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Predige das Wort

Überlegungen zum Glauben an Jesus Christus

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Zusammenfassung

Predige-das-Wort.de will zum Glauben an Jesus Christus ermutigen und Material für Hauskreis, Bibelarbeit und Predigt zur Verfügung stellen. Sie sind eingeladen, Kritik oder Wünsche oder Fragen zu stellen. Im Rahmen meiner Möglichkeiten bin ich gerne bereit, darauf einzugehen.
Ihr Robert Zobel
robert.zobel@predige-das-wort.de
Die Webseite ist neu bearbeitet. Einzelheiten dazu finden Sie auf der Startseite.

Schlagwörter: Anregung - Ausarbeitung - Bibel - Bibelarbeit - Christus - Ermutigung - Gemeinde - Gott - Hauskreis - Herr - Jesus - Kirche - Predigt








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Der Bibeltext
Die Wortfeld-Konkordanz


Neu

in Predige-das-Wort.de:

Eine neue Predigt

Predigt über Markus 2,13-15

Und er ging wieder an das Meer hinaus, und alles Volk kam zu ihm, und er lehrte sie. Und als er vorüberging, sah er Levi, den Sohn des Alphäus, am Zoll sitzen. Und er spricht zu ihm: Folge mir nach! Und er stand auf und folgte ihm. Und es begab sich, als er in dessen Hause zu Tische saß, daß auch viele Zöllner und Sünder sich mit Jesus und seinen Jüngern zu Tische setzten, denn es waren viele, die ihm nachfolgten.

Berufung Levi

Jesus ruft Menschen in die Nachfolge

Levi hat sich mit seinem Zollhäuschen seine kleine Welt geschaffen. Er war unbeliebt, das wusste er. Aber er hatte ein Position und ein Auskommen. Jesus wird schon öfter bei ihm vorbeigegangen sein. Diesmal spricht Jesus ihn an und ruft Levi in die Nachfolge. Levi diskutiert nicht, sondern nimmt die Herausforderung an. Er löst sich von seinen Frustrationen und Vorurteilen und folgt Jesus. Damit wird er uns allen zum Vorbild: Denen, die noch keine Erfahrungen mit Jesus haben, wird er zum Ansporn, einen neuen Lebensentwurf zu wagen. Denen, die bereits auf dem Wege sind, den Christen, die aber vielleicht auf dem Wege stehengeblieben sind, weil sie zu viel Negatives erlebt haben, wird er zur Herausforderung, Neues zu wagen.

Lateinische Bibelausgabe NOVA VULGATA

in Der Bibeltext-Online

Die Vulgata, die lateinische Übersetzung der Bibel, ist in der Ausgabe von 1979, der NOVA VULGATA, hinzugekommen. Die Vulgata stellt eine lateinische Übersetzung der Bibel aus dem Griechischen dar, die von Hieronymus ca 382 bis ca 395 erstellt wurde. Die Version NOVA entstand im Auftrag des zweiten vatikanischen Konzils (11. Oktober 1962 bis zum 8. Dezember 1965, initiiert und geleitet von Papst Johannes XXIII, beendet von Paul VI).


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Der Bibeltext-Online

Hier können Sie die Bibel im Zusammenhang lesen.
Man sollte zunächst einmal den originalen Bibeltext lesen. Er stellt den Königsweg zum Glauben dar und sollte immer zu Rate gezogen werden, bevor man Kommentare und Auslegungen oder auch andere fromme Bücher liest.
Sie haben die Möglichkeit, den Text nach Versen und Kapiteln, nur nach Kapiteln oder völlig ohne diese willkürlichen Unterbrechungen darzustellen. Sie werden sehen, dass jede der Darstellungen eine unterschiedliche Wirkung erzielt. Manchmal ist es sinnvoll, einen Paulusbrief einfach einmal wie einen Brief zu lesen. Eine versweise Auslegung hat auch ihre Berechtigung, sollte aber erst vorgenommen werden, wenn man den Text als Ganzes gelesen hat. Dabei ist es ohne Belang, dass man nicht jeden Vers in aller Tiefe versteht. Der Gesamteindruck ist eine gute Basis für die weitere Arbeit mit dem Text.



Die Wortfeld-Konkordanz-Online

Hier können Sie online Ihre Fragen direkt an die Bibel stellen.
Wo steht was? In welchem Zusammenhang taucht ein Wort auf?
Welche Bibelteile beschäftigen sich mit welchen Begriffen?
Wo taucht das Wort Gnade häufig auf, taucht es im Alten Testament ebenfalls auf und wo?
Konkordanzen sind nicht nur Hilfen beim Suchen eines Textes, sondern sie geben auch einen interessanten Einblick in die Themen der einzelnen biblischen Bücher.


Die Auswahl der Bibelversionen und die Gestaltung des Textes kann in der Konkordanz oder in der Online-Bibel erfolgen. Sie wird dann von dem jeweils anderen Programm übernommen. In der ersten ausgewählten Bibelausgabe sucht die Konkordanz.




Predigten   
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Predige-das-Wort.de

Häufigkeit

Seiten, die besonders häufig aufgerufen werden

Monatliche Auswertung

Als Betreiber einer Webseite weiß man zwar nicht, wer auf der Webseite ist. Aber man weiß, dass jemand eine Webseite aufgerufen hat. Man erkennt auch in einem gewissen Maße, ob Suchmaschinen am Werke sind. Wenn man diese Aufrufe durch Suchmaschinen abzieht, so bleiben Aufrufe übrig, die zu dieser Liste von besonders häufig aufgerufenen Seiten zusammengestellt wurden. Vielleicht ist es für den einen oder anderen eine Anregung, auch einmal nachzuschauen.

   

Aktuell

Aktuell

Seiten, die besonders häufig aufgerufen werden

Juni 2017

Seiten, die besonders häufig aufgerufen werden

Juli 2017

Seiten, die besonders häufig aufgerufen werden

August 2017




Predigten   

Predigten

Predigten

Schriftauslegungen für die Gemeindearbeit

Die nachfolgenden Predigten sind in verschiedenen Gemeinden gehalten worden. Sie sind nicht gedacht, einen Text umfassend auszulegen. Ihr Ziel war es, in eine konkrete Gemeindesituation hinein zu sprechen. Alles steht zur Verfügung. Da ich meine Predigten immer als Geschenk unseres HERRN Jesus Christus empfunden habe, mache ich auch keine Rechte daran gelten.

