind. Das Buch Hiob behandelt dieses Thema eingehend. Angesichts von Katastrophen stellt sich die Frage, welche Hoffnung bleibt.

   

Katastrophen in biblischer Zeit

Aussagen der Bibel zu Katastrophen


Festtage

Feiern

Ausarbeitungen zu Festtagen

Die nachfolgenden Seiten stellen Überlegungen zu den Festtagen dar. Dabei war es nicht mein Ziel, einen Festtag erschöpfend zu diskutieren. Dies ist nachgerade unmöglich. Aus meiner subjektiven Bewertung habe ich zu einem Festtag ein Bibelwort ausgewählt und es mit dem Festtag in Beziehung gesetzt. Dabei erhebe ich nicht den Anspruch, dass mein Aspekt vielleicht der allerwichtigste sei. Ich habe den Aspekt gewählt, der mir subjektiv am wichtigsten war. Alles andere wäre vermessen.

   

Advent

Bereit, dem Sohn Gottes zu begegnen

Weihnacht

Kaum zu glauben ...

Palmsonntag

Jesus, die Offenbarung der Majestät Gottes ... und doch ist alles ganz anders

Die Nacht, in der unser Herr Jesus verraten ward

Welch wunderbaren Herrn haben wir

Karfreitag

Brief an einen behinderten Menschen

Karfreitag

Es ist vollbracht

Ostern

Triumph des Glaubens

Ostern

Texte zum Osterfest

Himmelfahrt

... ein beiläufiger Festtag?

Himmelfahrt

... die Himmel durchschritten

Pfingsten

... Gott meint die ganze Welt

Pfingsten

... Verherrlichung des Vaters vor aller Welt

Trinitatis

Das Wort HEILIG in der Bibel

Trinitatis

Heilig, heilig, heilig ist der HERR Zebaot

Volkstrauertag

Die Verheißungen des Herrn gelten gerade im Angesicht des Todes

Buß- und Bettag

Die Verheißungen des Herrn gelten gerade im Angesicht des Todes

Totensonntag

Im Blick auf den Tod ist der Glaube völlig ohne Alternative


Suppenküche

Andachten in der Suppenküche

Besinnliches vor dem Mittagessen

In diesem Abschnitt werden einige Andachten dargestellt, die ich in der Suppenküche der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde Braunschweig-Heidberg, Halberstadtstraße 9, gehalten habe. Diese Suppenküche findet jeden Sonntag um 13.00 Uhr statt und steht allen Bedürftigen offen. Nur am ersten Sonntag im Monat fällt sie aus. Erfahrungsgemäß wird sie zum Ende des Monat immer stärker besucht als zu Anfang. Daher und aus Mitarbeitermangel haben wir am ersten Sonntag im Monat geschlossen. Darüberhinaus gibt es noch eine Sommerpause, die meist Juli und August umfasst.

   

Reden über die Erfahrungen mit dem lebendigen Gott

...denn es ist uns unmöglich, nicht von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben

Das Gleichnis vom Hausherrn und seinen Weingärtnern

Jesus Christus: In keinem anderen ist das Heil

JA oder NEIN

Andacht beim Grillfest vor Beginn der Sommerpause

Der Himmel steht weit offen für diesen Papst ...

Wie halten wir es mit dem Sterben

Die Wirkungen des Heiligen Geistes

...zu reden, wie der Geist es ihnen auszusprechen gab.



Folie wird nicht angezeigt: 2017-Jahreslosung.jpg

Gott spricht:

Ich schenke euch ein neues Herz

und einen neuen Geist.

Hesekiel 36,26

Jahreslosung 2017

Diese Jahreslosung stellt uns vor eine Herausforderung. Gott selbst will uns ein neues Herz und einen neuen Geist schenken. Wir haben uns sehr daran gewöhnt, dass Gott uns annimmt, so wie wir sind. Dies will die Jahreslosung auch nicht in Frage stellen. Aber dies ist noch nicht alles. Dies ist der Anfang einer langen und spannenden Geschichte, die wir mit Gott erleben können.

Gott sagt nicht, dass er uns ein neues Herz schenken will, wenn wir es denn wollen. Die Jahreslosung ist an dieser Stelle bedingungslos. „Ich schenke“, sagt Gott. Es ist derselbe Gott, der in der Schöpfung sprach: „Es werde Licht“. Und die Bibel kommentiert ... und es geschah also.

