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Festtage

Jahreslosung 2017

Das neue Herz und der neue Geist

 


Zusammenfassung

Das große Angebot Gottes fordert unseren Glauben. Unsere Unzulänglichkeit darf uns nicht davon abhalten, die Taten Gottes zu erwarten.

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Gott spricht:

Ich schenke euch ein neues Herz

und einen neuen Geist.

Hesekiel 36,26

Jahreslosung 2017

Diese Jahreslosung stellt uns vor eine Herausforderung. Gott selbst will uns ein neues Herz und einen neuen Geist schenken. Wir haben uns sehr daran gewöhnt, dass Gott uns annimmt, so wie wir sind. Dies will die Jahreslosung auch nicht in Frage stellen. Aber dies ist noch nicht alles. Dies ist der Anfang einer langen und spannenden Geschichte, die wir mit Gott erleben können.

Gott sagt nicht, dass er uns ein neues Herz schenken will, wenn wir es denn wollen. Die Jahreslosung ist an dieser Stelle bedingungslos. „Ich schenke”, sagt Gott. Es ist derselbe Gott, der in der Schöpfung sprach: „Es werde Licht”. Und die Bibel kommentiert ... und es geschah also.

Das bedeutet doch, wenn Gott so spricht, dann geschieht es, in einem Augenblick, nicht irgendwann einmal, es geschieht auf Grund des Wortes, das Gott geredet hat. Wenn Jesus Heilung zusagt, dann sind die Menschen gesund und zwar nicht irgendwann, sondern sofort, „zu der selbigen Stunde”, wie Luther es übersetzt hat.

Damit ist klar, dass der Glaubende ein neues Herz und einen neuen Geist hat.

Diese Tatsache sollten wir uns von niemandem rauben lassen. Allerdings hat schon Martin Luther gesäufzt: „Der alte Adam in uns soll ersäuft werden. Nimm dich aber in acht, das Aas kann schwimmen!” Oft sieht unser Leben gar nicht so aus, als wenn das neue Herz und der neue Geist schon da wären. Vieles ist grau, wo wir gerne helle Farben sehen würden. Dies drückt uns herab und raubt uns die Gewissheit, dass alles schon geschehen ist. Wir neigen dann dazu, dieses neue Herz und den neuen Geist in die Zukunft zu verlegen. Es wird am Horizont sichtbar, aber wir haben es noch nicht. Ist Gott so, dass er uns etwas von Ferne zeigt, aber es uns nicht gibt? Schreibt nicht Paulus an die Gemeinde in Rom: Was wollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott für uns, wer mag wider uns sein? Welcher sogar seines eigenen Sohnes nicht verschont, sondern ihn für uns alle dahingegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken? Wer will gegen die Auserwählten Gottes Anklage erheben? Gott, der sie rechtfertigt? Wer will verdammen? Christus, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferweckt ist, der auch zur Rechten Gottes ist, der uns auch vertritt? (Römer 8,31-34 *). Gott hat uns mit Christus alles geschenkt, alles, ohne Ausnahme.

Johannes, der Seelsorger, weiß um unsere Bedrückung. Er weiß, dass unser Herz kleinmütig werden kann, ja, dass es uns sogar verdammen kann, weil wir nicht so sind, wie wir gerne sein wollen. Und so sagt er denen, die darunter leiden: Daran erkennen wir, daß wir aus der Wahrheit sind, und damit werden wir unsre Herzen vor Ihm stillen, daß, wenn unser Herz uns verdammt, Gott größer ist als unser Herz und alles weiß. Geliebte, wenn unser Herz uns nicht verdammt, so haben wir Freimütigkeit zu Gott; und was wir bitten, empfangen wir von ihm, weil wir seine Gebote halten und tun, was vor ihm wohlgefällig ist. (1.Johannes 3,19-22 *).

Wie kann das sein, dass wir ein neues Herz haben, und doch verdammt es uns, bedrückt uns, macht uns niedergeschlagen? Hier stoßen wir an das Geheimnis des Glaubens, wie es Petrus ganz existenziell erlebte, als er Jesus auf dem See kommen sah (Matthäus 14,22-33  *): Erst war er voller Glauben: Petrus aber antwortete ihm und sprach: Herr, bist du es, so heiße mich zu dir auf das Wasser kommen! (Matthäus 14,28   *). Da sprach das neue Herz, das Petrus von Jesus bekommen hatte. Da sprach der glaubende Petrus. Und sein Glaube trügt nicht: Da sprach er: Komm! Und Petrus stieg aus dem Schiff und wandelte auf dem Wasser und kam auf Jesus zu. (Matthäus 14,29   *). Und dann wendet er seinen Blick von Jesus, von dem Ziel ab: Als er aber den starken Wind sah, fürchtete er sich, und da er zu sinken anfing, schrie er und sprach: Herr, rette mich! (Matthäus 14,30   *). Er orientiert sich nicht an dem Vorbild Jesu, sondern er schaut auf das, was ihn bedroht. Aber er ruft auch: Herr, rette mich!

