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Bibelstellen

Das Passahfest

Passah im Alten und Neuen Bund

 


Zusammenfassung

Das Passahfest gehört zu den jüdischen Festen, die sich in Christus erfüllt haben. Es geht auf die letzte, entscheidende Nacht vor dem Auszug der Israeliten aus Ägypten zurück und wird von Christen wie von Juden bis heute gefeiert. Die Juden gedenken dabei des Auszugs aus Ägypten und des starken Armes Gottes zu ihrer Rettung in dieser entscheidenden Nacht. Die Christen gedenken ebenfalls des starken Armes Gottes zu ihrer Rettung, aber das Gedenken mündet in den Siegesruf: „Der HERR ist auferstanden, ER ist wahrhaftig auferstanden - Halleluja“

Schlagwörter: Bibel - Gott - Heiliger Geist - Jethro - Mose - Passah/Pessach - Sohn - Trinität - Vater

Bereich Ausarbeitungen

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Bibelstellen
Bibel zu verschiedenen Themenbereichen des Alten und Neuen Testamentes
Lesefrüchte gesammelt aus verschiedenen Publikationen, thematisch geordnet
   




Inhaltsverzeichnis

Die Einsetzung des Passahfestes

Ordnung des Passahfestes bei Mose im Vergleich der Erwähnungen in den Festkalendern

Deutung der verschiedenen Aussagen zum Passahfest

Das vergessene Passah

Das Passah wird zum Abendmahl

Auswertung W.H.Schmidt

Die Einsetzung des Passahfestes

Gott setzt die Ordnung des Passahfestes:

2.Mose 12,1-20  *: Und der HERR redete mit Mose und Aaron im Ägyptenland und sprach:  Dieser Monat soll euch der erste Monat sein, und von ihm sollt ihr die Monate des Jahres anheben.  Saget der ganzen Gemeinde Israel und sprechet: Am zehnten Tage dieses Monats verschaffe sich jeder Hausvater ein Lamm, ein Lamm für jede Haushaltung;  wenn aber die Haushaltung zu klein ist für ein Lamm, so nehme er es gemeinsam mit seinem Nachbar, welcher zunächst bei seinem Hause wohnt; dabei sollen sie für das Lamm die Zahl der Seelen berechnen, je nachdem ein jeder zu essen vermag.  Dieses Lamm aber soll vollkommen sein, ein Männlein und einjährig. Von den Lämmern und Ziegen sollt ihr es nehmen,  und sollt es behalten bis auf den vierzehnten Tag dieses Monats. Und die ganze Versammlung der Gemeinde Israel soll es zwischen den Abendstunden schächten.  Und sie sollen von dem Blut nehmen und beide Türpfosten und die Oberschwellen der Häuser, darin sie essen, damit bestreichen.  Und sollen also in derselben Nacht das Fleisch essen, am Feuer gebraten, mit ungesäuertem Brot; mit bitteren Kräutern sollen sie es essen.  Ihr sollt nichts davon roh essen, auch nicht im Wasser gesotten, sondern nur am Feuer gebraten, sein Haupt samt seinen Schenkeln und den innern Teilen;  und sollt nichts davon übriglassen bis zum andern Morgen. Wenn aber etwas übrigbleibt bis zum Morgen, sollt ihr es mit Feuer verbrennen.  Also sollt ihr es aber essen: Um eure Lenden gegürtet, eure Schuhe an euren Füßen und eure Stäbe in euren Händen, und in Eile sollt ihr es essen; es ist des HERRN Passah.  Denn ich will in derselben Nacht durch Ägypten gehen und alle Erstgeburt in Ägypten schlagen, vom Menschen an bis auf das Vieh, und will an allen Göttern der Ägypter Gerichte üben, ich, der HERR.  Und das Blut soll euch zum Zeichen dienen an euren Häusern, darin ihr seid, daß, wenn ich das Blut sehe, ich an euch vorübergehe und euch die Plage nicht widerfahre, die euch verderbe, wenn ich die Ägypter schlagen werde.  Und dieser Tag soll euch zum Gedächtnis sein, und ihr sollt ihn feiern als ein Fest des HERRN in allen euren Geschlechtern; als ewige Ordnung sollt ihr ihn feiern.  Sieben Tage lang sollt ihr ungesäuertes Brot essen, darum sollt ihr am ersten Tag den Sauerteig aus euren Häusern entfernen. Denn wer gesäuertes Brot ißt vom ersten Tage an bis auf den siebenten Tag, dessen Seele soll ausgerottet werden aus Israel!  Ihr sollt aber am ersten Tage eine heilige Versammlung halten, desgleichen am siebenten Tage eine heilige Versammlung. Keine Arbeit sollt ihr tun; außer was zur Speise nötig ist für alle Seelen, das allein darf von euch besorgt werden.  Und beobachtet die Tage der ungesäuerten Brote! Denn eben an demselben Tage habe ich euer Heer aus Ägypten geführt; darum sollt ihr diesen Tag als ewige Ordnung beobachten in allen euren Geschlechtern.  Am vierzehnten Tage des ersten Monats, am Abend, sollt ihr ungesäuertes Brot essen bis an den einundzwanzigsten Tag des Monats, am Abend,  daß man sieben Tage lang keinen Sauerteig in euren Häusern finde. Denn wer gesäuertes Brot ißt, dessen Seele soll ausgerottet werden aus der Gemeinde Israel, er sei ein Fremdling oder Einheimischer im Lande.  So esset kein gesäuertes, sondern ungesäuertes Brot in allen euren Wohnungen!


Mose vermittelt die Ordnung des Passahfestes an das Volk:

2.Mose 12,21-27 *: Und Mose berief alle Ältesten in Israel und sprach zu ihnen: Machet euch auf und nehmet euch Lämmer für eure Familien und schächtet das Passah!  Und nehmet einen Büschel Ysop und tauchet ihn in das Blut im Becken und bestreicht mit diesem Blut im Becken die Oberschwelle und die zwei Türpfosten; und kein Mensch von euch gehe zu seiner Haustüre hinaus bis an den Morgen!  Denn der HERR wird umhergehen und die Ägypter schlagen. Und wenn er das Blut an der Oberschwelle und an den beiden Pfosten sehen wird, so wird er, der HERR, an der Tür vorübergehen und den Verderber nicht in eure Häuser kommen lassen, zu schlagen.  Und ihr sollt diese Verordnung beobachten als eine Satzung, welche dir und deinen Kindern auf ewig gilt!  Und wenn ihr in das Land kommt, das euch der HERR geben wird, wie er geredet hat, so haltet diesen Dienst.  Und wenn eure Kinder zu euch sagen werden: Was habt ihr da für einen Dienst?  So sollt ihr sagen: Es ist das Passah-Opfer des HERRN, der an den Häusern der Kinder Israel vorüberschritt in Ägypten, als er die Ägypter schlug und unsere Häuser errettete.


Die Reaktion des Volkes:

2.Mose 12,28 *: Da neigte sich das Volk und betete an. Und die Kinder Israel gingen hin und taten solches; wie der HERR Mose und Aaron geboten hatte, also taten sie.