   

Das Vorbild Abrahams - Ein Glaube, der auch angesichts der eigenen Schwäche nicht aufhört

1.Mose 18,1-15

Saul - Die unerwartete Berufung

1.Samuel 9-10

Die Bedeutung des Singens

Psalm 1

Der Weg des Heils

Psalm 50

Der HERR hat Großes an uns getan

Psalm 126

... wenn Gott beruft.

Jeremia 1,1-10

Authentisches Leben

Daniel 2

Predigt über das JA und das NEIN

Matthäus 5,33-37

Heilsgewissheit

Matthäus 7,21-29

>>>>>>>> Neu

Berufung Levi

Markus 2,13-15

Der Weg nach Bethlehem

Lukas 2, 1-5

Der Weg nach Bethlehem

Lukas 2, 1-7

>>>>>>>> Neu

Dankbarkeit für Gottes Handeln

Lukas 17,11-19

>>>>>>>> Neu

Der gute Hirte

Johannes 10,1-14

... dass ihr euch untereinander liebet.

Johannes 15, 9-17

Das prophetische Wort für die Gemeinde

Johannes 16, 1-4

Überwindung der Angst

Johannes 16,33

Predigt über David, einen Mann nach dem Herzen Gottes.

Apostelgeschichte 13, 20-23

Die Gnadengabe der Begegnung

Römer 1,8-12

Über den Grund, der gelegt ist, Jesus Christus und über den Tempel des lebendigen Gottes, der wir sind.

1.Korinther 3, 11-17

Offene Augen für den Dienst in der Gemeinde

1.Korinther 12,27-31

Nahet euch zu Gott, so naht er sich zu euch!

Jakobus 4,8


Weihnachten

Das Kommen des Messias

So anders als erwartet - eine Herausforderung für den Glauben

Diese Predigten wurden zu Weihnachten gehalten. Der Schwerpunkt liegt auf der Belastung, die das Weihnachtsgeschehen für die Beziehung zwischen Maria und Josef bedeutete. Sie beschäftigen sich mit der Glaubensherausforderung, sind also keine typischen Weihnachtspredigten.

   

Der Weg nach Bethlehem

Lukas 2, 1-5

Der Weg nach Bethlehem

Lukas 2, 1-7


Jahreswechsel

Zwischen den Jahren

Seid getrost! Seid kühn!

Der Jahreswechsel macht uns immer wieder nachdenklich und bedeutet auch Angst. Christus stellt dagegen die Aufforderung: Seid getrost! Seid kühn!

   

Überwindung der Angst

Johannes 16,33


Pfingsten

Der Heilige Geist für die Gemeinde

Das Wirken des Heiligen Geistes übersteigt unsere Träume.

Das Pfingstgeschehen ist ein Handeln Gottes in der Welt, das wir in seiner Größe nicht erfassen können und eher wie Träumende wahrnehmen.

   

Der HERR hat Großes an uns getan

Psalm 126




Anregungen   

Euer Gott

Sehet, da ist Euer Gott

Ein Versuch, die Handlungsweisen Gottes an Hand biblischer Texte zu zeigen.

Es sollen verschiedene Bibelstellen unter dem Aspekt betrachtet werden, wie sich Gott offenbart, wie er handelt, wie Gott mit Menschen umgeht. Die Auslegungen werden nach und nach erstellt. Dieser Text soll dabei zur Einleitung in dieses große Thema einige grundsätzliche Überlegungen darstellen. Insbesondere wird die Aussage verdeutlicht, dass Gott nicht Gegenstand unserer Überlegungen sondern immer nur handelndes Subjekt sein kann. Dies begrenzt unsere Erwartungen, die wir an eine solche Auslegung stellen dürfen und zeigt ihren Stellenwert:
Wir können immer nur feststellen, dass Gott in einer konkreten Situation so oder so gehandelt hat. Wir können daraus aber nicht den Schluss ziehen, dass Gott immer so handeln muss. Selbst die Verheißungen der Bibel, insbesondere Jesu, missverstehen wir, wenn wir sie deterministisch le sen im Sinne: „Gott muss …“ Gott wird entsprechend seinen Verheißungen handeln. Die Bibel ist voll von Beispielen für die Treue Gottes. Aber Gott behält sich vor, wann und wie er handelt.

   

Schlaglichter der Offenbarung Gottes in der Bibel

Einige grundsätzliche Überlegungen

Denn das Brot Gottes ist derjenige, welcher vom Himmel herabkommt und der Welt Leben gibt.

Jesus Christus - wahrer Gott

Gott offenbart sich mit „Ich bin“ - Altes Testament

Eigenschaften Gottes

Gott offenbart sich mit „Ich bin“ - Neues Testament

Eigenschaften Gottes

Gott offenbart sich mit „Ich bin“ - Auswertung

Vergleich des Alten und Neuen Testamentes

... denn der Vater selbst hat euch lieb

Jesus Christus offenbart Gott den Vater

Das Johannesevangelium: Gott, der Vater

Die Ehrfurcht des Jüngers Johannes, wenn er Jesu Worte über seinen Vater zitiert

Unsichtbare Welt

Nachweis einiger Grundannahmen aus der Bibel

Denn das Brot Gottes ist derjenige, welcher vom Himmel herabkommt und der Welt Leben gibt.

Gott kommt zu den Menschen

Denn das Brot Gottes ist derjenige, welcher vom Himmel herabkommt und der Welt Leben gibt.

Ekstase in der Bibel

Die Freiheit des Glaubens

Wie kann erzwungener Glaube Gott verherrlichen?

Die Einzigartigkeit Gottes in der Bibel

Bibelstellen, die die Einzigartigkeit Gottes unterstreichen


Glauben

In allen Bereichen des menschlichen Lebens investieren wir Glauben

Glauben in der Wissenschaft, im menschlichen Zusammenleben und selbstverständlich auch in der Religion

Es ist eine Selbsttäuschung zu meinen, dass ein Leben ohne Glauben möglich ist. In verschiedenen Beispielen wird dies in dem Zyklus über den Glauben deutlich gemacht. Im Bereich der menschlichen Beziehungen gehem wir ganz selbstverständlich mit Glauben um und nennen es Vertrauen.