Das bedeutet doch, wenn Gott so spricht, dann geschieht es, in einem Augenblick, nicht irgendwann einmal, es geschieht auf Grund des Wortes, das Gott geredet hat. Wenn Jesus Heilung zusagt, dann sind die Menschen gesund und zwar nicht irgendwann, sondern sofort, „zu der selbigen Stunde“, wie Luther es übersetzt hat.

Damit ist klar, dass der Glaubende ein neues Herz und einen neuen Geist hat.

Diese Tatsache sollten wir uns von niemandem rauben lassen. Allerdings hat schon Martin Luther gesäufzt: „Der alte Adam in uns soll ersäuft werden. Nimm dich aber in acht, das Aas kann schwimmen!“ Oft sieht unser Leben gar nicht so aus, als wenn das neue Herz und der neue Geist schon da wären. Vieles ist grau, wo wir gerne helle Farben sehen würden. Dies drückt uns herab und raubt uns die Gewissheit, dass alles schon geschehen ist. Wir neigen dann dazu, dieses neue Herz und den neuen Geist in die Zukunft zu verlegen. Es wird am Horizont sichtbar, aber wir haben es noch nicht. Ist Gott so, dass er uns etwas von Ferne zeigt, aber es uns nicht gibt? Schreibt nicht Paulus an die Gemeinde in Rom: Was wollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott für uns, wer mag wider uns sein? Welcher sogar seines eigenen Sohnes nicht verschont, sondern ihn für uns alle dahingegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken? Wer will gegen die Auserwählten Gottes Ankla ge erheben? Gott, der sie rechtfertigt? Wer will verdammen? Christus, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferweckt ist, der auch zur Rechten Gottes ist, der uns auch vertritt? (Römer 8,31-34). Gott hat uns mit Christus alles geschenkt, alles, ohne Ausnahme.

Johannes, der Seelsorger, weiß um unsere Bedrückung. Er weiß, dass unser Herz kleinmütig werden kann, ja, dass es uns sogar verdammen kann, weil wir nicht so sind, wie wir gerne sein wollen. Und so sagt er denen, die darunter leiden: Daran erkennen wir, daß wir aus der Wahrheit sind, und damit werden wir unsre Herzen vor Ihm stillen, daß, wenn unser Herz uns verdammt, Gott größer ist als unser Herz und alles weiß. Geliebte, wenn unser Herz uns nicht verdammt, so haben wir Freimütigkeit zu Gott; und was wir bitten, empfangen wir von ihm, weil wir seine Gebote halten und tun, was vor ihm wohlgefällig ist. (1.Johannes 3,19-22).

Wie kann das sein, dass wir ein neues Herz haben, und doch verdammt es uns, bedrückt uns, macht uns niedergeschlagen? Hier stoßen wir an das Geheimnis des Glaubens, wie es Petrus ganz existenziell erlebte, als er Jesus auf dem See kommen sah (Matthäus 14,22-33  ): Erst war er voller Glauben: Petrus aber antwortete ihm und sprach: Herr, bist du es, so heiße mich zu dir auf das Wasser kommen! (Matthäus 14,28   ). Da sprach das neue Herz, das Petrus von Jesus bekommen hat te. Da sprach der glaubende Petrus. Und sein Glaube trügt nicht: Da sprach er: Komm! Und Petrus stieg aus dem Schiff und wandelte auf dem Wasser und kam auf Jesus zu. (Matthäus 14,29   ). Und dann wendet er seinen Blick von Jesus, von dem Ziel ab: Als er aber den starken Wind sah, fürchtete er sich, und da er zu sinken anfing, schrie er und sprach: Herr, rette mich! (Matthäus 14,30   ). Er orientiert sich nicht an dem Vorbild Jesu, sondern er schaut a uf das, was ihn bedroht. Aber er ruft auch: Herr, rette mich!

Und dies geschieht: Jesus aber streckte alsbald die Hand aus, ergriff ihn und sprach zu ihm: Du Kleingläubiger, warum zweifeltest du? (Matthäus 14,31   ). Und am Ende sind die Jünger vom Handeln Jesu überwältigt: Da kamen, die in dem Schiffe waren, fielen vor ihm nieder und sprachen: Wahrhaftig, du bist Gottes Sohn! (Matthäus 14,33  ).

