Israel feiert seinen Gott. Es weiß, wem es diesen Sieg und damit seine Befreiung zu verdanken hat. Die Gemeinde Gottes jubelt über ihren Gott. Mose , der das Volk in dieser schweren Zeit vor Gott vertreten hat, gibt dem Jubel mit einem Lobpreislied Ausdruck. Seine Schwester Miriam antwortet auf den Lobpreis und führt auch die Frauen mit Reigentanz zum Lobpreis Gottes. Lobpreis ist also Chefsache. Mose selbst stellt sich vor das Volk und leitet den Lobpreis. Der Text fragt uns, wann wir das letzte Mal über unseren Gott gejubelt haben und welchen Stellenwert der Lobpreis in unseren Gemeinden hat.
Schlagwörter: Anbetung - Bibel - Gott - Heiliger Geist - Jesus - Jubel - Miriam - Mose - Pharao - Sieg - Siegesfeier Bereich Anregungen| Thema | Vorangehender Beitrag | Folgender Beitrag |
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2.Mose 15,1-21 ⇩ *: Damals sangen Mose und die Kinder Israel dem HERRN diesen Lobgesang und sprachen: Ich will dem HERRN singen, denn er hat sich herrlich erwiesen: Roß und Reiter hat er ins Meer gestürzt! Der HERR ist meine Kraft und mein Psalm, und er ward mir zum Heil! Das ist mein starker Gott, ich will ihn preisen; er ist meines Vaters Gott, ich will ihn erheben. Der HERR ist ein Kriegsmann, HERR ist sein Name. Die Wagen des Pharao und seine Macht warf er ins Meer. Seine auserlesenen Wagenkämpfer sind im Schilfmeer versunken. Die Tiefe hat sie bedeckt, sie fielen zu Grunde wie Steine. HERR, deine Rechte Hand ist mit Kraft geschmückt; HERR, deine Rechte Hand hat den Feind erschlagen. Und mit deiner großen Macht hast du deine Widersacher vertilgt; du ließest deinen Grimm ausgehen, der verzehrte sie wie Stoppeln. Durch den Hauch deines Zornes türmte das Wasser sich auf; es standen die Wogen wie ein Damm. Die Fluten erstarrten mitten im Meer. Der Feind sprach: Ich will sie jagen, ich will sie ergreifen, ich will den Raub verteilen, will meinen Mut an ihnen kühlen, ich will mein Schwert ausziehen, meine Hand soll sie vertilgen! Als du aber mit deinem Winde wehtest, da bedeckte sie das Meer, sie versanken wie Blei im mächtigen Wasser. HERR, wer ist dir gleich unter den Göttern, wer ist in der Heiligkeit so herrlich, mit Lobgesängen so hoch zu verehren und so wundertätig wie du? Als du deine rechte Hand ausstrecktest, verschlang sie die Erde. Du leitest in deiner Gnade das Volk, das du erlöst hast, und bringst sie durch deine Kraft zur Wohnung deines Heiligtums. Wenn das die Völker hören, so erzittern sie, Angst kommt die Philister an; es erschrecken die Fürsten Edoms, Zittern befällt die Gewaltigen Moabs; alle Einwohner Kanaans werden verzagt. Laß durch deinen großen Arm Schrecken und Furcht über sie fallen, daß sie erstarren wie Steine, bis dein Volk, HERR, hindurchziehe, bis dein Volk hindurchziehe, das du erworben hast! Bring sie hinein und pflanze sie auf den Berg deines Erbteils, an den Ort, den du, HERR, zu deiner Wohnung gemacht hast, zu dem Heiligtum, o HERR, welches deine Hände bereitet haben! Der HERR wird herrschen immer und ewig! Denn der Pharao ging ins Meer hinein mit Rossen, mit seinen Wagen und Reitern, und der HERR ließ das Meer wieder über sie kommen; aber die Kinder Israel gingen trocken mitten durchs Meer. Und Mirjam, die Prophetin, Aarons Schwester, nahm die Handpauke in ihre Hand, und alle Weiber folgten ihr nach mit Handpauken und im Reigen. Und Mirjam antwortete ihnen: Lasset uns dem HERRN singen, denn er hat sich herrlich erwiesen: Roß und Reiter hat er ins Meer gestürzt!
Mehrere Dinge sind an dieser Begebenheit hervorzuheben:
Mose singt dem Herrn ein Lied. Mose ist also ganz offensichtlich ein musischer Mensch. Er ist nicht nur der Macher, der den Auszug organisiert. Er singt ein Lied. Wir wissen nicht, ob er dieses Lied auch selber verfasst hat. Aber auf jeden Fall singt er dieses Lied. Und er singt es mit dem Volk. Dieses Siegeslied ist damit nicht sein Lied, sondern es ist das Lied des ganzen Volkes.
