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Unsere Bibel

Die Quellentheorie zu den Büchern Moses

Unser Gottesverständnis unter dem Einfluss der Quellentheorie

 


Zusammenfassung

Eigentlich schreibe ich nur ungern Negativ-Rezensionen, weil ich anregen und nicht aufregen möchte. Trotzdem soll hier einmal über die Quellentheorie zu den fünf Büchern Mose geschrieben werden. Werner H. Schmidt ist ein vehementer Vertreter dieser Theorie und hat sie bei allen seinen Betrachtungen über das Alte Testament durchgehalten. Das ist konsequent, hat aber Folgen für das Gottesverständnis. Er muss sich doch die Frage stellen: Ist da ein Gott, der sich uns im Alten Testament offenbart, oder sind da mehr oder minder brauchbare Gottesverständnisse unterschiedlicher Autoren, die zwar interessant sind, aber doch nur menschliche Vorstellungen über eine uns eigentlich unbekannte Welt darstellen? Gibt es überhaupt so etwas wie eine Selbstoffenbarung Gottes? Die Quellentheorie trübt unseren Blick auf Gott. Das ist auf jeden Fall festzustellen. Ob sie das mit Recht tut oder nicht, dass mag jeder für sich selbst entscheiden. Nach meiner Meinung ist die Bibel dann aber bestenfalls ein schlecht gemachtes und in vielen Teilen unglaubwürdiges Geschichtsbuch, wenn wir der Quellentheorie folgen. Ihr Gott ist dann ein vierfaches Gottesbild, von vier Autorengruppen erdacht, aber eigentlich beliebig. Welche Authorität von einem solchen Buch noch ausgeht, diese Antwort habe ich bei den Vertretern der Quellentheorie noch nicht gefunden.

Schlagwörter: Abel - Abraham - Apostel Johannes - Bibel - Esau - Flavius Josephus - Gott - Heiliger Geist - Hesekiel - Isaak - Jakob - Jakobus - Jesaja - Jesus - Jethro - Josua - Kain - König Amon - König Hiskia - König Josia - König Manasse - Laban - Lukas - Mose - Paulus - Pharao - Simon Petrus - Sohn - Trinität - Vater - Ventidius Cumanus

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Inhaltsverzeichnis

Passah als jüdisches Hauptfest

Ist das Passahfest vor Mose bereits bekannt?

Die Tradition der Blutbesprengung

Das Mazzenfest im Anschluss an das Passahfest

Passah- und Mazzenfest in der Familie oder im Heiligtum

These: Passah- und Mazzenfest wurden für JHWH in Beschlag genommen

These: Dämonie im Alten Bund unter dem heiligen Gottesnamen JHWH?

Über den Namen des Passah

Weitere Beobachtungen zum Passah

Fazit zu den Thesen von Schmidt

Werner H. Schmidt ist ein Alttestamentler, der in Wien, Kiel und Marburg und von 1984 bis 2000 als Professor für Altes Testament in Bonn lehrte. In seinem Buch «Alttestamentlicher Glaube in seiner Geschichte» schreibt er auf den Seiten 144-148 auch über das Passahfest. Anhand der Bibelstellen soll dies hier referiert werden. Ziel ist es zu verdeutlichen, dass die Quellentheorie für manche Zusammenhänge die Augen verschließt, also die Botschaft der Bibel verdunkelt. Andererseits bieten aber die Bibelstellen, die in diesem Zusammenhang angeführt werden, viel Stoff zum Nachdenken, gerade dann, wenn man unvoreingenommen und ohne auf wissenschaftliche Ehren erpicht zu sein, an den Text herangeht.

Passah als jüdisches Hauptfest

Zunächst stellt Schmidt fest, dass das Passahfest in neutestamentlicher Zeit zum jüdischen Hauptfest aufgestiegen war:


Markus 14,1 *: Es war aber zwei Tage vor dem Passah und dem Fest der ungesäuerten Brote. Und die Hohenpriester und die Schriftgelehrten suchten, wie sie ihn mit List ergreifen und töten könnten;
Markus 14,12 *: Und am ersten Tage der ungesäuerten Brote, da man das Passahlamm schlachtete, sprachen seine Jünger zu ihm: Wo willst du, daß wir hingehen und das Passah zubereiten, damit du es essen kannst?
Markus 14,14 *: und wo er hineingeht, da sprechet zum Hausherrn: Der Meister läßt fragen: Wo ist meine Herberge, in der ich mit meinen Jüngern das Passah essen kann?