Der Herr schlägt die Erstgeburt:

2.Mose 12,29 *: Und es begab sich zu Mitternacht, da schlug der HERR alle Erstgeburt in Ägypten, von dem ersten Sohne des Pharao, der auf dem Throne saß, bis auf den ersten Sohn der Gefangenen, die in dem Gefängnisse waren, auch alle Erstgeburt des Viehes.


Die Reaktion des Pharaos:

2.Mose 12,30-32 *: Da stand der Pharao auf in derselben Nacht, er und alle seine Knechte und alle Ägypter; und es war ein großes Geschrei in Ägypten, denn es gab kein Haus, darin nicht ein Toter war.  Und er berief Mose und Aaron in der Nacht und sprach: Machet euch auf und ziehet aus von meinem Volke, ihr und die Kinder Israel, und gehet hin, dienet dem HERRN, wie ihr gesagt habt!  Nehmet auch eure Schafe und eure Rinder mit euch, wie ihr gesagt habt, und gehet hin und segnet mich auch!


Die Reaktion des ägyptischen Volkes:

2.Mose 12,33-36 *: Und die Ägypter drangen sehr in das Volk, daß sie dasselbe eilends aus dem Lande trieben; denn sie sprachen: Wir sind alle des Todes!  Und das Volk trug seinen Teig, ehe er gesäuert war, nämlich ihre Backtröge in ihre Kleider gebunden, auf ihren Achseln.  Und die Kinder Israel taten, wie Mose sagte, und forderten von den Ägyptern silberne und goldene Geschirre und Kleider.  Dazu gab der HERR dem Volke bei den Ägyptern Gunst, daß sie ihrem Begehren willfahrten; und sie beraubten Ägypten.


Erläuterung zur Feier des Passahs:

2.Mose 12,41-42 *: Als nun die vierhundertunddreißig Jahre verflossen waren, an eben diesem Tag ging das ganze Heer des HERRN aus Ägypten.  Darum wird diese Nacht dem HERRN gefeiert, weil er sie aus Ägypten geführt hat. Diese Nacht sollen alle Kinder Israel dem HERRN feiern, auch ihre künftigen Geschlechter.


Gott setzt erneut die Ordnung des Passahfestes:

2.Mose 12,43-49 *: Und der HERR sprach zu Mose und Aaron: Dies ist die Ordnung des Passah: Kein Fremder soll davon essen.  Wer aber ein um Geld erkaufter Knecht ist, den beschneide man; alsdann esse er davon.  Ein Beisasse und Taglöhner soll nicht davon essen.  In einem Hause soll man es essen. Ihr sollt vom Fleisch nichts vor das Haus hinaustragen, und kein Knochen werde ihm zerbrochen.  Die ganze Gemeinde Israel soll es feiern.  Wo sich aber ein Fremdling bei dir aufhält und dem HERRN das Passah halten will, der beschneide alles, was männlich ist; und dann erst mache er sich herzu, daß er es feiere und sei wie ein Einheimischer des Landes; denn kein Unbeschnittener soll davon essen.  Einerlei Gesetz soll dem Einheimischen und dem Fremdling gelten, der unter euch wohnt.


Der Gehorsam des Volkes Israel:

2.Mose 12,50 *: Und alle Kinder Israel taten solches; wie der HERR dem Mose und Aaron geboten hatte, also taten sie;


Gott hat gehandelt:

2.Mose 12,51 *: aber der HERR führte an eben diesem Tag die Kinder Israel nach ihren Heerscharen aus Ägypten.


Weitere Erwähnungen des Passahfestes bei Mose im Festkalender

Gott bekräftigt die Ordnung des Passahfestes

2.Mose 34,25 *: Du sollst das Blut meines Opfers nicht neben dem Sauerteig opfern. Und das Opfer des Passahfestes soll nicht über Nacht bis zum Morgen bleiben.

Mose begegnet Gott am Sinai. Er darf zwar Gottes Angesicht nicht sehen, darf aber dem vorübergehenden Gott hinterherschauen. Danach empfängt er erneut die steinernen Tafeln mit den Zehn Geboten. Gott schließt einen Bund mit Israel und gibt dem Volk Verheißungen. Er bekräftigt, dass Israel nur einen Gott anbeten soll, Gott wacht eifersüchtig über seiner Ehre. Er nimmt sich die Erstgeburt zum Eigentum. Er ordnet das Fest der ungesäuerten Brote, die Heiligung des siebten Tages der Woche und das Passahfest. Dies zeigt die Bedeutung des Passahfestes, es gehört zum Kernbestand des mosaischen Gesetzes und geht auf Gottes Weisung zurück.


Der Festkalender Israels beginnt mit dem Passahfest

3.Mose 23,5  *: Am vierzehnten Tag des ersten Monats, gegen Abend, ist das Passah des HERRN.

Im 3.Buch Moses wird berichtet, dass Gott einen Festkalender für das Volk Israel bestimmt. Auch hier geht es zunächst um die Heiligung des siebten Tages der Woche, der hier als Sabbat bezeichnet wird. Dann beginnt die Liste der „Feste des HERRN, der heiligen Versammlungen“. Sie beginnt mit dem Passahfest, das am vierzehnten Tag des ersten Monats gegen Abend begangen werden soll. Am nächsten Tag folgt das Fest der ungesäuerten Brote des HERRN, das eine ganze Woche dauert. Das Volk wird aufgefordert, die Erstlingsgarbe der Ernte dem Priester zu bringen. Fünfzig Tage später soll erneut eine Gabe vor dem HERRN dargebracht werden, zwei Webebrote. Gott ermahnt das Volk, die Felder nicht vollständig abzuernten: „So sollst du dein Feld nicht bis an den Rand abernten und nicht selbst Nachlese halten, sondern es dem Armen und Fremdling überlassen. Ich, der HERR, bin euer Gott.“ Am ersten Tag des siebten Monats soll ein Festtag gehalten werden, „ein Gedächtnistag unter Posaunenklang (Neujahrsfest), eine heilige Versammlung.“ Am zehnten Tag desselben Monats „ist der Versöhnungstag, da sollt ihr eine heilige Versammlung halten und eure Seelen demütigen und dem HERRN Feueropfer darbringen.“ Am fünfzehnten Tag desselben Monats „soll dem HERRN das Laubhüttenfest gefeiert werden, sieben Tage lang.“ Das Passahfest eröffnet also den jüdischen Festkalender.