Und der Inhalt dieses Liedes ist ganz auf Gott fokussiert. Der lebendige Gott hat gehandelt. Er hat diesen Sieg errungen. Später wird Mose auch andere Töne anschlagen: Und der HERR redete mit Mose und sprach: Nimm den Stab und versammle die Gemeinde, du und dein Bruder Aaron, und redet mit dem Felsen vor ihren Augen, der wird sein Wasser geben. So sollst du ihnen Wasser aus dem Felsen verschaffen und die Gemeinde und ihr Vieh tränken. Da holte Mose den Stab vor dem HERRN, wie er ihm gesagt hatte. Und Mose und Aaron versammelten die Gemeinde vor dem Felsen; und er sprach: Höret doch, ihr Widerspenstigen: Aus diesem Felsen sollen wir euch Wasser verschaffen? Und Mose hob seine Hand auf und schlug den Felsen zweimal mit seinem Stab. Da floß viel Wasser heraus; und die Gemeinde und ihr Vieh tranken. Der HERR aber sprach zu Mose und Aaron: Weil ihr nicht auf mich vertraut habt, um mich vor den Kindern Israel zu heiligen, sollt ihr diese Gemeinde nicht in das Land bringen, das ich ihnen geben werde! Das ist das Wasser Meriba, wo die Kinder Israel mit dem HERRN haderten, und er sich an ihnen heilig erwies. (4.Mose 20,7-13 *) Da wird Mose unter dem Druck des nach Wasser verlangenden Volkes und trotz der Begegnung mit der Herrlichkeit Gottes in der Stiftshütte vor dem Volk sagen: „Höret doch, ihr Widerspenstigen: Aus diesem Felsen sollen wir euch Wasser verschaffen ...“ Zu allem Überfluss wird er auch den Felsen schlagen, wie er es in Massa und Meriba (2.Mose 17,1-7 *) auf Anordnung Gottes tun sollte und nicht mit dem Felsen reden, wie Gott ihm in der Wüste Zin aufgetragen hatte. Wir sehen da eine Entwicklung bei Mose, wie sie sich bei vielen religiösen Führungskräften einschleift, wenn sie über Jahre oder Jahrzente in einem Werk in der Verantwortung stehen. Da die Menschen sie als die Macher wahrnehmen, wird aus dem „Gott will ...“ der Anfangszeit ihres Dienstes immer mehr ein „Ich will ...“ Aber so weit ist es mit Mose hier noch nicht. Er steht am Anfang seines Dienstes und ist völlig auf Gott, den Herrn und Bewirker der Befreiung Israels, fixiert.
Er preist seinen Gott nicht mit allgemeinen Worten, sondern mit konkreten Worten über die großen Taten Gottes, die er erlebt hat:
Sieben Aussagen dieses ersten Teiles, der sich ausschließlich auf den handelnden Gott bezieht, sind konkrete Aussagen über Taten Gottes. Zehn weitere Aussagen loben Gott in einer verallgemeinernden Form.
Für uns ergeben sich daraus Fragen, die wir uns persönlich stellen müssen.
Ist Lobpreis ein Bestandteil unserer Gebete?
Ist unser Lobpreis auch konkret, haben wir Dinge in unserem Leben vor Augen, die Gott an uns und für uns getan hat?
Nun ist es für Mose vergleichsweise leicht, aus der Fülle der Großtaten Gottes, die er erlebt hat, auszuwählen und Gott zu preisen. Trotzdem sollten auch wir uns immer wieder fragen, was Gott in unserem Leben heute oder in der vergangenen Woche oder auch in unserem Leben getan hat und ihm dafür danken, sie zum Teil unseres Lobpreises machen.
Damals sangen Mose und die Kinder Israel dem HERRN diesen Lobgesang und sprachen:
Ich will dem HERRN singen, denn er hat sich herrlich erwiesen:
Roß und Reiter hat er ins Meer gestürzt!
Der HERR ist meine Kraft und mein Psalm, und er ward mir zum Heil!
Das ist mein starker Gott, ich will ihn preisen;
er ist meines Vaters Gott, ich will ihn erheben.
Der HERR ist ein Kriegsmann, HERR ist sein Name.
Die Wagen des Pharao und seine Macht warf er ins Meer.
Seine auserlesenen Wagenkämpfer sind im Schilfmeer versunken.
Die Tiefe hat sie bedeckt, sie fielen zu Grunde wie Steine.
HERR, deine Rechte Hand ist mit Kraft geschmückt;
HERR, deine Rechte Hand hat den Feind erschlagen.
Die Dopplung findet sich in dem Wort: „HERR, deine Rechte Hand ...“ Wir haben es dabei mit einem ägyptischen Stilmittel zu tun. Dinge, die besonders wichtig sind, werden in der alt-ägyptischen Literatur durch Dopplung hervorgehoben. Man kann diese Dopplung ebenso gut auch als Überschrift für den nachfolgenden Text oder als Rückbesinnung auf das Wesentliche sehen, nachdem eine Fülle von Einzelheiten besungen wurde. Auf jeden Fall will Mose diese Aussage hervorheben und er tut dies mit dem Stilmittel der Dopplung: „HERR, deine rechte Hand ist mit Kraft geschmückt; HERR, deine rechte Hand hat den Feind erschlagen.“ Israel war an dieser Vernichtung der Ägypter nur als Zuschauer beteiligt. Es war eindeutig der HERR JHWH, der diesen Sieg errungen hat. Offen muss die Frage bleiben, ob da auch einige Zyniker unter dem Volk waren, die angesichts der Tatsache, dass der Wind sich gedreht hat, gesagt haben: „Da hat er noch einmal Glück gehabt, unser Mose!“ Vermutlich haben sie auch nur geschwiegen und gedacht: „Unsere Stunde wird schon noch kommen!“
Dieser erste Abschnitt ist zunächst sehr allgemein gehalten. Mose besingt seinen Gott JHWH, der sich herrlich erwiesen hat, weil er Ross und Reiter der Ägypter ins Meer gestürzt hat. Er scheut sich also nicht, diese Tat Gottes, die ja zur Vernichtung von Menschen führte, mit der Herrlichkeit Gottes in Verbindung zu bringen. Ist das nur der alttestamentliche Gott, der es zulässt, dass Menschen umkommen, weil arrogante Führer sie in dem Wahn oder auch dem inneren Zwang, ihre Ziele zu erreichen, ins Verderben führen. Ist es nicht vielmehr die unendliche und für uns manchmal völlig unverständliche Geduld Gottes, mit dem er den Hitlers und Stalins, den Maos und Putins bis heute ihre Zeit lässt, eine Zeit, die sie nutzen, viele Menschen umkommen zu lassen, weil sie angeblich höhere Ziele verfolgen. Und nicht alle kommen dabei so jämmerlich um wie Hitler. Untypisch ist dabei offenbar nur, dass Israel dieser Verfolgung mit Gottes Hilfe völlig unbeschadet entkommt. Das war für Israel unter Hitler ganz anders. Auch die Menschen in der Ukraine erleben das ganz anders, ebenso die Chinesen unter Mao.