Diese Stellen scheinen aber nicht tauglich zu beweisen, dass das Passah tatsächlich ein jüdisches Hauptfest war, sie zeigen nur, dass Jesus dieses Fest mit seinen Jüngern feiern wollte. Lukas überliefert dazu tiefere Aussagen Jesu, die auch die seelische Situation Jesu einbeziehen: Und er sprach zu ihnen: Mich hat herzlich verlangt, dieses Passah mit euch zu essen, ehe ich leide.  Denn ich sage euch, ich werde es nicht mehr essen, bis es erfüllt sein wird im Reiche Gottes. (Lukas 22,15-16 *) Das Neue Testament bezeugt nur die große Bedeutung, die das Passahfest für Jesus hatte. Dass dies für viele Juden galt, ist sicherlich richtig und wird eher durch Johannes 12,12-13 * deutlich: Als am folgenden Tage die vielen Leute, welche zum Fest erschienen waren, hörten, daß Jesus nach Jerusalem komme,  nahmen sie Palmzweige und gingen hinaus, ihm entgegen, und riefen: Hosianna! Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn, der König von Israel! Passah war also ein Fest, das von vielen besucht wurde, offen bleibt, was unter vielen zu verstehen ist. Flavius Josephus beschreibt ebenfalls, dass viele zum Fest kamen, macht aber die Dimension deutlich:

Unter Ventidius Cumanus brach in Jerusalem eine Empörung aus, bei der viele Juden umkamen.

Zunächst will ich die Ursache darlegen, aus welcher dieselbe hervorging. Als das sogenannte Paschafest, an dem wir nur ungesäuertes Brot zu essen pflegen, bevorstand und eine ungeheure Menschenmenge zu demselben herbeiströmte, befürchtete Ventidius Cumanus, es möchten Unruhen entstehen, und gab deshalb einer Kohorte Soldaten den Befehl, in Wehr und Waffen die Säulenhallen des Tempels zu besetzen, um etwa ausbrechende Ruhestörungen gleich zu unterdrücken.

(Jüdische Altertümer Buch 20 Kapitel 5.3)

Und weiter gebar sie seinen Bruder Abel. Und Abel ward ein Schäfer, Kain aber ein Ackersmann.  Es begab sich aber nach Verfluß von Jahren, daß Kain dem HERRN ein Opfer brachte von den Früchten der Erde.  Und Abel, auch er brachte dar von den Erstgebornen seiner Schafe und von ihren Fettesten. (1.Mose 4,2-4 *) Damit zeigt Schmidt, dass die Opferung von Schafen (Lämmern) bereits eine lange Tradition hat. Dabei kommt es darauf an, was die opfernde Person produziert, davon opfert sie. Die Tatsache, dass Abel das Besondere für Gott aussucht, während Kain offenbar nur von seinen Früchten etwas nimmt, ohne auszuwählen, ist eine Besonderheit dieser Geschichte und zeigt die Bedeutung des Opfers vor Gott. Sie setzt sich auch auf das Passah fort, wenn Gott sagt: Saget der ganzen Gemeinde Israel und sprechet: Am zehnten Tage dieses Monats verschaffe sich jeder Hausvater ein Lamm, ein Lamm für jede Haushaltung;  wenn aber die Haushaltung zu klein ist für ein Lamm, so nehme er es gemeinsam mit seinem Nachbar, welcher zunächst bei seinem Hause wohnt; dabei sollen sie für das Lamm die Zahl der Seelen berechnen, je nachdem ein jeder zu essen vermag.  Dieses Lamm aber soll vollkommen sein, ein Männlein und einjährig. Von den Lämmern und Ziegen sollt ihr es nehmen, (2.Mose 12,3-5  *) Es kommt also nicht nur auf das Opfer an sich an, sondern auch auf die Art, wie der Mensch das Opfer darbringt. Opfer sind keine Kollekte.

Ist das Passahfest vor Mose bereits bekannt?