   

Was Sie glauben, ist Ihre Sache, dass Sie glauben, ist unvermeidlich

Thesen zum Thema Glauben

Kapitel 1: Alle Menschen glauben

Glauben ist ein wichtiges Prinzip in der Wissenschaft

Kapitel 2: Wissenschaftliche Erkenntnis war zu jeder Zeit unvollständig

... und es gibt keinen Grund anzunehmen, dass sie heute ihren endgültigen Stand erreicht hat

Kapitel 3: Glauben im Bereich der persönlichen Beziehungen

Glauben an die eigene Kraft, Vertrauen in den Partner

Kapitel 4: Einige grundlegende Fragen, was glaubhaft ist

Sollen, dürfen, müssen oder können wir glauben?

Kapitel 5: Die Wahrheit kann nur von außen kommen

Die Wissenschaft hat keine allgemeingültigen Aussagen

Kapitel 6: Was bedeuten Gottesbeweise für den Glauben

Reden über Gott ist einfach nur vermessen

Kapitel 6 Anhang: Wieviel Glauben verlangt die Evolution von ihren Jüngern?

Die Annahme eines Schöpfer-Gottes ist dagegen recht plausibel.

Kapitel 7: Konsequenzen für den Umgang mit Religionen

Glauben kann nur in Freiheit entstehen

Kapitel 8: Beispiele für die Konsequenzen fehlenden Glaubens

Der Mensch ohne Glauben verhungert

Kapitel 9: Bibelstellen zu den abstrakten Aussagen der vorangehenden Kapitel

Glauben ist ein grundlegendes Thema der Bibel

Kapitel 10: Schritte des Glaubens

Glauben will erarbeitet sein


Chef

Führungsstile in der Bibel

Führung heißt Dienen

Die verschiedenen Erzählungen der Bibel zeigen in vielen Fällen, wie gut oder schlecht Menschen mit Führungsverantwortung umgehen können. Dabei zeigt sich, dass viele Verhaltensmuster, die bis heute fortleben, schon vor Jahrtausenden zu beobachten waren. Aber es zeigt sich auch, wie revolutionär der Führungsstil Jesu ist. Er setzt allen Führungsverantwortlichen ein klares Vorbild, auch wenn nicht jeder diesem Vorbild wird folgen wollen.

   

Das Prinzip der Führung Jesu

Jesus Christus als das Urbild aller Führung

Der rücksichtslose, rücksichtsvolle, gute Hirte

Aspekte der Führung Jesu

Paulus

Paulus als geduldiges Vorbild für die Gemeinde

Nebukadnezar

Nebukadnezar, der Potentat, der Angst vor seinen Mitarbeitern hat

Rehabeam und Jerobeam

Der aus der Angst geborene machtvolle Auftritt des neuen Chefs


Literatur

Buchbesprechungen

... aufgelesen

Diese Buchbesprechungen folgen keiner Systematik. Manches, aber nicht alles, was mir kommentierenswert erschien, habe ich hier niedergelegt.

   

Gott offenbart sich in der Bibel und nicht in der Philosophie

Eine Erinnerung von Jürgen Moltmann

Wie lesen wir die Bibel

Abschreckende Beispiele von einem Literaturprofessor


EKD-Denkschrift

Familie

an der Bibel gespiegelt

Diese Denkschrift ist nicht nur im Blick auf die Bewertung der verschiedenen Partnerschaften und Beziehungen unserer Zeit von Interesse. Sie ist erstaunlicher Weise auch ein Dokument, wie sich in der evangelischen Kirche im Lutherjahr klammheimlich das Lehramt wieder erhebt: „Angesichts der Vielfalt biblischer Bilder und der historischen Bedingtheit des familialen Zusammenlebens bleibt entscheidend, wie Kirche und Theologie die Bibel auslegen und damit Orientierung geben.“ Ob Luther dem zugestimmt hätte? Selbst Benedikt XVI war da evangelischer, wenn man seinen Jesusbüchern folgt.

   

Eine Kirche nähert sich ethischen Fragen

ohne die Bibel schaut eine Kirche recht kümmerlich aus

Zwischen Autonomie und Angewiesenheit - Familienleben heute

Anmerkungen zu Kapitel 2

Das Wort Gehilfin in der Bibel

Die Frau als Hilfsarbeiterin des Mannes? - Manchmal sollte man genauer hinschauen

Familie und Ehe im Wandel

Anmerkungen zu Kapitel 3

Verfassungsrechtliche Vorgaben und Leitbilder von Ehe und Familie im Familienrecht heute

Anmerkungen zu Kapitel 4

Theologische Orientierung

Anmerkungen zu Kapitel 4

Familienpolitik und Kirche

Anmerkungen zu Kapitel 6-8

Empfehlungen

Anmerkungen zu Kapitel 9




Ausarbeitungen   

Bibelarbeiten

Bibelarbeiten für verschiedene Zielgruppen

Die Faszination des Wortes Gottes

Die Bibelarbeiten sind zu unterschiedlichen Anlässen für Jugendliche oder Erwachsene erstellt worden. Im allgemeinen handelte es sich nicht um Referate, sondern wir haben das Thema im Gespräch erarbeitetet, deshalb ist nicht alles Material so rund, wie man es von einem Referat erwarten würde. Ziel war es, die Faszination, die vom lebendigen Wort Gottes ausgeht, zu verdeutlichen.

   

Gott ist Liebe

Ein spannender, aber lohnender Weg zur Erkenntnis der Liebe Gottes

Gott offenbart sich mit „Ich bin“ - Altes Testament

Eigenschaften Gottes

Gott offenbart sich mit „Ich bin“ - Neues Testament

Eigenschaften Gottes

Gott offenbart sich mit „Ich bin“ - Auswertung

Vergleich des Alten und Neuen Testamentes

Gottes Willen erkennen

Eine Lebensfrage für jeden Menschen, nicht nur für den Christen

Was hat uns die Rede vom großen Weltgericht zu sagen.