Aus der konkreten Erfahrung des Handelns Gottes werden für Mose abstrakte Lobpreisungen Gottes. „Der HERR ist meine Kraft und mein Psalm, und er ward mir zum Heil! Das ist mein starker Gott, ich will ihn preisen; er ist meines Vaters Gott, ich will ihn erheben.“ Dabei ist bemerkenswert, dass Mose einmal von «preisen» und dann von «erheben» spricht. Das erste Wort «preisen» geht auf das hebräische Wort וְאַנְוֵהוּ (wAanweHw) zurück, ein Wort, das nur an dieser Stelle vorkommt und dessen Bedeutung primär «hoch sein oder jm. laut nennen, anerkennend erwähnen» ist und deshalb in diesem Zusammenhang mit «preisen oder verherrlichen» übersetzt wird. (Nach Gesenius, Handwörterbuch, S.491, Artikel נוה)
Das zweite Wort, das mit «erheben» übersetzt wird, ארממנהו (wArmmnHw), oder, mit Vokalen, וַאֲרֹמְמֶנְהוּּ (waAarommaenHw), geht auf das Verb רום (rwM) zurück. Es handelt sich dabei um ein Piel in der Zeitform Futur in der ersten Person und bezieht sich auf eine dritte Person Singular: «Ich werde ihn erheben/preisen» Dabei ist interessant, dass das Wort erheben auch die profane Bedeutung wie im Deutschen hat: Wasser auftürmen, den Tempel errichten; erhöhen oder triumphieren lassen; eine Pflanze wachsen lassen, Kinder groß ziehen; aufwärts streben (Hosea 11,7 *). Dies ist ebenfalls dem Handwörterbuch von Gesenius (17.Auflage), S.570, Artikel רום Abschnitt Pil entnommen. Mir stellt sich schon bei unseren Kirchenliedern wie „Ich will dich erheben, mein Gott ...“ die Frage, ob dies überhaupt angemessen ist. Wie kann ich kleiner Mensch der Größe dieses allmächtigen Gottes irgend etwas hinzufügen. Kann ich Gott „erheben“. Meine Ehrfurcht vor der Erhabenheit unseres Gottes ist zu groß, als dass ich mir das vorzustellen wage. Und nun muss ich feststellen, dass schon Mose ein solches Lied gesungen hat und zum Preise Gottes ein Wort verwendet hat, das im Hebräischen wie im Deutschen etwas mit erhöhen zu tun hat, das anklingen lässt, dass wir Menschen Gott groß werden lassen können. Aber es gibt eben nicht nur dieses äußerliche «groß werden lassen», es gibt auch dieses «groß werden lassen» in meinem Herzen, in meiner Gemeinde. Um dieses «groß werden lassen» haben wir in der Tat jeden Tag zu kämpfen. In Zeiten des Erfolges, des Wachstums fällt es uns relativ leicht. Aber wie ist es in Tagen des Misserfolges, der Stagnation? Mose wird das in wenigen Tagen erleben müssen.
Die eben betrachteten Zeilen wirken ebenfalls wie eine Hervorhebung und so sind sie wohl auch gemeint:
Das ist mein starker Gott, ich will ihn preisen;
er ist meines Vaters Gott, ich will ihn erheben.
Sie bilden den Höhepunkt der ersten Strophe.