So ist es auch mit unserem Herz: Wir haben dieses neue Herz, aber unsere Augen schauen hierhin und dorthin und unsere Maßstäbe werden plötzlich von ganz anderen Quellen gespeist, nicht von dem liebenden Blick Jesu. Jesaja sagt uns, was Gott davon hält: Denn also spricht der HERR: Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege; (Jesaja 55,8  ). Und dann entsteht dieses Gefühl, dass wir unzureichend sind, dass unser Herz ja gar nicht so neu ist. Dies ist aber nicht der Blick Gottes auf uns. Gott will, dass wir mit Freuden unseren Weg gehen: Denn ihr sollt mit Freuden ausziehen und in Frieden geleitet werden; Berge und Hügel sollen vor euch in Jubel ausbrechen und alle Bäume des Feldes in die Hände klatschen. (Jesaja 55,12   ). Gott selbst wird dies in uns wirken: also soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: es soll nicht leer zu mir zurückkehren, sondern ausrichten, was mir gefällt, und durchführen, wozu ich es sende! (Jesaja 55,11  ). Manchmal können wir nur verzweifelt rufen, wie es der Vater des besessenen Knaben vor Jesus tat: Und alsbald schrie der Vater des Knaben mit Tränen und sprach: Ich glaube; hilf meinem Unglauben! (Markus 9,24). Und Jesus half diesem Menschen. So wird er auch uns, wenn wir darunter leiden, dass unser Leben so unvollkommen ist, heilen und uns die Augen öffnen für die großen Dinge, die Jesus in unserem Leben wirken will, wenn wir diesem neuen Geist Raum geben und das neue Herz nicht überdecken mit dem, was unsere Augen sehen und begehren oder fürchten, sondern wenn wir auf das sehen, was Jesus in unserem Leben bereits getan hat und tun will. Lasst uns den neuen Geist betätigen, damit wir den Willen Gottes erkennen und tun und uns nicht in Dingen verzetteln, von denen Gott einmal sagen wird, dass er es uns gar nicht geboten hat. Nicht alles, was vordergründig gut ausschaut, ist auch im Willen Gottes. Der neue Geist wird uns offenbaren, was Gott wirklich von uns will und wozu er uns auch befähigt hat. Und dann wird das neue Herz in uns wirksam werden und die Zufriedenheit einkehren, die unsere Augen, die nach allerlei Begehrlichem blicken, nicht aufkommen lassen.

Neubearbeitung der Webseite

Predige-das Wort.de

Die Webseite ist neu bearbeitet.

Leider haben sich bei der Umstellung einige Fehler eingeschlichen, so dass einige Webseiten leer sind. Ich bitte, dies zu entschuldigen. Der Fehler ist erkannt und wird nach und nach behoben.

Und dies sind die Neuheiten:

Zu jeder Seite gibt es jetzt ein Verzeichnis der Bibelstellen. Dies Verzeichnis finden Sie für die ganze Webseite als Bibelstellen-Tabelle. Sie finden in dieser Tabelle die Bibelstellen in ihrer natürliche Reihenfolge. Sie können entweder die Bibelstelle selbst anklicken, dann wird in einem neuen Fenster das entsprechende Kapitel angezeigt, die Verse sind rot hervorgehoben. Dieses Verfahren ist gewählt, damit Sie den Bibeltext immer im Zusammenhang sehen. Das vermeidet Fehlschlüsse. Unter der Bibelstelle finden Sie kleine Zahlen, die zum ersten, zweiten usw. Auftreten der Bibelstelle in dem entsprechenden Beitrag oder der entsprechenden Predigt führen. Das rechte Feld in der Tabelle führt Sie direkt zum Anfang der entsprechenden Seite. Auf einer Webseite finden Sie neben den Bibelstellen ein Feld mit einem Pfeil ⇓ oder ⇑. Dies ist die Verknüpfung zum nächsten Auftreten der Bibelstelle. Taucht die Bibelstelle nur einmal auf, so fehlt dieser Pfeil.

Zusätzlich gibt es noch Schlagwörter zu jeder Seite. Über die Schlagwort-Tabelle können Sie Beiträge auch nach Schlagworten suchen, etwa „Glauben“ oder „Ruf in die Nachfolge“. Unter der Überschrift finden Sie eine Zusammenstellung aller Schlagwörter. Wenn Sie auf ein Schlagwort klicken, springen zu der Stelle in der Tabelle, in der das Schlagwort auftritt. Von dort kommen Sie, wenn Sie auf das mittlere Feld „Titel der Seite“ klicken, zu dem entsprechenden Beitrag. Wenn Sie auf das Schlagwort klicken, kommen Sie wieder zurück zu der Zusammenstellung aller Schlagwörter.