Weitere Einzelheiten zur Ordnung des Passahfestes

4.Mose 9,1-14  *: Und der HERR redete zu Mose in der Wüste Sinai im zweiten Jahr, nachdem sie aus Ägypten gezogen waren, im ersten Monat, und sprach:  Laß die Kinder Israel das Passah zur bestimmten Zeit halten!  Am vierzehnten Tage dieses Monats, gegen Abend, sollt ihr es halten, zur bestimmten Zeit; nach allen seinen Satzungen und Rechten haltet es.  Und Mose redete mit den Kindern Israel, daß sie das Passah hielten.  Und sie hielten das Passah am vierzehnten Tage des ersten Monats, gegen Abend, in der Wüste Sinai. Ganz wie der HERR Mose geboten hatte, so taten die Kinder Israel.  Da waren etliche Männer unrein von einem entseelten Menschen, so daß sie das Passah an demselben Tage nicht halten konnten; sie traten vor Mose und Aaron an demselben Tag und sprachen:  Wir sind unrein von einem entseelten Menschen. Warum sollen wir zu kurz kommen, daß wir des HERRN Opfergabe nicht herzubringen dürfen unter den Kindern Israel zur bestimmten Zeit?  Mose sprach zu ihnen: Wartet, bis ich vernehme, was euch der HERR gebietet!  Und der HERR redete zu Mose und sprach:  Sage den Kindern Israel und sprich: Wenn jemand von euch oder von euren Nachkommen durch einen Entseelten unrein wird oder fern auf der Reise ist, so soll er gleichwohl dem HERRN das Passah halten.  Im zweiten Monat, am vierzehnten Tage, gegen Abend, sollen sie es halten und sollen es mit ungesäuertem Brot und bittern Kräutern essen,  und sollen nichts davon übriglassen bis zum Morgen, auch kein Bein daran zerbrechen; nach der ganzen Passahordnung sollen sie es halten.  Wer aber rein und nicht auf der Reise ist, und läßt es anstehen, das Passah zu halten, eine solche Seele soll ausgerottet werden, weil sie des HERRN Opfergabe nicht zur bestimmten Zeit dargebracht hat; sie soll ihre Sünde tragen!  Und wenn ein Fremdling bei euch wohnt und dem HERRN das Passah halten will, so soll er es nach der Satzung und dem Rechte des Passah halten. Einerlei Satzung soll für euch gelten, für den Fremdling wie für die Landeskinder.

Interessant ist hier, dass die Reinheitsgebote für das Passahfest eingeschränkt werden. Alle sollen am Passahmahl teilnehmen können. Auch die Fremdlinge sind zum Passahfest eingeladen.


Erneute Darlegung des Festkalenders, beginnend mit dem Passahfest

4.Mose 28,16  *: Aber am vierzehnten Tage des ersten Monats ist das Passah des HERRN;


Festkalender vergleichen und Hinweis auf die höhere Opferlast (Kap. 28 und 29) Tag des Aufbruchs aus Ägypten

4.Mose 33,3 *: Sie brachen auf von Raemses im ersten Monat, am fünfzehnten Tage des ersten Monats; am Tage nach dem Passah zogen die Kinder Israel aus durch höhere Hand, vor den Augen aller Ägypter,


Ein weiterer Festkalender

5.Mose 16,1-7  *: Beobachte den Monat Abib, daß du dem HERRN, deinem Gott, das Passah feierst; denn im Monat Abib hat dich der HERR, dein Gott, bei Nacht aus Ägypten geführt.  Und du sollst dem HERRN, deinem Gott, als Passah Rinder und Schafe opfern an dem Ort, den der HERR erwählen wird, daß sein Name daselbst wohne.  Du sollst kein gesäuertes Brot an diesem Feste essen. Du sollst sieben Tage lang ungesäuertes Brot des Elends essen, denn du bist in eiliger Flucht aus Ägyptenland gezogen; darum sollst du dein Leben lang an den Tag deines Auszugs aus Ägyptenland denken!  Und es soll sieben Tage lang kein Sauerteig in allen deinen Landmarken gesehen werden, und soll auch nichts von dem Fleische, das am Abend des ersten Tages geschlachtet worden ist, über Nacht bleiben bis zum Morgen.  Du darfst das Passah nicht schlachten in irgend einem deiner Tore, die der HERR, dein Gott, dir gegeben hat;  sondern an dem Ort, den der HERR, dein Gott, erwählen wird, daß sein Name daselbst wohne, daselbst sollst du das Passah schlachten am Abend, wenn die Sonne untergeht, zu eben der Zeit, als du aus Ägypten zogest.  Und du sollst es braten und an dem Ort essen, den der HERR, dein Gott, erwählt hat, und sollst am Morgen umkehren und wieder zu deiner Hütte gehen.


Ordnung des Passahfestes bei Mose im Vergleich der Erwähnungen in den Festkalendern

Die Vorschriften für das Passahfest gehen auf Gott selber zurück. Er ist es, den Mose anweist und er ist es auch, den Mose im Zweifel fragt. Daher entziehen sich diese Passagen quellenkritischen Überlegungen, denn wenn wir sie anstellen, dann entziehen wir zumindest den fünf Büchern Mose die Qualität, durch den Heiligen Geist gewirktes Wort Gottes zu sein. Trotzdem ist es interessant, die Unterschiede einmal zu beleuchten, weil sie ja auch spiegeln, wie die Menschen zum Passah standen. Welche Bestimmungen mussten wiederholt werden, weil sie in Vergessenheit zu geraten drohten. Welche neuen Fragestellungen traten auf, etwa auch deshalb, weil irgendwann durch prophetisches Wort der Eindruck entstanden ist, dass es im gelobten Land einmal ein Zentralheiligtum geben wird, ein Ort, „den der HERR, dein Gott, erwählen wird, daß sein Name daselbst wohne.“

Wenn man aus solchen Formulierungen schließt, dass der Text später aus politischen Gründen eingefügt worden ist, dann unterstellt man, dass solche prophetischen Offenbarungen nicht möglich sind. Das kann man tun, man verlässt damit aber den Boden des geoffenbarten Wortes Gottes. Für mich sind solche Worte ein Einblick in die Natur des Mose. Er kümmerte sich um alles, wie es ja schon aus seiner Begegnung mit seinem Schwiegervater Jethro deutlich wird. So hat er Gott offensichtlich auch danach befragt, was dann aus dem Passahfest wird. Und Gott hat ihm offenbart, was wir in 5.Mose 16,5 * lesen. Wer anders vorgeht, soll das gerne tun, muss aber wissen, dass er dann eine Bibelausgabe herausgeben muss, in der alle Worte, die er für Gottes Wort hält, rot gekennzeichnet sind, damit die Menschen erkennen, was man denn nach der Meinung dieses Auslegers glauben darf und was unglaubwürdig ist.

Für mich ist die ganze Bibel Gottes Wort. Manches fordert meinen Glauben mehr heraus, manches fällt mir leicht zu glauben, manches verstehe ich nicht. Aber Gott ist größer und wird mir in der Ewigkeit offenbaren, was ich heute nicht verstehe. Dieses Wissen: «Gott ist größer!» ist ein elementarer Bestandteil meines Glaubens und hilft mir, Dinge, die ich nicht verstehe, hintan zu stellen und mich auf die Dinge zu konzentrieren, in denen die Liebe Gottes zu mir offenkundig wird: In dem für meine Schuld und meine Unvollkommenheit gekreuzigten Gottessohn. Und es ist das Gebet zu diesem Jesus und das Reden des Heiligen Geistes in meinem Leben, das es mich zu dem Bekenntnis führt: „Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden, Halleluja!“ Dieses Erleben des gekreuzigten und auferstandenen Christus Jesus hat mich immer tiefer in den Glauben geführt. Sollte einem Gott, der einen Menschen, der drei Tage tot war, wieder zum Leben erweckt, irgend etwas unmöglich sein? «Gott ist größer!»