Es folgt ein Vergleich zwischen dem Gott JHWH, den Mose als „Kriegsmann“ bezeichnet und dem ebenfalls kriegerischen Pharao. Uns scheint dies befremdlich. Der liebende Gott und Vater als Kriegsmann. Das Neue Testament macht es uns leichter, an diesen Gott zu glauben, den Jesus, der Christus Gottes, uns als den Vater vorgestellt hat und von dem er sagt: An jenem Tage werdet ihr in meinem Namen bitten, und ich sage euch nicht, daß ich den Vater für euch bitten wolle; denn der Vater selbst hat euch lieb, weil ihr mich liebet und glaubet, daß ich von Gott ausgegangen bin. (Johannes 16,26-27 *) Der Kriegsmann kommt darin nicht vor. Aber auch das Neue Testament weiß von dem schrecklichen Gott: Schrecklich ist es, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen! (Hebräer 10,31 *) Gott ist dem Pharao zunächst ganz liebevoll begegnet, indem er ihn aufgefordert hat, Israel ziehen zu lassen. Aber der Pharao hat sich immer weiter in seine Ablehnung dieses Gottes hineingesteigert und ist Gott am Ende mit Kriegswagen entgegengetreten. Und jeder, der Gott meint, er müsse Gott bekämpfen, muss wissen, dass Gott stark ist, stärker als jede menschliche Macht. Der Pharao meinte, Gott mit Kriegswagen begegnen zu müssen. Und so begegnet ihm Gott als der Kriegsmann. Auch Hitler meinte, das Volk Gottes in den KZs einfach verbrennen zu können. Und wie jämmerlich ist er mit dem lechten in Berlin noch verfügbaren Benzin übergossen und verbrannt worden. An Gottes Stärke und diesem «Schrecklich ist es, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen!» hat sich bis heute nichts geändert. Auch Jesus sagt im Gleichnis vom Unkraut im Weizen: Und er antwortete und sprach zu ihnen: Der den guten Samen sät, ist des Menschen Sohn. Der Acker ist die Welt; der gute Same sind die Kinder des Reichs; das Unkraut aber sind die Kinder des Bösen. Der Feind, der es sät, ist der Teufel; die Ernte ist das Ende der Weltzeit, die Schnitter sind die Engel. Gleichwie man nun das Unkraut sammelt und mit Feuer verbrennt, so wird es sein am Ende der Weltzeit. Des Menschen Sohn wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Reiche sammeln alle Ärgernisse und die da Unrecht tun und werden sie in den Feuerofen werfen; dort wird das Heulen und das Zähneknirschen sein. Alsdann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne in ihres Vaters Reich. Wer Ohren hat zu hören, der höre! (Matthäus 13,37-43 *) Auch er spricht vom „Feuerofen“, von „Heulen“ und von „Zähneknirschen“ derer, die sich wie Unkraut unter dem Weizen verhalten. Das ist die Kehrseute dessen, was den Gläubigen verheißen ist, wenn es über den lebenden Vater heißt: Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. (Offenbarung 21,4 *) Was wir hier in diesem Jubellied des Mose lesen, ist gar nicht so weit weg vom Neuen Testament, wie es uns auf den ersten Blick erscheinen mag. Allerdings erscheint es uns auch deswegen so, weil unsere Predigten aus gutem Grund diesen lebenden Gott preisen, der Menschen mit seiner Liebe gewinnen will, nicht mit Drohungen und Gewalt. Dann hätte es des Kreuzes von Golgatha nicht bedurft.
Am Ende dieser Strophe beschreibt Mose, dass die Ägypter wie Steine im Meer versunken sind. Die tollen Waffen, die sie hatten und an denen sie sich vermutlich bis zuletzt festgehalten haben, diese tollen Wafen wurden ihnen zum Verhängnis. Mit den Worten Jesu: „Stecke dein Schwert an seinen Ort! Denn alle, die das Schwert ergreifen, werden durch das Schwert umkommen.“ (Matthäus 26,52 *)
Damit kommen wir zu der ersten Dopplung:
HERR, deine rechte Hand ist mit Kraft geschmückt;
HERR, deine rechte Hand hat den Feind erschlagen.
Dieses Wort ist ein klares Bekenntnis: Es war die Rechte Gottes, seine rechte Hand, die Israel aus Ägypten errettet hat und nichts sonst. Mose sang dieses Bekenntnis mit dem Volk. Und angesichts der Geschehnisse haben wohl auch alle mitgesungen. Aber wie lange wird dieser unbedingte Glaube an den siegreichen Herrn wohl anhalten? Wie lange hält unser Lopreis und damit letztlich unser Glaube an, wenn wir das Handeln Gottes im eigenen Leben erfahren haben?
Und mit deiner großen Macht hast du deine Widersacher vertilgt;
du ließest deinen Grimm ausgehen, der verzehrte sie wie Stoppeln.
Durch den Hauch deines Zornes türmte das Wasser sich auf;
es standen die Wogen wie ein Damm. Die Fluten erstarrten mitten im Meer.
Der Feind sprach: Ich will sie jagen, ich will sie ergreifen,
ich will den Raub verteilen, will meinen Mut an ihnen kühlen,
ich will mein Schwert ausziehen, meine Hand soll sie vertilgen!
Als du aber mit deinem Winde wehtest, da bedeckte sie das Meer,
sie versanken wie Blei im mächtigen Wasser.
HERR,
wer ist dir gleich unter den Göttern,
wer ist in der Heiligkeit so herrlich, mit Lobgesängen so hoch zu verehren und so wundertätig wie du?
Diese zweite Strophe nimmt nun die Einzelheiten des erlebten auf und zeichnet das Handeln Gottes nach. Es war Gottes große Macht, die die widerstrebenden vertilgte. Es war sein Grimm über den immer wiederkehrenden Unglauben der Ägypter und ihre Hoffnung, die Israeliten doch irgendwie aus der Hand Gottes reißen zu können, der die ägyptische Macht vernichtet hat. Der Bericht über das Handeln Gottes ist sehr sachlich, fast wissenschaftlich: Als nun Mose seine Hand über das Meer streckte, ließ der HERR dasselbe die ganze Nacht durch einen starken Ostwind ablaufen und machte das Meer trocken, und die Wasser teilten sich voneinander. (2.Mose 14,21 *) Im Lied heißt es jetzt so: Durch den Hauch deines Zornes türmte das Wasser sich auf; es standen die Wogen wie ein Damm. Die Fluten erstarrten mitten im Meer. (2.Mose 15,8 ⇩ ⇧ *) Der starke Ostwind ist nur ein Werkzeug Gottes, ein Fingerzeig auf Gottes Allmacht, er ist der Hauch seines Mundes. Gott selber ist es, der das Geschehen bestimmt. Wie wäre unsere Erklärung in der Situation gewesen: „Da haben wir aber Glück gehabt, dass der Wind aufgekommen ist. Und dann ist er auch noch im rechten Moment abgeflaut. Da sind wir ja nochj einmal davongekommen.“ Mose glaubt nicht an den Zufall, er sieht den Hauch Gottes hinter dem Geschehen. Die Jünger erleben Ähnliches, als sie auf dem See Genezareth in einen Sturm geraten und Jesu zu Hilfe rufen: Und er stand auf, bedrohte den Wind und sprach zum Meere: Schweig, verstumme! Da legte sich der Wind, und es ward eine große Stille. Und er sprach zu ihnen: Was seid ihr so furchtsam? Wie, habt ihr keinen Glauben? Und sie gerieten in große Furcht und sprachen zueinander: Wer ist doch der, daß auch der Wind und das Meer ihm gehorsam sind? (Markus 4,39-41 *) Die Jünger geraten in Furcht. Sind wir noch in der Lage, hinter all dem, was geschieht, den lebendigen Gott zu entdecken? Oder lassen wir unseren Glauben durch all die vielen wissenschaftlichen Erklärungsversuch benebeln? Sind wir mit den Erklärungsversuchen der Heiden zufrieden oder schauen wir tiefer, erkennen wir den Hauch Gottes in unserem Leben? Möge der Geist Gottes uns immer wieder die Augen dafür öffnen. Mose sieht es ganz klar.