Darüberhinaus sind die Beiträge über den Glauben und „Euer Gott“ überarbeitet und erweitert worden. Es lohnt sich, diese noch einmal anzuschauen.

Diese massiven Änderungen haben viel Programmieraufwand erfordert. Wenn nicht alles so funktioniert, wie Sie es erwarten, dann senden Sie mir gerne eine Mail unter robert.zobel@predige-das-wort.de. Ich bin auf Ihre Reaktion gespannt.

Leider haben auch einige Seiten den Ort gewechselt, um diesen hohen Organisationsgrad zu ermöglichen. Sollten Sie dadurch Unannehmlichkeiten haben, bitte ich das zu entschuldigen. Ich hoffe, die neuen Navigationsmöglichkeiten werden Sie dafür entschädigen.

Eine Predigt über Heilsgewissheit

Heilsgewissheit

- Ich weiß, dass mein Erlöser lebt

Dieses Entsetzen der Menschen, die Jesu Bergpredigt gehört haben, kann man nur zu gut verstehen.

Was hat Jesus ihnen alles zugemutet: Wer zu seinem Bruder „Du Narr!“ sagt, ist ein Mörder. Wer einer Frau hinterherschaut, ihrer zu begehren, ist ein Ehebrecher. Man solle sich lieber ein Glied abhacken, als zu riskieren, in die Hölle zu kommen.

Alles was sie bisher gelernt haben, können sie vergessen: Keine langen Gebete, keine demonstrativen Spenden, nicht sorgen, nicht richten …

Es war eine Zumutung, aber sie haben gespürt, dass da jemand redete, der Vollmacht hatte. Man konnte das nicht einfach so vergessen, was er gesagt hatte, es arbeitete in einem, nach dieser Predigt war nichts mehr wie vorher.

Und dann das (Matthäus 7,21): Nicht jeder, der zu mir sagt: «Herr, Herr», wird in das Himmelreich eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut.

Wie oft hatten sie schon „Herr, Herr!“ gesagt. Waren sie nicht das erwählte Volk Gottes. Bemühten sie sich nicht jeden Tag, haben sie sich nicht oft genug über diese vielen Gebote und Bestimmungen geärgert, aber haben sie nicht durchgehalten aus Gehorsam gegenüber Gott …

Und wir, haben wir nicht ganz bewusst „Herr Jesus Christus“ gesagt, weil Johannes uns gelehrt hat: Daran erkennet ihr den Geist Gottes: Jeder Geist, der bekennt: «Jesus ist der im Fleisch gekommene Christus», der ist von Gott; (1.Johannes 4,2). Und sind wir nicht auf das Bekenntnis unseres Glaubens und ganz bewusst getauft, weil es heißt: Wer glaubt und getauft wird, soll gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden. (Markus 16,16 )

Unser Thema ist ja die Heilsgewissheit und der Text, den wir gelesen haben, er sieht so gar nicht nach Heilsgewissheit aus. Deshalb stellen wir uns einmal einen Moment vor, wir stehen da wirklich an der Himmelspforte, da, wo der Zugang zum Thron Gottes ist.

Was bedeuten in solch einem Augenblick unsere Rechthabereien: Wir stehen vor dem lebendigen Gott, der durch sein Allmachtswort die Welt geschaffen hat, der ein Wort spricht, und es geschieht. Wie klein kommen wir uns vor, wenn wir abends in den Sternenhimmel schauen. Wir sehen Sterne, die viele Lichtjahre von uns entfernt sind. Das am weitesten von der Erde entfernte Raumschiff ist gerade einmal 18 Lichtstunden von der Erde weit. Und dies ist schon eine gewaltige Leistung. Bei seiner derzeitigen Geschwindigkeit von 60.000 km/h wird es weitere 300.000 Jahre brauchen, bis es einen Stern erreicht, den 17 Lichtjahre entfernten Stern Gliese 445 im Sternbild Giraffe. Bedenkt man nun, dass alleine unsere Milchstraße eine Ausdehnung von ca. 100.000 Lichtjahren hat und aus Milliarden von Sternen besteht, dass unsere Lichtstraße nicht die einzige Galaxis ist, sondern dass es noch ca. 100 Milliarden Galaxien gibt, dann gewinnt man einen Eindruck der Größe des Weltalls und damit erst recht de r Größe unseres Gottes, der durch sein Allmachtswort dies alles erschaffen hat. Dabei haben wir von dem Mikrokosmos, die Welt der Moleküle und Atome, noch gar nicht gesprochen.