Diese Vorbemerkung war mir wichtig für die Deutung der nun folgenden Liste. Denn es ist schon wichtig, dass wir bei den Bibeltexten genau hinschauen und nicht etwa Teile durch Nichtbeachtung ausschließen, vielleicht, weil unser Glaube zu schwach ist, damit umzugehen. Das Gebet: „Herr, dass ist aber eigenartig, das verstehe ich nicht!“ ist ein völlig legitimes Gebet. Manche Offenbarung ist erfolgt, weil Menschen sich mit diesem Gebet an den Vater im Himmel gewandt haben.

Ordnung 2.M 12 2.M 34,5 3.M 23,5 4.M 9,1-14 4.M 28,16 4.M 33,3 5.M 16,1-7
Auswahl des Passahlammes
10.Agib (1.Monat des Jahres)
ja
Auswahlkriterium
ohne Fehler, männlich, einjährig
ja
Zubereitung
durch Braten, nicht Kochen
ja (ja)
-1-
Umgang mit den Resten
Noch am Abend verbrennen
ja ja ja
Schlachten und Essen
des Passahlammes am 14.Agib
ja ja ja ja (ja)-2-
Auszug aus Ägypten
15.Agib
ja
Art des Opfers Lamm
-3-
Schaf,
Rind
Ort des Opfers Zuhause
-4-
Tempel
-5-
Zutaten zum Opferfleisch Ungesäuertes Brot
Bittere Kräuter
Kein Sauerteig
Umfang des Verzehrs
Kopf, Unterschenkel, Eingeweide
ja
Kleidung
Lenden gegürtet, Schuhe, Stab, Eile
ja
Verhalten am nächsten Morgen
Rückkehr nach Hause
ja
Erstlinge
für den Herrn
ja
Dreimal im Jahr
vor den Herrn
ja
Kein Bein daran zerbrechen
Hinweis auf Jesus, das Lamm Gottes
ja ja
Weitere Bestimmungen ja
-6-
ja
-7-
Fußnoten zur Tabelle:

-1-   Man beachte, dass hier die Übersetzung nicht eindeutig ist. Schlachter und die Elberfelder übersetzen «braten», Luther und Menge übersetzen «kochen». Da 5.Mose 16,1-7   * nur die positive Aussage macht und nicht, wie in 2.Mose 12,1-11   * auch ein Verbot der Alternative (des Kochens) hinzufügt, bleibt offen, ob hier das Gebot zu braten aufgehoben wird oder nicht.

-2-   5.Mose 16,1-7   * spricht nur vom Monat Agib und nennt kein Datum.

-3-   „Dieses Lamm aber soll vollkommen sein, ein Männlein und einjährig. Von den Lämmern und Ziegen sollt ihr es nehmen, und sollt es behalten bis auf den vierzehnten Tag dieses Monats. Und die ganze Versammlung der Gemeinde Israel soll es zwischen den Abendstunden schächten.“

-4-   Zu Hause im Kreis der Familie und, falls die Familie zu klein ist, mit Freunden

-5-   „Du darfst das Passah nicht schlachten in irgend einem deiner Tore, die der HERR, dein Gott, dir gegeben hat; sondern an dem Ort, den der HERR, dein Gott, erwählen wird, daß sein Name daselbst wohne, daselbst sollst du das Passah schlachten am Abend, wenn die Sonne untergeht, zu eben der Zeit, als du aus Ägypten zogest.“

-6-   „Und der HERR sprach zu Mose und Aaron: Dies ist die Ordnung des Passah: Kein Fremder soll davon essen. Wer aber ein um Geld erkaufter Knecht ist, den beschneide man; alsdann esse er davon. Ein Beisasse und Taglöhner soll nicht davon essen. In einem Hause soll man es essen. Ihr sollt vom Fleisch nichts vor das Haus hinaustragen, und kein Knochen werde ihm zerbrochen. Die ganze Gemeinde Israel soll es feiern. Wo sich aber ein Fremdling bei dir aufhält und dem HERRN das Passah halten will, der beschneide alles, was männlich ist; und dann erst mache er sich herzu, daß er es feiere und sei wie ein Einheimischer des Landes; denn kein Unbeschnittener soll davon essen. Einerlei Gesetz soll dem Einheimischen und dem Fremdling gelten, der unter euch wohnt.“

-7-   „Sage den Kindern Israel und sprich: Wenn jemand von euch oder von euren Nachkommen durch einen Entseelten unrein wird oder fern auf der Reise ist, so soll er gleichwohl dem HERRN das Passah halten. Im zweiten Monat, am vierzehnten Tage, gegen Abend, sollen sie es halten und sollen es mit ungesäuertem Brot und bittern Kräutern essen, und sollen nichts davon übriglassen bis zum Morgen, auch kein Bein daran zerbrechen; nach der ganzen Passahordnung sollen sie es halten. Wer aber rein und nicht auf der Reise ist, und läßt es anstehen, das Passah zu halten, eine solche Seele soll ausgerottet werden, weil sie des HERRN Opfergabe nicht zur bestimmten Zeit dargebracht hat; sie soll ihre Sünde tragen! Und wenn ein Fremdling bei euch wohnt und dem HERRN das Passah halten will, so soll er es nach der Satzung und dem Rechte des Passah halten. Einerlei Satzung soll für euch gelten, für den Fremdling wie für die Landeskinder.“

Deutung der verschiedenen Aussagen zum Passahfest

Grundsätzlich wird das Passahfest vor dem Auszug aus Ägypten und auch für die Vorbereitung zum Auszug in 2.Mose 12,1-11   * festgelegt. Es geht auf Gott selbst zurück, denn die Festlegung der Ordnung des Passahfestes wird eingeleitet mit den Worten: Und der HERR redete mit Mose und Aaron im Ägyptenland und sprach: (2.Mose 12,1   *) Diese Ordnung aus 2.Mose 12,1-11   * bleibt auch im Wesentlichen bestehen und wird teilweise unterstrichen, indem sie bei späteren Reden des Mose über das Passahfest wiederholt wird. Viele Punkte werden nicht wiederholt, wohl weil sie als Kernbestand des Passahfestes gesehen werden und bis heute eingehalten werden. Es gibt aber Ergänzungen, die die bestehende Ordnung abändern.

Die Festlegung des Datums für das Schlachten und Essen des Passahlammes auf den 14.Agib erfolgt 2.Mose 12,1-11   * durch Gott selbst. Sie wird 3.Mose 23,5  * und 4.Mose 9,1-14   * und 4.Mose 28,16  * wiederholt. In 5.Mose 16,1-7   * wird nur vom Monat Agib gesprochen, der 14. wird nicht ausdrücklich genannt. Die gleiche Beobachtung kann man auch für die Art des Opfers machen. War bei der Einsetzung des Passahfestes noch klar, dass ein einjähriges, männliches Lamm ohne Fehler als Passahlamm ausgewählt werden sollte, erlaubt 5.Mose 16,1-7  * Schaf oder Rind. Soll man hier von Altersmilde sprechen, dass Mose die strikte Bindung an das Lamm in seinen Abschiedsreden aufhebt? Es passt nicht zu Mose, dass er das aus eigenem Antrieb gemacht haben sollte. Als Menschen zu ihm kommen, die unrein sind und fragen, ob es auch für sie einen Weg gibt, Passah zu feiern, da befragt er den Herrn und gibt erst eine Antwort, als der Herr zu ihm geredet hat. Wir müssen wohl zwischen dem Passahfest in Ägypten, das eine einmalige Vorbereitung auf den Auszug aus Ägypten war, und den vielen Passahfesten danach unterscheiden, die ein Gedächtnismahl war an die große Tat Gottes, die Israel die Freiheit wiedergegeben hat. Hier hat Gott offenbar Zugeständnisse gemacht.