Die Mitte des zweiten Verses bildet zwar keine klassische Dopplung, aber eine vierfache Variation über die vergeblichen Pläne der Ägypter: „Der Feind sprach: Ich will sie jagen, ich will sie ergreifen, ich will den Raub verteilen, will meinen Mut an ihnen kühlen, ...“ Der Hauch Gottes steht im krassen Widerspruch zu den böswilligen und hinterlistigen Anschlägen der Ägypter. Vor dem Hintergrund der Herrlichkeit des ewigen Gottes sind die Anschläge der Hitler und Stalin, der Mao und Putin noch erbärmlicher, als sie bei kühler historischer Betrachtung schon sind. Wer diesen Blick für den «Hauch Gottes» in der Geschichte hat, der erkennt mehr und mehr die Herrlichkeit Gottes. Suchen wir die Herrlichkeit Gottes überhaupt? Und wollen wir die herrlichkeit Gottes überhaupt finden? Und wenn wir etwas von der Herrlichkeit Gottes schauen, werden wir es dann überhaupt ertragen können? Wir werden darauf in der Geschichte Israels noch zurückkommen.
Mose baut einen echten Gegensatz zu der rechten Hand Gottes auf, indem er singt: „Der Feind sprach: ... ich will mein Schwert ausziehen, meine Hand soll sie vertilgen! Als du aber mit deinem Winde wehtest, da bedeckte sie das Meer, sie versanken wie Blei im mächtigen Wasser.“ Auch der Feind hat eine Hand. Aber diese Hand alleine bewirkt nichts, bedarf des Schwertes. Und doch vermag sie nichts gegen den «Hauch Gottes». Auf dem Gottesberg wird Mose diesen «Hauch Gottes» ganz persönlich erleben.
Hier führt er dazu, dass Mose seinen Lobpreis Gottes noch einmal steigert: „HERR, wer ist dir gleich unter den Göttern, wer ist in der Heiligkeit so herrlich, mit Lobgesängen so hoch zu verehren und so wundertätig wie du?“ Mose hat den Glauben der Ägypter und auch die Kraftwirkungen der Götter Ägyptens in den Zauberkunststücken seiner ägyptischen Erzieher erlebt. Deshalb ist er noch weit weg von dem, was er am Ende seines Lebens bekennen wird: Wenn du in der Not bist und dich alle diese Dinge treffen, so wirst du in den letzten Tagen zu dem HERRN, deinem Gott, umkehren und seiner Stimme gehorsam sein; denn der HERR, dein Gott, ist ein barmherziger Gott; Er wird dich nicht verlassen, noch verderben; Er wird auch des Bundes, den er deinen Vätern geschworen hat, nicht vergessen. Denn frage doch nach den früheren Zeiten, die vor dir gewesen sind, von dem Tage an, als Gott den Menschen auf Erden erschuf, und von einem Ende des Himmels bis zum andern, ob je ein solch großes Ding geschehen oder je dergleichen gehört worden sei: Ob je ein Volk die Stimme Gottes gehört habe aus dem Feuer reden, wie du sie gehört hast, und dennoch lebe; oder ob je ein Gott versucht habe, hinzugehen und sich ein Volk mitten aus einem andern Volk zu nehmen durch große Prüfungen, durch Zeichen, durch Wunder, durch Kampf und durch eine mächtige Hand und durch einen ausgestreckten Arm und durch schreckliche, große Taten, wie das alles der HERR, euer Gott, mit euch in Ägypten vor deinen Augen getan hat? Dir ist es gezeigt worden, auf daß du wissest, daß der HERR Gott ist, und keiner sonst als er allein. Er hat dich vom Himmel her seine Stimme hören lassen, daß er dich unterwiese; und auf Erden hat er dir sein großes Feuer gezeigt, und du hast seine Worte aus dem Feuer gehört. Und weil er deine Väter liebte, darum hat er ihren Samen nach ihnen erwählt und dich in eigener Person durch seine große Kraft aus Ägypten ausgeführt, daß er vor dir her größere und stärkere Völker, als du bist, vertriebe, und dich in ihr Land führte und dasselbe dir zum Erbteil gäbe, wie es heute der Fall ist. So sollst du nun heute wissen und zu Herzen fassen, daß der HERR der alleinige Gott ist oben im Himmel und unten auf Erden, und keiner sonst. (5.Mose 4,30-39 *) Aber das hat er heute schon erkannt, dass dieser Gott, JHWH, höher ist als alles sonst: „Wer ist dir gleich?“
Können und wollen wir in dieses Lied Moses mit einstimmen? Ist unser Glaube groß genug. Können wir über die Wege, die Gott uns geführt hat, ein solches Loblied singen? Trauen wir uns überhaupt einen solchen kindlichen Jubel zu oder steht dieses böse: „Wer weiß, was alles noch kommt?“ unserem Lobpreis entgegen. Mose fordert hier unseren Glauben heraus. Nehmen wir diese Herausforderung an?