Wie gehen wir mit diesem sperrigen Gerichtswort um?

Herr, zu wem sollen wir gehen?
Du hast Worte ewigen Lebens.

Nur Jesus selbst hat das volle Evangelium

Vergebung

Die zentrale Botschaft des Neuen Testamentes

Biblische Texte zum Thema Tod

Als letzter Feind wird der Tod überwunden

Ekstase, Verzückung und Begeisterung in der Bibel

Ekstase in der Bibel

Das Wort Prophet in der Septuaginta

Darstellung der Bibelstellen in Septuaginta, masoretischem Text und deutschen Übersetzungen

Das Ehepaar Aquila und Priscilla (Kleine Prisca)

Die segensreiche Arbeit eines Ehepaares in neutestamentlicher Zeit

Der Evangelist Markus

Lebensentwürfe und der Umgang mit Versagen

Samuel und der Wunsch nach einem König

Ein alter Mann und die Wünsche einer neuen Zeit
- Auch Führungsaufgaben abzugeben will gelernt sein


Prophet

Der Prophet in der Bibel

Beobachtungen zum Beruf des Propheten

Aussagen von und über Propheten. Beobachtungen zum Beruf des Propheten. Mit Hilfe der Konkordanz werden Aussagen gesammelt und versucht, die Vielfalt und Bedeutung des Prophetenamtes deutlich zu machen.

   

Thesen zu den Berichten über Propheten

Überblick zum Beruf des Propheten im Alten und Neuen Testament

Alttestamentliche Berichte über Propheten

Beobachtungen zum Beruf des Propheten im Alten Testament

Neutestamentliche Berichte über Propheten

Die Gabe der Prophetie im Neuen Testament

Der Prophet Elia im Neuen Testament

Johannes der Täufer als der von Maleachi verheißene Elia


Katastrophen

Biblische Aussagen zu Katastrophen

... und welche Hoffnung bleibt?

Die Bibel sieht die Weltgeschichte mit den Augen Gottes. Deshalb sind Katastrophen in der Bibel nur in so weit berichtet, wie sie für das Handeln Gottes mit den Menschen Bedeutung haben oder, in anderen Worten, wie sie heilsgeschichtlich relevant sind, wie sie für das Heil, das Gott den Menschen bringen will, relevant sind. Jesus wird einmal gebeten, dazu Stellung zu nehmen, dass bei einem Unglück unschuldige Menschen umgekommen sind. Das Buch Hiob behandelt dieses Thema eingehend. Angesichts von Katastrophen stellt sich die Frage, welche Hoffnung bleibt.

   

Katastrophen in biblischer Zeit

Aussagen der Bibel zu Katastrophen


Festtage

Feiern

Ausarbeitungen zu Festtagen

Die nachfolgenden Seiten stellen Überlegungen zu den Festtagen dar. Dabei war es nicht mein Ziel, einen Festtag erschöpfend zu diskutieren. Dies ist nachgerade unmöglich. Aus meiner subjektiven Bewertung habe ich zu einem Festtag ein Bibelwort ausgewählt und es mit dem Festtag in Beziehung gesetzt. Dabei erhebe ich nicht den Anspruch, dass mein Aspekt vielleicht der allerwichtigste sei. Ich habe den Aspekt gewählt, der mir subjektiv am wichtigsten war. Alles andere wäre vermessen.

   

Advent

Bereit, dem Sohn Gottes zu begegnen

Weihnacht

Kaum zu glauben ...

Palmsonntag

Jesus, die Offenbarung der Majestät Gottes ... und doch ist alles ganz anders

Die Nacht, in der unser Herr Jesus verraten ward

Welch wunderbaren Herrn haben wir

Karfreitag

Brief an einen behinderten Menschen

Karfreitag

Es ist vollbracht

Ostern

Triumph des Glaubens

Ostern

Texte zum Osterfest

Himmelfahrt

... ein beiläufiger Festtag?

Himmelfahrt

... die Himmel durchschritten

Pfingsten

... Gott meint die ganze Welt

Pfingsten

... Verherrlichung des Vaters vor aller Welt

Trinitatis

Das Wort HEILIG in der Bibel

Trinitatis

Heilig, heilig, heilig ist der HERR Zebaot

Volkstrauertag

Die Verheißungen des Herrn gelten gerade im Angesicht des Todes

Buß- und Bettag

Die Verheißungen des Herrn gelten gerade im Angesicht des Todes

Totensonntag

Im Blick auf den Tod ist der Glaube völlig ohne Alternative


Suppenküche

Andachten in der Suppenküche

Besinnliches vor dem Mittagessen

In diesem Abschnitt werden einige Andachten dargestellt, die ich in der Suppenküche der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde Braunschweig-Heidberg, Halberstadtstraße 9, gehalten habe. Diese Suppenküche findet jeden Sonntag um 13.00 Uhr statt und steht allen Bedürftigen offen. Nur am ersten Sonntag im Monat fällt sie aus. Erfahrungsgemäß wird sie zum Ende des Monat immer stärker besucht als zu Anfang. Daher und aus Mitarbeitermangel haben wir am ersten Sonntag im Monat geschlossen. Darüberhinaus gibt es noch eine Sommerpause, die meist Juli und August umfasst.

   

Reden über die Erfahrungen mit dem lebendigen Gott

...denn es ist uns unmöglich, nicht von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben

Das Gleichnis vom Hausherrn und seinen Weingärtnern

Jesus Christus: In keinem anderen ist das Heil

JA oder NEIN

Andacht beim Grillfest vor Beginn der Sommerpause

Der Himmel steht weit offen für diesen Papst ...

Wie halten wir es mit dem Sterben

Die Wirkungen des Heiligen Geistes

...zu reden, wie der Geist es ihnen auszusprechen gab.



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Gott spricht:

Ich schenke euch ein neues Herz

und einen neuen Geist.

Hesekiel 36,26

Jahreslosung 2017

Diese Jahreslosung stellt uns vor eine Herausforderung. Gott selbst will uns ein neues Herz und einen neuen Geist schenken. Wir haben uns sehr daran gewöhnt, dass Gott uns annimmt, so wie wir sind. Dies will die Jahreslosung auch nicht in Frage stellen. Aber dies ist noch nicht alles. Dies ist der Anfang einer langen und spannenden Geschichte, die wir mit Gott erleben können.