Die Ordnung des Passahfestes, die Gott in 2.Mose 12   * festlegt, sieht ganz klar vor, dass kein Unbeschnittener am Passah teinehmen darf. Dies wird 4.Mose 9,1-14   * nicht wiederholt, aber 4.Mose 9,1-14   * stellt fest, dass sich alle nach der Satzung und dem Recht des Passah zu richten haben. Daher kann man annehmen, dass das Gebot der Beschneidung für Teilnehmer am Passahfest wohl bestehen bleibt. Die Aussage aus 2.Mose 12,43   *: Und der HERR sprach zu Mose und Aaron: Dies ist die Ordnung des Passah: Kein Fremder soll davon essen. passt dann mit 4.Mose 9,14   *: Und wenn ein Fremdling bei euch wohnt und dem HERRN das Passah halten will, so soll er es nach der Satzung und dem Rechte des Passah halten. Einerlei Satzung soll für euch gelten, für den Fremdling wie für die Landeskinder. zusammen. Wenn der Fremdling beschnitten ist, darf er teilnehmen, aber dieser Satzung des Passah, die die Beschneidung fordert, hat er sich zu unterwerfen.

Interessant ist auch, dass schon bei der Einsetzung des Passahfestes festgestellt wird: 2.Mose 12,49  * Dies wird später wiederholt: 4.Mose 9,14  * Einerlei Recht für Einheimische wie für Fremde ist eine sehr modern anmutende Forderung, die bis heute nicht wirklich durchgesetzt ist.

Insgesamt kann man feststellen, dass all die verschiedenen Erwähnungen des Passah gut zusammenpassen. Eine Unterstellung, dass einige der Texte erst Jahrhunderte später geschrieben sind, ist nicht zwingend erforderlich, solange man glaubt, dass in diesen Texten tatsächlich der lebendige Gott redet, der weiß, was die Zukunft bringen wird, und der es seinen Knechten, hier dem Mose, nach Bedarf offenbart. Erst wenn man diesen Glauben aufgibt, ist man gezwungen, Konstrukte zu bemühen und literarkritische Verrenkungen zu machen. Die Bibel ist ein kraftvoller Erweis der großen Taten des lebendigen Gottes. Dem Ungläubigen aber liefert sie kein Mäntelchen für seinen Unglauben. Er muss sie künstlich dazu machen. Das geschieht zwar, muss aber den Gläubigen nicht beirren.

Das vergessene Passah

Wir haben keinen vollständigen Überblick, wie Israel mit dem Passahfest nach Mose umging. Es wird bei Josua, dem Nachfolger Moses, einige Mal erwähnt. Danach wird es erst wieder bei Hiskia und bei Josia erwähnt. Nach der babylonischen Gefangenschaft feiert Esra das Passahfest:

Das Passahfest des wandernden Volkes in Kanaan

Josua 5,7-12 *: Derselben Kinder nun, die der HERR an ihrer Statt erweckt hatte, beschnitt Josua; denn sie waren unbeschnitten, weil man sie auf dem Wege nicht beschnitten hatte.  Als nun das ganze Volk beschnitten war, blieben sie an ihrem Ort im Lager, bis sie heil wurden.  Und der HERR sprach zu Josua: Heute habe ich die Schande Ägyptens von euch abgewälzt. Darum wurde jener Ort Gilgal genannt bis auf diesen Tag.  Während nun die Kinder Israel sich in Gilgal lagerten, hielten sie das Passah am vierzehnten Tage des Monats am Abend auf der Ebene von Jericho.  Und sie aßen von den Früchten des Landes am Tage nach dem Passah, nämlich ungesäuertes Brot und geröstetes Korn, an eben diesem Tage.  Und das Manna hörte auf am folgenden Tage, da sie von der Frucht des Landes aßen; und es gab für die Kinder Israel kein Manna mehr, sondern in jenem Jahre aßen sie von den Früchten des Landes Kanaan.

Israel hatte während der Wüstenwanderung die Beschneidung aufgegeben und demzufolge wohl auch kein Passah gefeiert. Auf göttlichen Befehl wird das Volk, das den Jordan überschritten hat, nun beschnitten und feiert das Passahfest im Schatten von Jericho. Die Normalität des sesshaften Volkes beginnt. Das Manna der Wüste bleibt aus. Die Person des Mose gerät dadurch in ein ganz anderes Licht. Er hat zugelassen, dass das Volk die Beschneidung nicht durchführt. Er hat also Gebote Gottes, die er in persönlicher Gotteserfahrung empfangen hat, nicht befolgt. Das erinnert an Moses ersten, erfolglosen Auftritt vor dem Pharao, wo er zwar diplomatisch geschickt, aber ohne Gottes Anweisungen zu beachten, sein Anliegen vorgetragen hat (2.Mose 5,1-5 *).