Als du deine rechte Hand ausstrecktest, verschlang sie die Erde.
Du leitest in deiner Gnade das Volk, das du erlöst hast,
und bringst sie durch deine Kraft zur Wohnung deines Heiligtums.
Wenn das die Völker hören, so erzittern sie, Angst kommt die Philister an;
es erschrecken die Fürsten Edoms,
Zittern befällt die Gewaltigen Moabs;
alle Einwohner Kanaans werden verzagt.
Laß durch deinen großen Arm Schrecken und Furcht über sie fallen,
daß sie erstarren wie Steine,
bis dein Volk, HERR, hindurchziehe,
bis dein Volk hindurchziehe, das du erworben hast!
Mose blickt weit in dieser dritten Strophe. Er blickt auf das Ziel der Wanderung. Dabei ist das erfahrene Handeln Gottes der Ausgangspunkt. Nicht die Tatsache, dass Mose seine Hand ausstreckte, führte zur Vernichtung der ägyptischen Macht, es war Gottes Handeln: „Als du deine rechte Hand ausstrecktest, verschlang sie die Erde.“ Mose gibt Gott die Ehre. Später wird dies einmal ganz anders klingen: Nimm den Stab und versammle die Gemeinde, du und dein Bruder Aaron, und redet mit dem Felsen vor ihren Augen, der wird sein Wasser geben. So sollst du ihnen Wasser aus dem Felsen verschaffen und die Gemeinde und ihr Vieh tränken. Da holte Mose den Stab vor dem HERRN, wie er ihm gesagt hatte. Und Mose und Aaron versammelten die Gemeinde vor dem Felsen; und er sprach: Höret doch, ihr Widerspenstigen: Aus diesem Felsen sollen wir euch Wasser verschaffen? Und Mose hob seine Hand auf und schlug den Felsen zweimal mit seinem Stab. Da floß viel Wasser heraus; und die Gemeinde und ihr Vieh tranken. (4.Mose 20,8-11 ⇩ *) Da fragt ein sichtlich gestresster Mose das Volk: „Aus diesem Felsen sollen wir euch Wasser verschaffen?“ Er sagt dann nicht mehr: „Aus diesem Felsen soll der HERR euch Wasser verschaffen?“ Dies ist für jeden, der Verantwortung im Reich Gottes trägt, eine große Versuchung: „ICH“ statt „der HERR“. Hier am Meer nach der Vernichtung der ägyptischen Verfolger ist Moses Blick für das Handeln Gottes noch ungetrübt. Die Belastungen des Alltags haben ihn noch nicht erfasst. Im Gegenteil. Er erlebt Gott als den gnädigen Gott und besingt dies in seinem Lied. Er fühlt die neue Freiheit, die Gott seinem Volk gegeben hat. Und er blickt nach vorne und sieht das Heiligtum Gottes im gelobten Land. Wir wissen nicht, wie konkret dieser prophetische Blick ist. Aber er weiß, dass er das Volk dahin führen wird, wo Gott wohnt. Er spricht nicht davon, dass Gott dort einmal wohnen wird. Du „bringst sie durch deine Kraft zur Wohnung deines Heiligtums.“
Er weiß, dass sie nicht in einen leeren Raum ziehen. Aber dies macht ihm keine Angst im Blick auf das wandernde Gottesvolk. Er sieht, dass die Völker, die in dem Israel verheißenen Land leben, vor diesem starken Gott, mit dem Israel zieht, Angst haben müssen. Er ist voller Zuversicht und besingt diese Zuversicht. Die Angst der Philister, das Erschrecken der Fürsten Edoms, das Zittern der Gewaltigen Moabs sieht er vor seinem geistlichen Auge und besingt es. „Laß durch deinen großen Arm Schrecken und Furcht über sie fallen, dass sie erstarren wie Steine, bis dein Volk, HERR, hindurchziehe, bis dein Volk hindurchziehe, das du erworben hast!“ Die Bitte an Gott, nicht nachzulasssen, bis Israel hindurch gezogen ist, wird in einer Dopplung betont und beschließt diese Strophe.
Bring sie hinein und pflanze sie auf den Berg deines Erbteils,
an den Ort, den du, HERR, zu deiner Wohnung gemacht hast,
zu dem Heiligtum, o HERR, welches deine Hände bereitet haben!
Der HERR wird herrschen immer und ewig!
Denn der Pharao ging ins Meer hinein mit Rossen, mit seinen Wagen und Reitern,
und der HERR ließ das Meer wieder über sie kommen;
aber die Kinder Israel gingen trocken mitten durchs Meer.