Gott sagt nicht, dass er uns ein neues Herz schenken will, wenn wir es denn wollen. Die Jahreslosung ist an dieser Stelle bedingungslos. „Ich schenke“, sagt Gott. Es ist derselbe Gott, der in der Schöpfung sprach: „Es werde Licht“. Und die Bibel kommentiert ... und es geschah also.

Das bedeutet doch, wenn Gott so spricht, dann geschieht es, in einem Augenblick, nicht irgendwann einmal, es geschieht auf Grund des Wortes, das Gott geredet hat. Wenn Jesus Heilung zusagt, dann sind die Menschen gesund und zwar nicht irgendwann, sondern sofort, „zu der selbigen Stunde“, wie Luther es übersetzt hat.

Damit ist klar, dass der Glaubende ein neues Herz und einen neuen Geist hat.

Diese Tatsache sollten wir uns von niemandem rauben lassen. Allerdings hat schon Martin Luther gesäufzt: „Der alte Adam in uns soll ersäuft werden. Nimm dich aber in acht, das Aas kann schwimmen!“ Oft sieht unser Leben gar nicht so aus, als wenn das neue Herz und der neue Geist schon da wären. Vieles ist grau, wo wir gerne helle Farben sehen würden. Dies drückt uns herab und raubt uns die Gewissheit, dass alles schon geschehen ist. Wir neigen dann dazu, dieses neue Herz und den neuen Geist in die Zukunft zu verlegen. Es wird am Horizont sichtbar, aber wir haben es noch nicht. Ist Gott so, dass er uns etwas von Ferne zeigt, aber es uns nicht gibt? Schreibt nicht Paulus an die Gemeinde in Rom: Was wollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott für uns, wer mag wider uns sein? Welcher sogar seines eigenen Sohnes nicht verschont, sondern ihn für uns alle dahingegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken? Wer will gegen die Auserwählten Gottes Ankla ge erheben? Gott, der sie rechtfertigt? Wer will verdammen? Christus, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferweckt ist, der auch zur Rechten Gottes ist, der uns auch vertritt? (Römer 8,31-34). Gott hat uns mit Christus alles geschenkt, alles, ohne Ausnahme.

Johannes, der Seelsorger, weiß um unsere Bedrückung. Er weiß, dass unser Herz kleinmütig werden kann, ja, dass es uns sogar verdammen kann, weil wir nicht so sind, wie wir gerne sein wollen. Und so sagt er denen, die darunter leiden: Daran erkennen wir, daß wir aus der Wahrheit sind, und damit werden wir unsre Herzen vor Ihm stillen, daß, wenn unser Herz uns verdammt, Gott größer ist als unser Herz und alles weiß. Geliebte, wenn unser Herz uns nicht verdammt, so haben wir Freimütigkeit zu Gott; und was wir bitten, empfangen wir von ihm, weil wir seine Gebote halten und tun, was vor ihm wohlgefällig ist. (1.Johannes 3,19-22).

Wie kann das sein, dass wir ein neues Herz haben, und doch verdammt es uns, bedrückt uns, macht uns niedergeschlagen? Hier stoßen wir an das Geheimnis des Glaubens, wie es Petrus ganz existenziell erlebte, als er Jesus auf dem See kommen sah (Matthäus 14,22-33  ): Erst war er voller Glauben: Petrus aber antwortete ihm und sprach: Herr, bist du es, so heiße mich zu dir auf das Wasser kommen! (Matthäus 14,28   ). Da sprach das neue Herz, das Petrus von Jesus bekommen hat te. Da sprach der glaubende Petrus. Und sein Glaube trügt nicht: Da sprach er: Komm! Und Petrus stieg aus dem Schiff und wandelte auf dem Wasser und kam auf Jesus zu. (Matthäus 14,29   ). Und dann wendet er seinen Blick von Jesus, von dem Ziel ab: Als er aber den starken Wind sah, fürchtete er sich, und da er zu sinken anfing, schrie er und sprach: Herr, rette mich! (Matthäus 14,30   ). Er orientiert sich nicht an dem Vorbild Jesu, sondern er schaut a uf das, was ihn bedroht. Aber er ruft auch: Herr, rette mich!

Und dies geschieht: Jesus aber streckte alsbald die Hand aus, ergriff ihn und sprach zu ihm: Du Kleingläubiger, warum zweifeltest du? (Matthäus 14,31   ). Und am Ende sind die Jünger vom Handeln Jesu überwältigt: Da kamen, die in dem Schiffe waren, fielen vor ihm nieder und sprachen: Wahrhaftig, du bist Gottes Sohn! (Matthäus 14,33  ).

So ist es auch mit unserem Herz: Wir haben dieses neue Herz, aber unsere Augen schauen hierhin und dorthin und unsere Maßstäbe werden plötzlich von ganz anderen Quellen gespeist, nicht von dem liebenden Blick Jesu. Jesaja sagt uns, was Gott davon hält: Denn also spricht der HERR: Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege; (Jesaja 55,8  ). Und dann entsteht dieses Gefühl, dass wir unzureichend sind, dass unser Herz ja gar nicht so neu ist. Dies ist aber nicht der Blick Gottes auf uns. Gott will, dass wir mit Freuden unseren Weg gehen: Denn ihr sollt mit Freuden ausziehen und in Frieden geleitet werden; Berge und Hügel sollen vor euch in Jubel ausbrechen und alle Bäume des Feldes in die Hände klatschen. (Jesaja 55,12   ). Gott selbst wird dies in uns wirken: also soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: es soll nicht leer zu mir zurückkehren, sondern ausrichten, was mir gefällt, und durchführen, wozu ich es sende! (Jesaja 55,11  ). Manchmal können wir nur verzweifelt rufen, wie es der Vater des besessenen Knaben vor Jesus tat: Und alsbald schrie der Vater des Knaben mit Tränen und sprach: Ich glaube; hilf meinem Unglauben! (Markus 9,24). Und Jesus half diesem Menschen. So wird er auch uns, wenn wir darunter leiden, dass unser Leben so unvollkommen ist, heilen und uns die Augen öffnen für die großen Dinge, die Jesus in unserem Leben wirken will, wenn wir diesem neuen Geist Raum geben und das neue Herz nicht überdecken mit dem, was unsere Augen sehen und begehren oder fürchten, sondern wenn wir auf das sehen, was Jesus in unserem Leben bereits getan hat und tun will. Lasst uns den neuen Geist betätigen, damit wir den Willen Gottes erkennen und tun und uns nicht in Dingen verzetteln, von denen Gott einmal sagen wird, dass er es uns gar nicht geboten hat. Nicht alles, was vordergründig gut ausschaut, ist auch im Willen Gottes. Der neue Geist wird uns offenbaren, was Gott wirklich von uns will und wozu er uns auch befähigt hat. Und dann wird das neue Herz in uns wirksam werden und die Zufriedenheit einkehren, die unsere Augen, die nach allerlei Begehrlichem blicken, nicht aufkommen lassen.