Heiligung des Volkes und erneute Feier des Passahfestes unter Hiskia

2.Chronika 30,1-18 *: Und Hiskia sandte Boten an ganz Israel und Juda und schrieb auch Briefe an Ephraim und Manasse, daß sie zum Hause des HERRN nach Jerusalem kommen sollten, um dem HERRN, dem Gott Israels, Passah zu feiern.  Denn der König beschloß mit seinen Obersten und der ganzen Gemeinde zu Jerusalem, das Passah im zweiten Monat zu feiern;  denn sie konnten es nicht zur bestimmten Zeit feiern, weil sich die Priester nicht in genügender Zahl geheiligt hatten und das Volk noch nicht in Jerusalem versammelt war.  Und der Beschluß gefiel dem König und der ganzen Gemeinde wohl.  Und sie verfaßten einen Aufruf, der in ganz Israel, von Beerseba bis Dan, verkündigt werden sollte, daß sie kämen, um dem HERRN, dem Gott Israels, zu Jerusalem Passah zu halten; denn sie hatten es nicht in Menge gefeiert, wie es vorgeschrieben ist.  Und die Läufer gingen mit den Briefen von der Hand des Königs und seiner Obersten durch ganz Israel und Juda und sprachen nach dem Befehl des Königs: Ihr Kinder Israel, kehret zurück zum HERRN, dem Gott Abrahams, Isaaks und Israels, so wird er sich zu den Entronnenen kehren, die euch aus der Hand der assyrischen Könige noch übriggeblieben sind,  und seid nicht wie eure Väter und eure Brüder, die sich an dem HERRN, dem Gott ihrer Väter, versündigt haben, daß er sie der Verwüstung preisgab, wie ihr sehet!  So seid nun nicht halsstarrig wie eure Väter, sondern reichet dem HERRN die Hand und kommt zu seinem Heiligtum, welches er auf ewig geheiligt hat, und dienet dem HERRN, eurem Gott, so wird sich die Glut seines Zorns von euch wenden.  Denn wenn ihr zum HERRN zurückkehret, so werden eure Brüder und eure Söhne Barmherzigkeit finden vor denen, die sie gefangen halten, daß sie wieder in dieses Land zurückkehren. Denn der HERR, euer Gott, ist gnädig und barmherzig, und er wird das Angesicht nicht von euch wenden, wenn ihr euch zu ihm kehret!  Und die Läufer gingen von einer Stadt zur andern im Lande Ephraim und Manasse und bis nach Sebulon; aber jene verlachten sie und spotteten ihrer.  Doch etliche von Asser und Manasse und Sebulon demütigten sich und kamen nach Jerusalem.  Auch in Juda wirkte die Hand Gottes, daß er ihnen ein einmütiges Herz gab, des Königs und der Obersten Gebot zu erfüllen nach dem Wort des HERRN.  So versammelte sich denn zu Jerusalem eine große Volksmenge, um das Fest der ungesäuerten Brote zu feiern im zweiten Monat, eine sehr große Gemeinde.  Und sie machten sich auf und schafften die Altäre weg, die zu Jerusalem waren, auch alle Räucheraltäre beseitigten sie und warfen sie in den Bach Kidron.  Dann schächteten sie das Passah am vierzehnten Tag des zweiten Monats. Und die Priester und Leviten schämten sich und heiligten sich und brachten Brandopfer zum Hause des HERRN;  und sie standen auf ihren Posten, wie es sich gebührt, nach dem Gesetze Moses, des Mannes Gottes. Und die Priester sprengten das Blut, das sie empfingen , aus der Hand der Leviten.  Denn es waren viele in der Gemeinde, die sich nicht geheiligt hatten; darum schächteten die Leviten die Passahlämmer für alle, die nicht rein waren, um sie dem HERRN zu heiligen.  Auch waren viele vom Volk, von Ephraim, Manasse, Issaschar und Sebulon, die sich nicht gereinigt hatten, so daß sie das Passah nicht aßen, wie es vorgeschrieben ist;

Hiskia begann, als er König wurde, den Tempel zu reinigen und wies die Leviten und später auch die Priester an, sich nach den Vorschriften des Gesetzes Moses sich zu heiligen. Danach feierte er mit allen Willigen aus Juda und Israel das Passahfest und das Fest der ungesäuerten Brote. „Denn der König beschloß mit seinen Obersten und der ganzen Gemeinde zu Jerusalem, das Passah im zweiten Monat zu feiern; denn sie konnten es nicht zur bestimmten Zeit feiern, weil sich die Priester nicht in genügender Zahl geheiligt hatten und das Volk noch nicht in Jerusalem versammelt war.“ Es gab also ganz offensichtlich zu Zeiten Hiskias keine Tradition des Passahfeierns in Israel. Der Tempel war verunreinigt und geschlossen und die Priester waren nicht in Jerusalem. Es wird auch nicht berichtet, dass damit eine Tradition des Passah neu aufgenommen wurde, es erscheint, als handelte es sich hier um eine einmalige Feier, die bald wieder in Vergessenheit geraten ist, denn Jerusalem wurde danach von den Assyrern belagert und musste sich um seine Verteidigung kümmern.


Die Reformen des Josia und die Erneuerung des Passahfestes

2.Chronika 35,1-19 *: Und Josia hielt dem HERRN ein Passah zu Jerusalem, und sie schlachteten das Passah am vierzehnten Tage des ersten Monats.  Und er stellte die Priester auf ihre Posten und stärkte sie zu ihrem Dienst im Hause des HERRN.  Er sprach auch zu den Leviten, welche ganz Israel lehrten und die dem HERRN geheiligt waren: Tut die heilige Lade in das Haus, das Salomo, der Sohn Davids, der König Israels, gebaut hat! Ihr habt sie nicht mehr auf den Schultern zu tragen; so dienet nun dem HERRN, eurem Gott, und seinem Volk Israel!  Und seid bereit nach euren Vaterhäusern, in euren Abteilungen, wie sie David, der König von Israel, und sein Sohn Salomo vorgeschrieben haben,  und stellet euch im Heiligtum auf, entsprechend den Abteilungen der Stammhäuser eurer Brüder, der Volksgenossen, auch nach der Einteilung der Stammhäuser der Leviten,  und schlachtet das Passah! Heiliget euch und bereitet zu für eure Brüder, daß sie tun nach dem Wort des HERRN durch Mose!  Und Josia stiftete für die Volksgenossen Schafe, Lämmer und Ziegen, alles zu Passahopfern, für alle, die anwesend waren, 30000 an der Zahl; dazu 3000 Rinder, und solches von der Habe des Königs.  Auch seine Fürsten stifteten freiwillige Gaben für das Volk, für die Priester und für die Leviten; Hilkia, Sacharja und Jechiel, die Vorsteher des Hauses Gottes, gaben den Priestern 2600 Passahlämmer, dazu 300 Rinder.  Und Kananja, Semaja und Nataneel, seine Brüder, und Chaschabja, Jechiel und Josabad, die Obersten der Leviten, stifteten für die Leviten 5000 Lämmer und 500 Rinder.  Nach diesen Vorbereitungen zum Gottesdienst traten die Priester an ihren Platz und die Leviten in ihre Abteilungen nach dem Gebot des Königs.  Und sie schächteten das Passah; die Priester nahmen das Blut von ihren Händen und sprengten es, und die Leviten zogen den Lämmern die Haut ab.  Und sie taten das Brandopfer beiseite, um es den Abteilungen der Stammhäuser der Volksgenossen zu geben, damit sie es dem HERRN darbrächten, wie im Buche Moses geschrieben steht. Ebenso machten sie es mit den Rindern.  Und sie brieten das Passah am Feuer, wie es sich gebührt. Was aber geheiligt war, kochten sie in Töpfen, Kesseln und Schalen; und sie teilten es eilends unter alles Volk.  Darnach aber bereiteten sie auch für sich und für die Priester zu. Denn die Priester, die Söhne Aarons, waren mit der Darbringung des Brandopfers und der Fettstücke bis in die Nacht beschäftigt. Darum mußten die Leviten für sich und für die Priester, die Söhne Aarons, zubereiten.  Und die Sänger, die Söhne Asaphs, standen an ihrem Platz nach dem Gebot Davids und Asaphs und Hemans und Jedutuns, des Sehers des Königs; und die Torhüter waren an allen Toren. Sie brauchten ihren Dienst nicht zu verlassen; denn ihre Brüder, die Leviten, bereiteten für sie zu.  Also vollzog sich an jenem Tag der ganze Dienst des HERRN in Ordnung, die Passahfeier und der Brandopferdienst auf dem Altar des HERRN, nach dem Gebot des Königs Josia.  Also feierten die Kinder Israel, die anwesend waren, zu jener Zeit das Passah und das Fest der ungesäuerten Brote, sieben Tage lang.  Es war aber kein derartiges Passah in Israel gefeiert worden, seit der Zeit des Propheten Samuel; und keiner der Könige von Israel hatte ein solches Passah veranstaltet, wie Josia es hielt mit den Priestern und Leviten und mit ganz Juda und mit allen, die von Israel anwesend waren, auch mit den Einwohnern von Jerusalem.  Im achtzehnten Jahre der Regierung Josias wurde dieses Passah gefeiert.