Mose beendet seinen Lobpreis mit Ausblick und Rückblick. Zunächst blickt er in die Zukunft und sieht das gelobte Land als den Berg des göttlichen Erbteils und, wie schon in der dritten Strophe als die Wohnung Gottes, die Gott bereits gemacht hat. Er sieht die Zukunft also als bereits geschehen an, die Wohnung Gottes ist bereits auf dem Berg des göttlichen Erbteils. Das erinnert an Jesus, der uns ebenfalls Wohnungen zugesprochen hat: In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen; wo nicht, so hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten. (Johannes 14,2 *) Auch Jesus spricht nicht von einer Zukunft, sondern er sagt, dass diese Wohnungen bereits bestehen, dass er hingeht, die Stätte zu bereiten, so dass die Gläubigen zu ihrer Zeit dort einziehen können. Das zukünftige sehen, als sei es schon geschehen, ist das Wunder des Glaubens. Der Glaubende hofft nicht mehr, sondern er sieht es als geschehen an, auch, wenn es noch aussteht. Es gibt diese Momente im Leben, wo wir ganz fest vom Handeln Gottes überzeugt sind, so wie der Schreiber des Hebräerbriefes es sagt: Es ist aber der Glaube ein Beharren auf dem, was man hofft, eine Überzeugung von Tatsachen, die man nicht sieht. (Hebräer 11,1 *) Und doch kommt dann auch der Rückfall, wie ihn Mose in 4.Mose 20,8-11 ⇧ * erlebt. Möge Gott uns diese Kraft schenken, durch all die Risiken, die wir sehen, hindurchzu schauen und das Ziel im Auge zu behalten, als hätten wir es schon erreicht. Mose tut es in einem Lied. Vielleicht sollten auch wir solche Lieder in unserem Herzen haben.
Mose hat gesungen und seine Schwester Miriam greift den Lobpreis auf und antwortet im Verein mit den israelische Frauen. Der Lobpreis Moses hat also die Menschen bewegt. Und sie reagieren, indem sie auf den Lobpreis antworten. Lobpreis steckt an. Er ermutigt die Frauen zu reagieren. Lobpreis Gottes ist ein Teil der Führungsverantwortung in der Gemeinde des Herrn. Er ist nicht untergeordnet, er gehört zur Führung einer Gemeinde dazu. Lobpreis kann von jedem ausgehen, aber es ist die Verantwortung der geistlichen Führer einer Gemeinde, ihn zu fördern und auch im Lobpreis Gottes Vorbild zu sein. Dabei muss der Lobpreis nicht zwangsläufig gesungen werden, auch ein Gebet kann und sollte ein Lobpreis sein. Die Frauen folgen Mose, indem sie seinen Lobpreis aufnehmen und singen: „Lasset uns dem HERRN singen, denn er hat sich herrlich erwiesen: Ross und Reiter hat er ins Meer gestürzt!“ Die Frauen singen mit Miriam und sie tanzen einen Reigen, der Lobpreis Gottes mündet also auch in körperliche Bewegung.
Diese Beobachtung reicht sicherlich nicht zur biblischen Begründung jeder Art von Tanz im Gottesdienst. Auf jeden Fall zeigt sich hier, dass der Lobpreis auch durch Bewegungen begleitet werden kann. Dies ist ja auch sehr natürlich, denn spontane Freude äußert sich bei Kindern immer auch in spontanen Bewegungen, in Hüpfen, im Hochwerfen der Arme, im Lachen. Wenn wir uns sehr freuen, fällt es uns schwer, ganz still sitzen zu bleiben. Vielleicht sollten wir unser Verhalten im Gottesdienst einmal an diesen Vorbildern orientieren. Israel hatte allen Grund zur Freude, denn sie haben die Liebe Gottes ganz existenziell erfahren.
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| Bereich | Anzahl der Bibelstellen (Zitate) | bezogen auf die Verse | relativ zum Durchschnitt der Bibel | Anteil an allen Zitaten | Gesamtzahl der Verse |
| Bibel ⇩ | 15 | 0,05 % | 100,00 % | 100,00 % | 31105 |
| Altes Testament ⇩ | 7 | 0,03 % | 62,71 % | 46,67 % | 23146 |
| AT Geschichtsbücher ⇩ | 6 | 0,05 % | 96,67 % | 40,00 % | 12871 |
| AT Lehrbücher ⇩ | 0 | 0,00 % | 0,00 % | 0,00 % | 4785 |
| AT Prophetische Bücher ⇩ | 1 | 0,02 % | 37,77 % | 6,67 % | 5490 |
| Neues Testament ⇩ | 8 | 0,10 % | 208,43 % | 53,33 % | 7959 |
| NT Geschichtsbücher ⇩ | 5 | 0,10 % | 216,64 % | 33,33 % | 4786 |
| NT Lehrbücher ⇩ | 2 | 0,07 % | 149,83 % | 13,33 % | 2768 |
| NT Prophetisches Buch ⇩ | 1 | 0,25 % | 512,02 % | 6,67 % | 405 |
| Bücher | Anzahl der Bibelstellen (Zitate) | bezogen auf die Verse | relativ zum Durchschnitt der Bibel | Anteil an allen Zitaten | Gesamtzahl der Verse |
| 2.Mose ⇧ ↓ | 3 | 0,25 % | 512,86 % | 20,00 % | 1213 |
| 4.Mose ⇧ ↓ | 2 | 0,16 % | 322,00 % | 13,33 % | 1288 |
| 5.Mose ⇧ ↓ | 1 | 0,10 % | 216,23 % | 6,67 % | 959 |
| Hosea ⇧ ↓ | 1 | 0,51 % | 1 052,62 % | 6,67 % | 197 |
| Matthäus ⇧ ↓ | 2 | 0,19 % | 387,24 % | 13,33 % | 1071 |
| Markus ⇧ ↓ | 1 | 0,15 % | 305,85 % | 6,67 % | 678 |