Und dies geschieht: Jesus aber streckte alsbald die Hand aus, ergriff ihn und sprach zu ihm: Du Kleingläubiger, warum zweifeltest du? (Matthäus 14,31   *). Und am Ende sind die Jünger vom Handeln Jesu überwältigt: Da kamen, die in dem Schiffe waren, fielen vor ihm nieder und sprachen: Wahrhaftig, du bist Gottes Sohn! (Matthäus 14,33  *).

So ist es auch mit unserem Herz: Wir haben dieses neue Herz, aber unsere Augen schauen hierhin und dorthin und unsere Maßstäbe werden plötzlich von ganz anderen Quellen gespeist, nicht von dem liebenden Blick Jesu. Jesaja sagt uns, was Gott davon hält: Denn also spricht der HERR: Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege; (Jesaja 55,8  *). Und dann entsteht dieses Gefühl, dass wir unzureichend sind, dass unser Herz ja gar nicht so neu ist. Dies ist aber nicht der Blick Gottes auf uns. Gott will, dass wir mit Freuden unseren Weg gehen: Denn ihr sollt mit Freuden ausziehen und in Frieden geleitet werden; Berge und Hügel sollen vor euch in Jubel ausbrechen und alle Bäume des Feldes in die Hände klatschen. (Jesaja 55,12   *). Gott selbst wird dies in uns wirken: also soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: es soll nicht leer zu mir zurückkehren, sondern ausrichten, was mir gefällt, und durchführen, wozu ich es sende! (Jesaja 55,11  *). Manchmal können wir nur verzweifelt rufen, wie es der Vater des besessenen Knaben vor Jesus tat: Und alsbald schrie der Vater des Knaben mit Tränen und sprach: Ich glaube; hilf meinem Unglauben! (Markus 9,24 *). Und Jesus half diesem Menschen. So wird er auch uns, wenn wir darunter leiden, dass unser Leben so unvollkommen ist, heilen und uns die Augen öffnen für die großen Dinge, die Jesus in unserem Leben wirken will, wenn wir diesem neuen Geist Raum geben und das neue Herz nicht überdecken mit dem, was unsere Augen sehen und begehren oder fürchten, sondern wenn wir auf das sehen, was Jesus in unserem Leben bereits getan hat und tun will. Lasst uns den neuen Geist betätigen, damit wir den Willen Gottes erkennen und tun und uns nicht in Dingen verzetteln, von denen Gott einmal sagen wird, dass er es uns gar nicht geboten hat. Nicht alles, was vordergründig gut ausschaut, ist auch im Willen Gottes. Der neue Geist wird uns offenbaren, was Gott wirklich von uns will und wozu er uns auch befähigt hat. Und dann wird das neue Herz in uns wirksam werden und die Zufriedenheit einkehren, die unsere Augen, die nach allerlei Begehrlichem blicken, nicht aufkommen lassen.

Sie können die Jahreslosung 2017 hier auch leer herunterladen

und sie für eigene Zwecke beschriften und versenden. Alles, was Sie auf dieser Webseite finden, ist frei, wenn es zur Ehre Gottes verwendet wird. Allerdings sollten Sie auch das Bibelwort beachten: „Umsonst habt ihr es empfangen, umsonst gebet es!“ (Matthäus 10,8 *)
If you prefer the English version: Please download here.

Jahreslosungen weiterer Jahre:

Jahreslosung 2023 Hagar betet: Du bist ein Gott, der mich sieht

Jahreslosung 2022 Jesus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen

Jahreslosung 2021 Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater im Himmel barmherzig ist

Jahreslosung 2020 Ich glaube, hilf meinem Unglauben

Jahreslosung 2019 Suche Frieden und jage ihm nach

Jahreslosung 2018 Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle lebendigen Wassers umsonst

Jahreslosung 2016 Gott spricht: Ich will Euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet







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Nr.BibelstelleBibeltext
1Jesaja 55,6-13
1   2   3
Suchet den HERRN, solange er zu finden ist, rufet ihn an, während er nahe ist!Der Gottlose verlasse seinen Weg und der Übeltäter seine Gedanken und kehre um zum HERRN, so wird er sich seiner erbarmen,...
2Matthäus 10,8
1
Heilet Kranke, weckt Tote auf, reiniget Aussätzige, treibet Dämonen aus! Umsonst habt ihr es empfangen, umsonst gebet es!
3Matthäus 14,22-33
1   2   3   4   5   6
Und alsbald nötigte er seine Jünger, in das Schiff zu steigen und vor ihm ans jenseitige Ufer zu fahren, bis er die Volksmenge entlassen hätte.Und nachdem er die Menge entlassen, stieg er auf den Berg,...
4Markus 9,17-29
1
Und einer aus dem Volke antwortete: Meister, ich habe meinen Sohn zu dir gebracht, der hat einen sprachlosen Geist;und wo der ihn ergreift, da reißt er ihn, und er schäumt und knirscht mit seinen Zähnen...
5Römer 8,31-34
1
Was wollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott für uns, wer mag wider uns sein?Welcher sogar seines eigenen Sohnes nicht verschont, sondern ihn für uns alle dahingegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht...
61.Johannes 3,19-22
1
Daran erkennen wir, daß wir aus der Wahrheit sind, und damit werden wir unsre Herzen vor Ihm stillen,daß, wenn unser Herz uns verdammt, Gott größer ist als unser Herz und alles weiß.Geliebte, wenn unser...




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