Josia


Der Festkalender Israels beginnt mit dem Passahfest

2.Könige 23,21-23 *: Dann gebot der König allem Volk und sprach: Feiert dem HERRN, eurem Gott, das Passah, wie es in diesem Bundesbuch geschrieben steht!  Denn es war kein solches Passah gehalten worden, seit der Zeit der Richter, die Israel gerichtet hatten, und während der ganzen Zeit der Könige von Israel und der Könige von Juda;  erst im achtzehnten Jahre des Königs Josia ist dieses Passah dem HERRN zu Jerusalem gefeiert worden.

Josia parallel


Das Passah bei Josia

Das Passah wird zum Abendmahl

Auswertung W.H.Schmidt

Einsetzung des Passahfestes:

2.Mose 12,21-23 *: Und Mose berief alle Ältesten in Israel und sprach zu ihnen: Machet euch auf und nehmet euch Lämmer für eure Familien und schächtet das Passah!  Und nehmet einen Büschel Ysop und tauchet ihn in das Blut im Becken und bestreicht mit diesem Blut im Becken die Oberschwelle und die zwei Türpfosten; und kein Mensch von euch gehe zu seiner Haustüre hinaus bis an den Morgen!  Denn der HERR wird umhergehen und die Ägypter schlagen. Und wenn er das Blut an der Oberschwelle und an den beiden Pfosten sehen wird, so wird er, der HERR, an der Tür vorübergehen und den Verderber nicht in eure Häuser kommen lassen, zu schlagen.


Text







Bereich Ausarbeitungen

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Bibelstellen
Bibel zu verschiedenen Themenbereichen des Alten und Neuen Testamentes
Lesefrüchte gesammelt aus verschiedenen Publikationen, thematisch geordnet
   


Die in diesem Beitrag zu „Ausarbeitungen“ zitierten 23 Bibelstellen:

Bereich Anzahl der Bibelstellen (Zitate) bezogen auf die Verse relativ zum Durchschnitt der Bibel Anteil an allen Zitaten Gesamtzahl der Verse
Bibel   23 0,07 % 100,00 % 100,00 % 31105
Altes Testament   23 0,10 % 134,39 % 100,00 % 23146
AT Geschichtsbücher   23 0,18 % 241,67 % 100,00 % 12871
AT Lehrbücher   0 0,00 % 0,00 % 0,00 % 4785
AT Prophetische Bücher   0 0,00 % 0,00 % 0,00 % 5490
Neues Testament   0 0,00 % 0,00 % 0,00 % 7959
NT Geschichtsbücher   0 0,00 % 0,00 % 0,00 % 4786
NT Lehrbücher   0 0,00 % 0,00 % 0,00 % 2768
NT Prophetisches Buch   0 0,00 % 0,00 % 0,00 % 405
Bücher Anzahl der Bibelstellen (Zitate) bezogen auf die Verse relativ zum Durchschnitt der Bibel Anteil an allen Zitaten Gesamtzahl der Verse
2.Mose ⇧ ↓ 13 1,07 % 1 449,39 % 56,52 % 1213
3.Mose ⇧ ↓ 1 0,12 % 157,44 % 4,35 % 859
4.Mose ⇧ ↓ 3 0,23 % 315,00 % 13,04 % 1288
5.Mose ⇧ ↓ 2 0,21 % 282,04 % 8,70 % 959
Josua ⇧ ↓ 1 0,15 % 205,53 % 4,35 % 658
2.Könige ⇧ ↓ 1 0,14 % 188,09 % 4,35 % 719
2.Chronika ⇧ ↓ 2 0,24 % 329,05 % 8,70 % 822




59 Bücher werden von den Bibelzitaten nicht erfasst:

Altes Testament:

1.Mose      Richter      Ruth      1.Samuel      2.Samuel      1.Könige      1.Chronika      Esra      Nehemia      Esther      Hiob      Psalmen      Sprüche      Prediger      Hohelied      Jesaja      Jeremia      Klagelieder      Hesekiel      Daniel      Hosea      Joel      Amos      Obadja      Jona      Micha      Nahum      Habakuk      Zephanja      Haggai      Sacharja      Maleachi

Neues Testament:

Matthäus      Markus      Lukas      Johannes      Apostelgeschichte      Römer      1.Korinther      2.Korinther      Galater      Epheser      Philipper      Kolosser      1.Thessalonicher      2.Thessalonicher      1.Timotheus      2.Timotheus      Titus      Philemon      Hebräer      Jakobus      1.Petrus      2.Petrus      1.Johannes      2.Johannes      3.Johannes      Judas      Offenbarung