| Johannes ⇧ ↓ | 2 | 0,23 % | 471,82 % | 13,33 % | 879 |
| Hebräer ⇧ ↓ | 2 | 0,66 % | 1 368,76 % | 13,33 % | 303 |
| Offenbarung ⇧ ↓ | 1 | 0,25 % | 512,02 % | 6,67 % | 405 |
| Nr. | Bibelstelle | Bibeltext |
| 1 ↑ | 2.Mose 14,21 1 |
Als nun Mose seine Hand über das Meer streckte, ließ der HERR dasselbe die ganze Nacht durch einen starken Ostwind ablaufen und machte das Meer trocken, und die Wasser teilten sich voneinander. |
| 2 ↑ | 2.Mose 15,1-21 1 2 3 4 5 6 7 8 |
Damals sangen Mose und die Kinder Israel dem HERRN diesen Lobgesang und sprachen: Ich will dem HERRN singen, denn er hat sich herrlich erwiesen: Roß und Reiter hat er ins Meer gestürzt! Der HERR ist meine Kraft und mein Psalm, und er ward mir zum Heil! Das ist mein starker Gott, ich will ihn preisen; er ist meines Vaters Gott, ich will ihn erheben. Der HERR ist ein Kriegsmann, HERR ist sein Name. Die... |
| 3 ↑ | 2.Mose 17,1-7 1 |
Und die ganze Gemeinde der Kinder Israel zog aus der Wüste Sin ihre Tagereisen, nach dem Befehl des HERRN, und lagerte sich in Raphidim; da hatte das Volk kein Wasser zu trinken. Darum zankten sie mit Mose und sprachen: Gebt uns Wasser, daß wir trinken! Mose sprach zu ihnen: Was zankt ihr mit mir? Warum versucht ihr den HERRN? Als nun das Volk daselbst nach Wasser dürstete, murrten sie wider Mose... |
| 4 ↑ | 4.Mose 20,7-13 1 |
Und der HERR redete mit Mose und sprach: Nimm den Stab und versammle die Gemeinde, du und dein Bruder Aaron, und redet mit dem Felsen vor ihren Augen, der wird sein Wasser geben. So sollst du ihnen Wasser aus dem Felsen verschaffen und die Gemeinde und ihr Vieh tränken. Da holte Mose den Stab vor dem HERRN, wie er ihm gesagt hatte. Und Mose und Aaron versammelten die Gemeinde vor dem Felsen;... |
| 5 ↑ | 4.Mose 20,8-11 1 2 |
Nimm den Stab und versammle die Gemeinde, du und dein Bruder Aaron, und redet mit dem Felsen vor ihren Augen, der wird sein Wasser geben. So sollst du ihnen Wasser aus dem Felsen verschaffen und die Gemeinde und ihr Vieh tränken. Da holte Mose den Stab vor dem HERRN, wie er ihm gesagt hatte. Und Mose und Aaron versammelten die Gemeinde vor dem Felsen; und er sprach: Höret doch, ihr Widerspenstigen:... |
| 6 ↑ | 5.Mose 4,30-39 1 |
Wenn du in der Not bist und dich alle diese Dinge treffen, so wirst du in den letzten Tagen zu dem HERRN, deinem Gott, umkehren und seiner Stimme gehorsam sein; denn der HERR, dein Gott, ist ein barmherziger Gott; Er wird dich nicht verlassen, noch verderben; Er wird auch des Bundes, den er deinen Vätern geschworen hat, nicht vergessen. Denn frage doch nach den früheren Zeiten, die vor dir gewesen... |
| 7 ↑ | Hosea 11,7 1 |
Mein Volk ist geneigt zum Abfall von mir; ruft man es nach oben, so erhebt sich gar niemand! |
| 8 ↑ | Matthäus 13,37-43 1 |
Und er antwortete und sprach zu ihnen: Der den guten Samen sät, ist des Menschen Sohn. Der Acker ist die Welt; der gute Same sind die Kinder des Reichs; das Unkraut aber sind die Kinder des Bösen. Der Feind, der es sät, ist der Teufel; die Ernte ist das Ende der Weltzeit, die Schnitter sind die Engel. Gleichwie man nun das Unkraut sammelt und mit Feuer verbrennt, so wird es sein am Ende der Weltzeit. Des... |
| 9 ↑ | Matthäus 26,52 1 |
Da sprach Jesus zu ihm: Stecke dein Schwert an seinen Ort! Denn alle, die das Schwert ergreifen, werden durch das Schwert umkommen. |
| 10 ↑ | Markus 4,39-41 1 |
Und er stand auf, bedrohte den Wind und sprach zum Meere: Schweig, verstumme! Da legte sich der Wind, und es ward eine große Stille. Und er sprach zu ihnen: Was seid ihr so furchtsam? Wie, habt ihr keinen Glauben? Und sie gerieten in große Furcht und sprachen zueinander: Wer ist doch der, daß auch der Wind und das Meer ihm gehorsam sind? |
| 11 ↑ | Johannes 14,2 1 |
In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen; wo nicht, so hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten. |
| 12 ↑ | Johannes 16,26-27 1 |
An jenem Tage werdet ihr in meinem Namen bitten, und ich sage euch nicht, daß ich den Vater für euch bitten wolle; denn der Vater selbst hat euch lieb, weil ihr mich liebet und glaubet, daß ich von Gott ausgegangen bin. |
| 13 ↑ | Hebräer 10,31 1 |
Schrecklich ist es, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen! |
| 14 ↑ | Hebräer 11,1 1 |
Es ist aber der Glaube ein Beharren auf dem, was man hofft, eine Überzeugung von Tatsachen, die man nicht sieht. |
| 15 ↑ | Offenbarung 21,4 1 |
Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. |
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