Neubearbeitung der Webseite

Predige-das Wort.de

Die Webseite ist neu bearbeitet.

Leider haben sich bei der Umstellung einige Fehler eingeschlichen, so dass einige Webseiten leer sind. Ich bitte, dies zu entschuldigen. Der Fehler ist erkannt und wird nach und nach behoben.

Und dies sind die Neuheiten:

Zu jeder Seite gibt es jetzt ein Verzeichnis der Bibelstellen. Dies Verzeichnis finden Sie für die ganze Webseite als Bibelstellen-Tabelle. Sie finden in dieser Tabelle die Bibelstellen in ihrer natürliche Reihenfolge. Sie können entweder die Bibelstelle selbst anklicken, dann wird in einem neuen Fenster das entsprechende Kapitel angezeigt, die Verse sind rot hervorgehoben. Dieses Verfahren ist gewählt, damit Sie den Bibeltext immer im Zusammenhang sehen. Das vermeidet Fehlschlüsse. Unter der Bibelstelle finden Sie kleine Zahlen, die zum ersten, zweiten usw. Auftreten der Bibelstelle in dem entsprechenden Beitrag oder der entsprechenden Predigt führen. Das rechte Feld in der Tabelle führt Sie direkt zum Anfang der entsprechenden Seite. Auf einer Webseite finden Sie neben den Bibelstellen ein Feld mit einem Pfeil ⇓ oder ⇑. Dies ist die Verknüpfung zum nächsten Auftreten der Bibelstelle. Taucht die Bibelstelle nur einmal auf, so fehlt dieser Pfeil.

Zusätzlich gibt es noch Schlagwörter zu jeder Seite. Über die Schlagwort-Tabelle können Sie Beiträge auch nach Schlagworten suchen, etwa „Glauben“ oder „Ruf in die Nachfolge“. Unter der Überschrift finden Sie eine Zusammenstellung aller Schlagwörter. Wenn Sie auf ein Schlagwort klicken, springen zu der Stelle in der Tabelle, in der das Schlagwort auftritt. Von dort kommen Sie, wenn Sie auf das mittlere Feld „Titel der Seite“ klicken, zu dem entsprechenden Beitrag. Wenn Sie auf das Schlagwort klicken, kommen Sie wieder zurück zu der Zusammenstellung aller Schlagwörter.

Darüberhinaus sind die Beiträge über den Glauben und „Euer Gott“ überarbeitet und erweitert worden. Es lohnt sich, diese noch einmal anzuschauen.

Diese massiven Änderungen haben viel Programmieraufwand erfordert. Wenn nicht alles so funktioniert, wie Sie es erwarten, dann senden Sie mir gerne eine Mail unter robert.zobel@predige-das-wort.de. Ich bin auf Ihre Reaktion gespannt.

Leider haben auch einige Seiten den Ort gewechselt, um diesen hohen Organisationsgrad zu ermöglichen. Sollten Sie dadurch Unannehmlichkeiten haben, bitte ich das zu entschuldigen. Ich hoffe, die neuen Navigationsmöglichkeiten werden Sie dafür entschädigen.

Eine Predigt über den Ruf Jesu in die Nachfolge

Berufung des Levi

- Jesus ruft Menschen in die Nachfolge

Dies ist eine der Geschichten der Bibel, die uns zeigen, dass Jesus Menschen in seine Nachfolge ruft. Aber im Gegensatz zum Zöllner Zachäus steigt hier niemand auf einen Maulbeerbaum, weil er Jesus sehen möchte. Hier diskutiert auch niemand lange, weil er den Glauben verstehen möchte, so wie der Reiche, der sich dann schließlich doch nicht für Jesus entscheiden mochte.

Bei Levi haben wir es mit einem kleinen Beamten zu tun, der am Zollhaus seine Arbeit tat. Simon, der von Jesus Petrus genannt wurde, und Andreas, sein Bruder und auch die Zebedäus-Söhne Jakobus und Johannes, die bereits als Jünger berufen waren, werden diesen Mann gut gekannt haben. Denn schließlich saß er am Zollhaus zum See hin. Wie oft werden sie sich über diesen Zöllner aufgeregt haben, wenn sie mit ihren frisch gefangenen Fischen vom See kamen, von der Nacht auf dem Wasser übermüdet waren und nun diesem ausgeschlafenen Nichtstuer auch noch Zoll bezahlen mussten.

Und auch Levi wird diese Gruppe gekannt haben, die da vom See in die Stadt und von der Stadt zum See ging… Man erzählte sich ja wundersame Dinge von ihnen: Jesus soll Simon zu einem gewaltigen Fischfang verholfen haben. Außerdem soll er so manchen Kranken gesund gemacht haben. Und hinter vorgehaltener Hand redet man sogar davon, dass er Dämonen austreiben könne.

Auch wir haben so manche Dinge von Jesus gehört.

Dieser Levi ist ein Abbild für viele Menschen, die Jesus begegnen:

Er ist Angestellter eines Zollpächters, ein Verwaltungsangestellter also. Als er sich für diesen Beruf entschied, wußte er, was das bedeutet:

Nun unterstützen unsere Zöllner nicht mehr die römische Besatzungsmacht. Aber auch heute noch sind viele Menschen der Ansicht, dass man es mit der Steuererklärung nicht so genau zu nehmen braucht. Allerdings hat die Angst vor vagabundierenden CDs mit Namen von Steuersündern viele zum Umdenken gebracht und manchen ehemaligen oder noch aktiven Fußballstar in tiefe Krisen gestürzt.