Was sollen wir sagen, wenn wir vor diesem Gott stehen. Ich denke, angesichts der Größe unseres Gottes wird uns jedes Wort im Halse stecken bleiben und wir werden nichts vorbringen können, was auch nur ansatzweise so klingt wie „Ich habe einen Anspruch darauf, dass …“. Wenn dieser Gott etwas sagt, wir werden es schweigend zur Kenntnis nehmen, denn es ist uns einfach zu groß.

Damit halten wir zunächst einmal fest: Wir haben auch nicht den Hauch eines Anspruches vor diesem großen Gott. Jeder kleine Chef einer kleinen Firma nimmt für sich das Recht in Anspruch, bestimmte Menschen zu empfangen und andere nicht. Wenn dieser große Gott ein Schild an seine Tür hängen lässt: „Heute geschlossen!“ Welches Recht hätten wir, Einlass zu fordern, welche Möglichkeiten hätten wir, unseren vermeintlichen Rechtsanspruch durchzusetzen.

Unser Reden, unsere vermeintliche Demut, unser Handeln ist belanglos im Vergleich zur Größe Gottes. Und doch schreibt Paulus an die Philipper: Und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und Sinne bewahren in Christus Jesus! (Philipper 4,7)

Dieser Gott, dessen Friede bereits unseren Verstand übersteigt, wird eure Herzen und Sinne bewahren. Merkt ihr, dass wir uns erst einmal die Größe Gottes vor Augen stellen müssen, damit wir merken, welchen Klang dieses Wort hat. Wie sehr freut sich eine kleine Rentnerin, wenn sie zu einer Behörde geht und ein Beamter gibt ihr die Auskunft: „Ich werde einmal schauen, ob wir noch zwei Erziehungsjahre für sie anerkennen können. Versprechen kann ich nichts, aber ich werde es prüfen.“ Wieviel mehr freut sie sich, wenn sie beim nächsten Mal erfährt: „Entschieden ist noch nichts, aber wir haben es befürwortet und an den Behördenleiter weitergeleitet.“ Und wenn es dann schließlich abgelehnt wird, dann geht sie trotzdem zu dem Beamten hin und bedankt sich, dass er sich für sie eingesetzt hat. - Ihr merkt jetzt, warum ich in meinem Beispiel eine Rentnerin gewählt habe.

Wieviel mehr würde es für unsere kleine Rentnerin bedeuten, wenn der Behördenchef sie auf dem Flur trifft und ihr sagt: „Ich habe ihren Vorgang gesehen, das geht ja gar nicht. Ich habe meine Mitarbeiter angewiesen, das sofort zu ändern und Ihnen die zwei Jahre anzuerkennen.“

Und in der zitierten Bibelstelle redet nicht ein entscheidungsbefugter Behördenchef, Paulus sagt von dem allmächtigen Gott: „Er selbst, dieser allmächtige Gott, wird eure Herzen und Sinne bewahren in Christus Jesus!“ Dieser allmächtige Gott wird unsere Herzen bewahren: Ist es nicht das menschliche Herz, der menschliche Sinn, der viel Übles schafft. Man könnte eine lange Liste machen, will man alle Gräueltaten aufzählen, die Menschen ersonnen haben. Lehrt nicht bereits Jesus seine Jünger: „Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsche Zeugnisse, Lästerungen.“ (Matthäus 15,19).

Und nun verspricht der allmächtige Gott: „Ich werde eure Herzen und Sinne bewahren in Christus Jesus!“ Dies verspricht der allmächtige Gott, der bei der Schöpfung gesprochen hat: „Und Gott sprach: Es lasse die Erde grünes Gras sprossen und Gewächs, das Samen trägt, fruchtbare Bäume, deren jeder seine besondere Art Früchte bringt, in welcher ihr Same sei auf Erden! Und es geschah also.“ Und es geschah also. (1.Mose 1,11).