Nr. Bibelstelle Bibeltext
1    ↑ 2.Mose 5,1-5
1
Darnach gingen Mose und Aaron hinein und redeten mit dem Pharao: So spricht der HERR, der Gott Israels: Laß mein Volk ziehen, daß es mir in der Wüste ein Fest halte!  Der Pharao antwortete: Wer ist der HERR, dessen Stimme ich hören soll, um Israel ziehen zu lassen? Ich weiß nichts von dem HERRN, ich will auch Israel nicht ziehen lassen!  Sie sprachen: Der Hebräer Gott ist uns begegnet; wir wollen...
2    ↑ 2.Mose 12,1-20
1   2   3   4   5   6
7   8   9
Und der HERR redete mit Mose und Aaron im Ägyptenland und sprach:  Dieser Monat soll euch der erste Monat sein, und von ihm sollt ihr die Monate des Jahres anheben.  Saget der ganzen Gemeinde Israel und sprechet: Am zehnten Tage dieses Monats verschaffe sich jeder Hausvater ein Lamm, ein Lamm für jede Haushaltung;  wenn aber die Haushaltung zu klein ist für ein Lamm, so nehme er es gemeinsam mit...
3    ↑ 2.Mose 12,21-27
1
Und Mose berief alle Ältesten in Israel und sprach zu ihnen: Machet euch auf und nehmet euch Lämmer für eure Familien und schächtet das Passah!  Und nehmet einen Büschel Ysop und tauchet ihn in das Blut im Becken und bestreicht mit diesem Blut im Becken die Oberschwelle und die zwei Türpfosten; und kein Mensch von euch gehe zu seiner Haustüre hinaus bis an den Morgen!  Denn der HERR wird umhergehen...
4    ↑ 2.Mose 12,21-23
1
Und Mose berief alle Ältesten in Israel und sprach zu ihnen: Machet euch auf und nehmet euch Lämmer für eure Familien und schächtet das Passah!  Und nehmet einen Büschel Ysop und tauchet ihn in das Blut im Becken und bestreicht mit diesem Blut im Becken die Oberschwelle und die zwei Türpfosten; und kein Mensch von euch gehe zu seiner Haustüre hinaus bis an den Morgen!  Denn der HERR wird umhergehen...
5    ↑ 2.Mose 12,28
1
Da neigte sich das Volk und betete an. Und die Kinder Israel gingen hin und taten solches; wie der HERR Mose und Aaron geboten hatte, also taten sie.
6    ↑ 2.Mose 12,29
1
Und es begab sich zu Mitternacht, da schlug der HERR alle Erstgeburt in Ägypten, von dem ersten Sohne des Pharao, der auf dem Throne saß, bis auf den ersten Sohn der Gefangenen, die in dem Gefängnisse waren, auch alle Erstgeburt des Viehes.
7    ↑ 2.Mose 12,30-32
1
Da stand der Pharao auf in derselben Nacht, er und alle seine Knechte und alle Ägypter; und es war ein großes Geschrei in Ägypten, denn es gab kein Haus, darin nicht ein Toter war.  Und er berief Mose und Aaron in der Nacht und sprach: Machet euch auf und ziehet aus von meinem Volke, ihr und die Kinder Israel, und gehet hin, dienet dem HERRN, wie ihr gesagt habt!  Nehmet auch eure Schafe und eure...
8    ↑ 2.Mose 12,33-36
1
Und die Ägypter drangen sehr in das Volk, daß sie dasselbe eilends aus dem Lande trieben; denn sie sprachen: Wir sind alle des Todes!  Und das Volk trug seinen Teig, ehe er gesäuert war, nämlich ihre Backtröge in ihre Kleider gebunden, auf ihren Achseln.  Und die Kinder Israel taten, wie Mose sagte, und forderten von den Ägyptern silberne und goldene Geschirre und Kleider.  Dazu gab der HERR dem...
9    ↑ 2.Mose 12,41-42
1
Als nun die vierhundertunddreißig Jahre verflossen waren, an eben diesem Tag ging das ganze Heer des HERRN aus Ägypten.  Darum wird diese Nacht dem HERRN gefeiert, weil er sie aus Ägypten geführt hat. Diese Nacht sollen alle Kinder Israel dem HERRN feiern, auch ihre künftigen Geschlechter.
10    ↑ 2.Mose 12,43-49
1
Und der HERR sprach zu Mose und Aaron: Dies ist die Ordnung des Passah: Kein Fremder soll davon essen.  Wer aber ein um Geld erkaufter Knecht ist, den beschneide man; alsdann esse er davon.  Ein Beisasse und Taglöhner soll nicht davon essen.  In einem Hause soll man es essen. Ihr sollt vom Fleisch nichts vor das Haus hinaustragen, und kein Knochen werde ihm zerbrochen.  Die ganze Gemeinde Israel...
11    ↑ 2.Mose 12,50
1
Und alle Kinder Israel taten solches; wie der HERR dem Mose und Aaron geboten hatte, also taten sie;
12    ↑ 2.Mose 12,51
1
aber der HERR führte an eben diesem Tag die Kinder Israel nach ihren Heerscharen aus Ägypten.
13    ↑ 2.Mose 34,25
1
Du sollst das Blut meines Opfers nicht neben dem Sauerteig opfern. Und das Opfer des Passahfestes soll nicht über Nacht bis zum Morgen bleiben.
14    ↑ 3.Mose 23,5
1   2
Am vierzehnten Tag des ersten Monats, gegen Abend, ist das Passah des HERRN.
15    ↑ 4.Mose 9,1-14
1   2   3   4   5   6
Und der HERR redete zu Mose in der Wüste Sinai im zweiten Jahr, nachdem sie aus Ägypten gezogen waren, im ersten Monat, und sprach:  Laß die Kinder Israel das Passah zur bestimmten Zeit halten!  Am vierzehnten Tage dieses Monats, gegen Abend, sollt ihr es halten, zur bestimmten Zeit; nach allen seinen Satzungen und Rechten haltet es.  Und Mose redete mit den Kindern Israel, daß sie das Passah hielten.  Und...
16    ↑ 4.Mose 28,16
1   2
Aber am vierzehnten Tage des ersten Monats ist das Passah des HERRN;
17    ↑ 4.Mose 33,3
1
Sie brachen auf von Raemses im ersten Monat, am fünfzehnten Tage des ersten Monats; am Tage nach dem Passah zogen die Kinder Israel aus durch höhere Hand, vor den Augen aller Ägypter,
18    ↑ 5.Mose 16,1-7
1   2   3   4   5
Beobachte den Monat Abib, daß du dem HERRN, deinem Gott, das Passah feierst; denn im Monat Abib hat dich der HERR, dein Gott, bei Nacht aus Ägypten geführt.  Und du sollst dem HERRN, deinem Gott, als Passah Rinder und Schafe opfern an dem Ort, den der HERR erwählen wird, daß sein Name daselbst wohne.  Du sollst kein gesäuertes Brot an diesem Feste essen. Du sollst sieben Tage lang ungesäuertes Brot...
19    ↑ 5.Mose 16,5
1
Du darfst das Passah nicht schlachten in irgend einem deiner Tore, die der HERR, dein Gott, dir gegeben hat;
20    ↑ Josua 5,7-12
1
Derselben Kinder nun, die der HERR an ihrer Statt erweckt hatte, beschnitt Josua; denn sie waren unbeschnitten, weil man sie auf dem Wege nicht beschnitten hatte.  Als nun das ganze Volk beschnitten war, blieben sie an ihrem Ort im Lager, bis sie heil wurden.  Und der HERR sprach zu Josua: Heute habe ich die Schande Ägyptens von euch abgewälzt. Darum wurde jener Ort Gilgal genannt bis auf diesen...
21    ↑ 2.Könige 23,21-23
1
Dann gebot der König allem Volk und sprach: Feiert dem HERRN, eurem Gott, das Passah, wie es in diesem Bundesbuch geschrieben steht!  Denn es war kein solches Passah gehalten worden, seit der Zeit der Richter, die Israel gerichtet hatten, und während der ganzen Zeit der Könige von Israel und der Könige von Juda;  erst im achtzehnten Jahre des Königs Josia ist dieses Passah dem HERRN zu Jerusalem...
22    ↑ 2.Chronika 30,1-18
1
Und Hiskia sandte Boten an ganz Israel und Juda und schrieb auch Briefe an Ephraim und Manasse, daß sie zum Hause des HERRN nach Jerusalem kommen sollten, um dem HERRN, dem Gott Israels, Passah zu feiern.  Denn der König beschloß mit seinen Obersten und der ganzen Gemeinde zu Jerusalem, das Passah im zweiten Monat zu feiern;  denn sie konnten es nicht zur bestimmten Zeit feiern, weil sich die Priester...
23    ↑ 2.Chronika 35,1-19
1
Und Josia hielt dem HERRN ein Passah zu Jerusalem, und sie schlachteten das Passah am vierzehnten Tage des ersten Monats.  Und er stellte die Priester auf ihre Posten und stärkte sie zu ihrem Dienst im Hause des HERRN.  Er sprach auch zu den Leviten, welche ganz Israel lehrten und die dem HERRN geheiligt waren: Tut die heilige Lade in das Haus, das Salomo, der Sohn Davids, der König Israels, gebaut...




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