Bei den frommen Juden der Zeit Jesu war es völlig unstrittig, dass Zöllner Menschen außerhalb der religiösen Rechtsordnung waren. „Zöllner und Sünder“ war ein stehendes Wort über schlechte Menschen, es war geradezu gleichbedeutend.

Aber es war ein einträglicher Beruf. Und man hat die Möglichkeit zum Nebenverdienst. So manchen guten Fisch hat er seiner Frau mit nach Hause gebracht. Die Fischer haben ihn ihm zugesteckt, damit er nicht so genau hinsah. Die Menschen mochten ihn nicht, aber sie mussten sich mit ihm arrangieren. Sie hatten zwar keine Achtung vor ihm, wohl aber Angst. Und das musste ihm reichen. Er konnte damit leben, auch wenn die besten Fische an seinen Chef gingen. Levi hatte sich mit seinem Leben am Rande der jüdischen Gesellschaft arrangiert.

Und schließlich, wenn er in seinem Zollhäuschen saß, fühlte er sich irgendwie sicher vor denen da draußen. Denn es waren immer Soldaten in der Nähe, die für Ordnung sorgten, die seinen Forderungen Nachdruck verliehen. Da brauchte er sich nicht die Hände schmutzig machen. Und bei dem seltenen Regen in Israel hatte er auch bei der Arbeit ein Dach über dem Kopf, im Gegensatz zu denen da draußen.

Merkt ihr, welche Geschichte uns Markus erzählt? Es ist die Geschichte eines Mannes, der in seinem Leben zwar nicht den ganz großen Erfolg gehabt hat, der aber eine Position erreicht hat, die ihm eine gewisse Sicherheit bot. Er hatte sich eine Welt aufgebaut, seine Welt. Er ist Kompromisse eingegangen zwischen der Überlieferung, die er ganz sicher von seinen Eltern mitbekommen hatte und den Erfordernissen der neuen Zeit, wo man sich halt mit der Besatzungsmacht arrangieren musste.

Jeder von uns baut sich seine kleine Welt auf, in der er oder sie einigermaßen leben kann. Das ist der natürliche Lauf der Dinge. Und wir sorgen dafür,

Aber wie dieses kleine Zollhaus des Levi kann sie nicht völlig geschlossen sein. Wir brauchen dieses Fenster, durch das wir die Dinge einnehmen, ohne die wir nun einmal nicht leben könne: Luft zum Atmen, Essen und Trinken und dann die vielen Dinge, die vielleicht nicht immer gut für uns sind, aber die uns das Leben angenehm und erträglich machen.

Alle sind wir einmal in unserer Jugend mit großen Ideen aufgebrochen, bis irgendwann der Frust kam, bis die ersten Niederlagen kamen, bis es plötzlich anders lief, als wir es uns gedacht haben…

Und dann haben wir uns in unsere kleine Welt der Kompromisse zurückgezogen. Römische Besatzung hin oder her, ich muss heute leben und sehen, wie ich meine Familie durchbringe…

Dieses Zurückziehen, das erleben viele von uns in ihrem Beruf: Wenn man am Anfang einer beruflichen Arbeit steht, dann arbeitet man engagiert und sorgfältig. Man hat Pläne und Erwartungen, Ziele. Irgendwann bemerkt man, wie andere mit weniger Einsatz plötzlich an einem vorbeiziehen. Man gewinnt den Eindruck, dass deren Arbeit viel stärker honoriert wird als die eigene. Und dann kommt das Gefühl auf, dass man ja doch nur ein Rad im Getriebe ist.

Dieses Zurückziehen, das erleben wir auch in der Gemeinde:

Da hat einer eine Idee, und er findet auch zwei oder drei, die mitziehen wollen.

Eigentlich ist es sehr schlimm, dass es so etwas in der Gemeinde Jesu gibt.

Aber es sollte mich wundern, wenn euch solche Gefühle in euerer Gemeinde fremd sind.

Häufig vergisst man dabei, dass auch andere durch uns selbst allein gelassen sind oder sich zumindest so fühlen. Die Opferrolle nehmen wir viel stärker wahr, als die Rolle, in der wir selbst der Täter sind. Aber dies soll im Zusammenhand mit der Geschschichte des Levi, der später Matthäus heißt, nur eine Randbemerkung bleiben. Im Gegensatz zum Täter Zachäus (Lukas 19,1-10), einem Oberzöllner, der Jesus ebenfalls begegnet und alles zurückzahlen will, was er zu viel eingenommen hat, wird Levi-Matthäus durch Jesus nicht mit seiner Täterrolle konfrontiert.

Und schließlich gibt es dieses Zurückziehen auch in der Ehe. Da ist Enttäuschung über den Partner, vielleicht auch eine berechtigte oder auch unberechtigte Verletztheit. Da ist dieses Empfinden, dass der Partner auf die eigenen Bedürfnisse keine Rücksicht nimmt. Aber da sind die vielen Verpflichtungen, die man gemeinsam mit dem Partner eingegangen ist. Und so bleibt man zwar zusammen, aber zieht sich in sein Schneckenhaus zurück. Der Partner oder die Partnerin soll schon merken, was er oder sie mir angetan hat. Und dann vergeuden wir in unserem Schneckenhaus Zeit, in der unser Leben unerfüllt bleibt.

Merkt ihr, wie ein Hauch des Todes durch diese Empfindungen zieht.

Das Leben könnte so schön sein, aber bei diesem Chef ist man hat frustriert. Mit diesen Kollegen kann man einfach nicht zusammenarbeiten.

Das Leben könnte so schön sein, aber in dieser kleinen Gemeinde geht es weder vorwärts noch rückwärts. Alles ist so starr und wenig herzlich. Warum erlebe ich nicht einmal ein kleines Wunder?

Das Leben könnte so schön sein, aber mein Partner ist der reinste Spielverderber. Immer hat er oder sie irgend etwas dagegen.