Welchen Zweifel gibt es, dass der Schöpfer Gott, der die Erde durch sein Wort zu einem lebendigen Planeten gemacht hat, dass dieser Gott nicht auch durch sein Wort mein Herz zu einem Ort des Lebens macht. Leider ist es mit meinem Herzen wie mit Israel zur Zeit Jesu. Der Sohn Gottes war da und tat Wunder. Er redete zu den Menschen als einer, der Vollmacht hatte. Und doch waren da die Geldwechsler, die ihm nicht verzeihen wollten, dass er ihre Tische umgeworfen hatte. Es waren da die Schriftgelehrten, die Angst um ihren Einfluss auf das Volk hatten, es waren da viele andere, die mal diese und dann wieder jene Meinung hatten, so dass schließlich eine große und bestimmende Volksmenge „Kreuzige ihn“ rief. Und doch war 300 Jahre später das römische Weltreich christlich, der Tod am Kreuz hatte die Welt in unumkehrbarer Weise verändert. Unumkehrbar, das hören wir heute an vielen Stellen und man mag es kaum glauben. Aber das Christus die Welt in unumkehrbarer Weise verändert hat, d as können wir getrost glauben. Hier ist das Wort einmal richtig angewandt.

Auch unser Herz ist solch ein Israel. Das gute hat Einzug gehalten und doch ist auch viel übles in mir, üble Gedanken und, leider, manchmal auch üble Taten. Aber Christus hat in mir Wohnung genommen. Ich höre seine Stimme. Ich weiß um das Gute. Ich kann immer wieder mich für das Gute öffnen, das Gute tun. Aber da sind auch die bösen Gedanken, sie sind nicht tot. da ist der Pharisäer, der mir sagt, was ich noch alles tun muss, der mir die Freude rauben will. Da ist mein Stolz, der natürlich die Herrschaft behalten möchte. Und da ist das Geld, das mich treibt und das seinen Tisch in meinem Herzen nicht umschmeißen will.

Aber diese Dinge haben nicht mehr die Herrschaft. Denn, wenn ich gescheitert bin, wenn ich des Bösen nicht Herr geworden bin, dann darf ich zu meinem Herrn gehen und sagen: „Vater, vergib mir!“

Johannes lehrt uns: Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so verführen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns; wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigeit. Wenn wir sagen, wir haben nicht gesündigt, so machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns. (1.Johannes 1,8-10). Der Pharisäer in uns sagt: „Du hast keine Sünde, denn du hast ja dies und jenes Gute getan.“ Wenn der Pharisäer das sagt, dann versucht er uns zu verführen. „Dann verführen wir uns selbst!“ Also bin ich nicht ein besonders schlechter Mensch, weil in meinem Herzen widerstreitende Empfindung en, gute wie böse, entstehen. Sondern das Gegenteil ist richtig. Wenn ich mein Tun vor Gott verharmlose, der Pharisäer in mir versucht mir das ständig einzureden, wenn ich meine Sünden nicht mehr Sünden nenne, sondern versuche, sie als mein gutes Recht, als nicht so schlimm oder nur als Reaktion auf die noch schlimmeren Sünden meines Nachbarn zu verharmlosen, dann betrüge ich mich selbst und lebe nicht mehr in der Wahrheit. In Jesus leben heißt aber zunächst einmal, in der Wahrheit zu leben. Denn Jesus hat von sich gesagt: „Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, denn durch mich!“ (Johannes 14,6) Johannes spricht hier nicht davon, dass die Vergebung der Sünden vielleicht ein einmaliger Akt bei der Taufe ist. Er stellt das Bekenntnis der Sünden und die Vergebung als einen ganz normalen Vorgang in der Gemeinde der Gläubigen dar. Denn der zitierte Text geht weiter mit den Worten: „Meine Kindlein, solches schreibe ich euch, damit ihr nicht sündiget! Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, den Gerechten;“ (1.Johannes 2,1)

Er spricht auch nicht davon, dass das wir unsere Sünden öffentlich bekennen müssen. Primär ist zunächst einmal, dass ich vor mir selber eingestehe, dass eine bestimmte Handlung Sünde war. Zu oft habe ich in der Gemeinde Schuldeingeständnisse der folgenden Art gehört: „Sollte ich jemanden mit meinen Worten verletzt haben, so tut es mir leid …“ Da fehlt dann nur noch „Aber eigentlich war ich im Recht …“ Das ist nicht, was Johannes hier meint. Ich muss es mir selbst zunächst einmal eingestehen, dass eine bestimmte Handlung Sünde war. All die spitzfindigen Argumentationen, die der Pharisäer in mir, die der Stolz mir einflüstert, alle diese Spitzfindigkeiten muss ich wegwischen und meine Sünden vor mir selbst auch als solche bekennen.

Und dann ist da immer die Frage, ob ich dieses oder jenes denn tun muss. Warum soll ich mich taufen lassen, reicht es nicht, dass ich ein Leben nach den Prinzipien der Bibel führe? Warum soll ich diese oder jene Aufgabe übernehmen, reicht es nicht, dass ich sonntags in den Gottesdienst gehe? Muss ich dies tun, muss ich jenes tun? Solche Fragen können uns schwer belasten. Und dann meldet sich unser innerer Pharisäer zu Wort und sagt: „Das reicht, du machst das schon gut genug.“

Diese Fragen passen so gar nicht zu dem Vorbild, das Jesus uns gegeben hat. Er hat eine ganz andere Motivation und möchte auch uns mit seinem Beispiel den Weg weisen: „Gleichwie mich der Vater liebt, so liebe ich euch; bleibet in meiner Liebe! Wenn ihr meine Gebote haltet, so bleibet ihr in meiner Liebe, gleichwie ich meines Vaters Gebote gehalten habe und in seiner Liebe geblieben bin.“ (Johannes 15,9-10)

Das ist ein ganz anderer Aspekt, den der Pharisäer in uns gar nicht kennt. Die Frage ist nicht, ob ich dieses oder jenes tun muss, die Frage ist, wie sehr ich Gott liebe, wie sehr ich mich von Gott geliebt fühle. Mein Handeln ist die Antwort auf die Liebe Gottes. Ich tue etwas, weil ich mich geliebt weiß. Eine Ehe, in der ein Ehepartner im Bürgerlichen Gesetzbuch nachliest, ob er dies oder jenes tun muss, ist eigentlich schon kurz vor dem Aus. Wenn zwei sich lieben, werden sie ihre Angelegenheiten in Liebe regeln, sie werden sich freuen, wenn der andere sich freut. Ich glaube, das muss man nicht weiter erläutern.

Jesus möchte, dass wir unser Handeln genauso prüfen. Entscheidend ist nicht, ob es eine zwingende Vorschrift gibt, dass ich etwas tun muss, entscheidend ist Gottes Liebe zu mir, meine Liebe zu Gott.

Deshalb sind wir aufgefordert, allen Selbstbetrug abzulegen, nichts schön zu reden, nicht nach dem MUSS zu fragen sondern einmal nach unserer Liebe zu fragen und zu wagen, auch einmal das Gute zu tun, gehorsam zu sein, auch wenn unser Stolz meckert und sagt: „Du brauchst das aber nicht zu tun!“ An einer anderen Stelle sagt Jesus: denn der Vater selbst hat euch lieb, weil ihr mich liebet und glaubet, daß ich von Gott ausgegangen bin. (Johannes 16,27). Wenn wir es wagen, einmal über unseren Schatten zu springen, dann werden wir ganz persönlich die Realität dieses Wortes erleben.

Und dann wir es geschehen, dass wir erfahren und immer gewisser darin werden, dass dieser allmächtige Schöpfer-Gott, der durch sein Wort Welten schaffen und Weltreiche zerstören kann, dass dieser Gott unser liebender Vater ist, der seine Hände ausbreitet und sagt: „Komm!“, so wie es Johannes in der Offenbarung schaut: „Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen dürstet, der komme; wer will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst.“ (Offenbarung 22,17) Dann wird es nicht mehr um ein vermeintliches Recht gehen, sondern das Haus Gottes ist mein Vaterhaus. Und mein Vater wird seine Tür für mich öffnen und sagen: „Komm!“ Dies ist dann keine theologisch abgeleitete Rechtsposition, sondern es ist die Gewissheit, dass mein Vater im Himmel mich lieb hat und auf mich wartet und seine Tür auftun wird, weil er mich lieb hat.

Ich weiß, daß mein Erlöser lebt, und er wird zuletzt über dem Staube stehen.“ (Hiob 19,25) sagt Hiob, als es ihm immer schlechter ging und er mit seinen Freunden nach den Ursachen forschte. Dieses Wissen ist keine Rechtsposition, sondern es ist ein Ergebnis der Liebe.

Möge diese Liebe Jesu in unserem Herzen immer mehr Raum gewinnen, damit auch die Gewissheit immer größer wird: „Ich weiß, daß mein Erlöser lebt.“

AMEN







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