Leben, erfülltes Leben sieht anders aus, als es in diesen kleinen Seufzern dargestellt ist. Wer so lebt, lebt eigentlich am Leben vorbei. Und dort, wo kein Leben ist, da ist Tod. Wenn ich in meinem Schneckenhaus sitzenbleibe, dann ist es wie ein Warten auf den Tod, auch wenn ich selbst es mir im allgemeinen nicht eingestehe. Und es ist ein Rückzug vom Glauben und damit ein Rückzug von Gott. Denn wenn wir so seufzen, dann verkennen wir zum einen, dass wir auch Täter sind, dass wir manche Dinge auch an uns selbst verändern müssen, wenn wir mit den Menschen in unserer Umgebung unzufrieden sind. Und zum anderen, und das ist das schlimmste, verlieren wir den Glauben, dass Gott auch mit dem anderen Menschen eine Geschichte hat und er sich auch ändern kann und wird. Und dies ist wohl der größte Schaden, den wir selber nehmen, wenn wir uns so in unser Schneckenhaus zurückziehen, in die innere Emigration gehen, die innere Kündigung vollziehen.

In diese kleine Welt des Levi, der später Matthäus heißen wird, tritt Jesus.

Als Jesus Levi anschaut, wird er wohl kaum geahnt haben, was kommt. Das hat der Zollbeamte Levi mit einem Blick gesehen: Dieser Wanderprediger hat nichts, aber auch gar nichts. Der ist reine Zeitverschwendung, da ist nichts zu holen.

Schauen wir nicht auch oft so auf andere Menschen:

Was ist da zu holen. Und wenn nichts zu holen ist, dann schauen wir schnell weg und wenden uns dem Nächstbesten zu. Ob wohl auch Levi diesen Impuls gehabt hat?

Oder hat ihn dieser Mann fasziniert, der einerseits ein gewaltiger und völlig anderer Prediger war, als man es von den Schriftgelehrten gewohnt war. Andererseits war er auch ein Mann, über den man sich die unglaublichsten Dinge erzählte: Wunderheilungen, Dämonenaustreibungen, ja sogar eine Stimme aus dem Himmel soll erschollen sein, als dieser Mann von Johannes getauft worden ist.

Ist es wirklich immer die Faszination der großen Taten Jesu, der Kraft, die der Heilige Geist vermittelt, die unser Handeln bestimmt. Ist es nicht oft das ICH, dass uns treibt:

Jesus sagt zu Levi: „Folge mir nach!“

Deine selbstgezimmerten Wände sind es, die dich einengen. Komm heraus, folge MIR nach.

Welch eine Ansage. Was mag in diesem kleinen Beamten Levi in diesem Moment vorgegangen sein. Aber es spielte keine Rolle:

Und er stand auf und folgte ihm nach.

Jesus wird auch andere Erfahrungen machen:

Da ist der reiche Vorsteher der jüdischen Gemeinde, der lieber an seinem Reichtum festhält (Lukas 18,18-23).

Da ist der Schriftgelehrte, dem Jesus sagen muss, dass „des Menschen Sohn hat nicht, wo er sein Haupt hinlegen kann.‎“ (Matthäus 8,19-20)

Und da ist ein Jünger, dem Jesus ganz hart zurechtweist, als er zunächst seinen Vater begraben will: „ … lass die Toten ihre Toten begraben!“ (Matthäus 8,21-22)

Vielleicht ist es nicht ganz zufällig, dass Matthäus, also unser Levi, diese harten Aussagen Jesu über die Nachfolge überliefert.

Auch gestandene Christen müssen sich angesichts der Herausforderung, vor die Jesus hier den Levi stellt, einmal fragen:

Und wenn jemand noch nicht diese Entscheidung für Jesus getroffen hat:

Jesus ruft dich heute und sagt: Folge mir nach.

Der Schreiber des Hebräerbriefes stellt es den Menschen ganz klar vor Augen: Darum, wie der heilige Geist spricht: «Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstocket eure Herzen nicht, (Hebräer 3,7)

Auch Levi werden sicherlich die unterschiedlichsten Gedanken durch den Kopf gegangen sein. Aber: er stand auf und folgte ihm nach.

Levi hat diese Anfrage nicht mit theologischen Erörterungen beantwortet. Er wollte von Jesus auch kein Zeichen, sozusagen als persönliche Legitimation Jesu gegenüber dem Zöllner Levi. Er hat begriffen: Hier kann man nicht mit einer Gegenfrage antworten. Er stand auf und folgte ihm nach.

So will uns diese geschichte ermuntern, nicht sitzenzubleiben sondern aufzustehen und Jesus nachzufolgen.

Lasst uns im Licht des Heiligen Geistes unsere Situation bedenken:

Haben wir uns in unser inneres Zollhaus zurückgezogen?

Oder sind wir aufgestanden und auf dem Wege, vergessen, was hinter uns liegt?

Wenn jemand heute gemerkt hat, dass er oder sie in solch einem inneren Zollhaus sitzt oder alte Verwundungen aus längst vergangener Zeit nicht verwinden kann, nicht davon frei werden kann: Dann höre den Ruf Jesu: „Folge mir nach!

oder auch

Folge mir wieder nach!

und stehe auf und folge ihm nach. Und wie geht das? Maria sagt es während der Hochzeit zu Kana den Knechten, denen der Wein ausgegangen ist: „ … Was er euch sagen wird, das tut!‎“ (Johannes 2,5) Löse dich von den alten Frustrationen und höre genau hin, was der HERR Jesus Christus dir durch seinen Heiligen Geist heute auf das Herz legt. Wiege es nicht ab mit der Waagschale deiner negativen Erfahrungen, sondern wage es, weil er es euch sagt. Die Knechte, die Marias Rat folgen, finden neuen Wein. Diesen neuen Wein wirst Du dann brauchen, denn als Levi Jesus nachfolgt, ergreift ihn eine große innere Freude, so dass er mit seinen bisherigen Kollegen ein Fest feiert. Er feiert dieses Fest, weil er sich freut, frei ge worden zu sein.

So wünsche ich jedem von euch, dass der heutige Sonntag ein solches Fest der Freiheit wird, einer Freiheit, die nur unser Herr Jesus Christus schenken kann und auch, das ist besonders wichtig, schenken will.

AMEN







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