Und Mose berief alle Ältesten in Israel und sprach zu ihnen: Machet euch auf und nehmet euch Lämmer für eure Familien und schächtet das Passah!  Und nehmet einen Büschel Ysop und tauchet ihn in das Blut im Becken und bestreicht mit diesem Blut im Becken die Oberschwelle und die zwei Türpfosten; und kein Mensch von euch gehe zu seiner Haustüre hinaus bis an den Morgen!  Denn der HERR wird umhergehen und die Ägypter schlagen. Und wenn er das Blut an der Oberschwelle und an den beiden Pfosten sehen wird, so wird er, der HERR, an der Tür vorübergehen und den Verderber nicht in eure Häuser kommen lassen, zu schlagen.  Und ihr sollt diese Verordnung beobachten als eine Satzung, welche dir und deinen Kindern auf ewig gilt! (2.Mose 12,21-24  *) Hier erkennt Schmidt, dass dieser Text das Passah bereits als bekannt voraussetzt. Dabei kommt es aber auf die Deutung des Geschehens an. Nimmt man an, dass Mose nur das gesagt hat, was da steht, dann hat Schmidt recht. Nimmt man aber an, dass Mose zunächst das gesagt hat, was Gott ihm aufgetragen hat, dann ist der nachfolgende Text als Ausführungsbestimmung zu verstehen. Mose gibt zunächst das Wort Gottes weiter und lässt es aufzeichnen oder zeichnet es selbst auf, denn nur so kann es uns heute überliefert werden, und gibt dann den Ältesten Anweisung, welche Konsequenzen das Wort Gottes für sie hat. Leider fehlt ein Satz wie: „Und Mose sagt das Wort Gottes den Ältesten und sprach dann: ...“ Oder ein Satz, der ausdrückt, dass Mose den Ältesten nicht alles sagte, was Gott ihm aufgetragen hat, sondern nur das folgende sprach. Da kein Tadel Gottes folgt, ist das aber unwahrscheinlich, auch deshalb, weil Mose ja in seiner Rede praktisch alles sagt, was Gott ihm aufgetragen hat:

Wort Gottes Aussage Moses
2.Mose 12,2   *: Dieser Monat soll euch der erste Monat sein, und von ihm sollt ihr die Monate des Jahres anheben. 2.Mose 12,24-25   *: Und ihr sollt diese Verordnung beobachten als eine Satzung, welche dir und deinen Kindern auf ewig gilt!  Und wenn ihr in das Land kommt, das euch der HERR geben wird, wie er geredet hat, so haltet diesen Dienst.
Mose legt das Datum nicht explizit fest.
2.Mose 12,3-4   *: Saget der ganzen Gemeinde Israel und sprechet: Am zehnten Tage dieses Monats verschaffe sich jeder Hausvater ein Lamm, ein Lamm für jede Haushaltung;  wenn aber die Haushaltung zu klein ist für ein Lamm, so nehme er es gemeinsam mit seinem Nachbar, welcher zunächst bei seinem Hause wohnt; dabei sollen sie für das Lamm die Zahl der Seelen berechnen, je nachdem ein jeder zu essen vermag. 2.Mose 12,21   *: Und Mose berief alle Ältesten in Israel und sprach zu ihnen: Machet euch auf und nehmet euch Lämmer für eure Familien und schächtet das Passah!
Gottes Anweisung hat die Feier des Passah auch in der Zukunft im Blick. Moses Anweisung bezieht sich nur auf die Auszugssituation. Familien dürfen unter sich bleiben. Diese spezifische Anordnung Gottes, als Nachbarschaft zu essen, wenn das Lamm für eine Familie zu viel ist, taucht in der zitierten Rede Moses nicht auf.
2.Mose 12,5-6   *: Dieses Lamm aber soll vollkommen sein, ein Männlein und einjährig. Von den Lämmern und Ziegen sollt ihr es nehmen,  und sollt es behalten bis auf den vierzehnten Tag dieses Monats. Und die ganze Versammlung der Gemeinde Israel soll es zwischen den Abendstunden schächten. Diese Anweisung fehlt bei Mose.
Gott fordert die Vollkommenheit des Passahlammes. Hier aber zeigt sich eine gewisse Nachlässigkeit Moses. Er ist sich der indirekten Bedeutung dieser Anweisung, die auf Jesus hindeutet, nicht bewusst. Später wird es am Felsen von Meriba das Gebot Gottes übertreten und nicht mit dem Felsen reden, so wie Gott ihm geboten hat, sondern ihn schlagen. Er weiß nicht, dass er mit dem Felsen Christus schlägt, auf den der Felsen hindeutet. Gott gibt aus dem Felsen trotzdem Wasser. Aber: Der HERR aber sprach zu Mose und Aaron: Weil ihr nicht auf mich vertraut habt, um mich vor den Kindern Israel zu heiligen, sollt ihr diese Gemeinde nicht in das Land bringen, das ich ihnen geben werde!  Das ist das Wasser Meriba, wo die Kinder Israel mit dem HERRN haderten, und er sich an ihnen heilig erwies. (4.Mose 20,12-13 *) Hier sieht Gott über die Nachlässigkeit Moses noch hinweg. Der zweite Teil der Gottesrede fehlt bei Mose ebenfalls, wohl deshalb, weil er in der aktuellen Situation des Volkes eine Frist von 14 Tagen nicht möglich ist. Da Israel am nächsten Morgen aufbrechen will und Mose am Vortag des Aufbruchs redet, ergeben sich die Abendstunden für das Schächten von selbst.
2.Mose 12,7   *: Und sie sollen von dem Blut nehmen und beide Türpfosten und die Oberschwellen der Häuser, darin sie essen, damit bestreichen. 2.Mose 12,22   *: Und nehmet einen Büschel Ysop und tauchet ihn in das Blut im Becken und bestreicht mit diesem Blut im Becken die Oberschwelle und die zwei Türpfosten; und kein Mensch von euch gehe zu seiner Haustüre hinaus bis an den Morgen!
Hier geht Mose über das hinaus, was Gott ihm aufgetragen hat. Mose schreibt vor, dass das Blut mit einem Büschel Ysop (eine in Nordafrika heimische Gewürz- und Heilpflanze) verstrichen werden soll. Auch warnt er das Volk, in jener Nacht aus dem Haus zu gehen, obwohl Gott davon nicht geredet hat.
2.Mose 12,8-10   *: Und sollen also in derselben Nacht das Fleisch essen, am Feuer gebraten, mit ungesäuertem Brot; mit bitteren Kräutern sollen sie es essen.  Ihr sollt nichts davon roh essen, auch nicht im Wasser gesotten, sondern nur am Feuer gebraten, sein Haupt samt seinen Schenkeln und den innern Teilen;  und sollt nichts davon übriglassen bis zum andern Morgen. Wenn aber etwas übrigbleibt bis zum Morgen, sollt ihr es mit Feuer verbrennen. Diese Vorschriften fehlen in der Rede Moses.
Während Mose bei dem Büschel Ysop über Gottes Wort hinausging, ist er hier nachlässig und verschweigt einiges, was Gott ihm aufgetragen hat. Man mag spekulieren, warum er es verschweigt. Vielleicht meinte er, dass wegen des Aufbruchs am nächsten Morgen nichts gelagert werden kann, vielleicht hat er es auch nur vergessen. Aber kann ein Mann Gottes wie Mose Gottes Wort vergessen? Das passt nicht in das Bild des unbestechlichen Gottesmannes. Andererseits muss man sehen, dass Mose auch bei seinem Auftritt vor dem Pharao manches weggelassen hat, was Gott ihm aufgetragen hat zu sagen. Insbesondere beim ersten Auftritt war er mehr Diplomat als Verkünder des Wortes Gottes.

Die Kirchengeschichte ist voll von Situationen, in denen Menschen Teile von Gottes Wort vergessen oder auch ignoriert haben. So hat etwa die Pastorengeneration der 1960-er und 1970-er Jahre, soweit ich sie kennengelernt habe, nur sehr rudimentäres Wissen über den Heiligen Geist oder über Prophetie gehabt. Umgekehrt gibt es viele Situationen, in denen Menschen etwas zum Wort Gottes hinzugetan haben. Selbst unsere Kirchenväter haben, weil sie die Jungfräulichkeit der Maria in eine ewige Jungfräulichkeit verwandelt haben, der Heiligen Schrift damit etwas hinzugetan, was die Apostel so nicht bezeugen. Auch beim Nachdenken „über“ Gott müssen wir aufpassen, dass wir den Rahmen, den die Schrift setzt, nicht verlassen. Das gilt auch dann, wenn wir damit vielleicht edle Motive verbinden. Mose zeigt, dass das recht schnell passieren kann.

2.Mose 12,11   *: Also sollt ihr es aber essen: Um eure Lenden gegürtet, eure Schuhe an euren Füßen und eure Stäbe in euren Händen, und in Eile sollt ihr es essen; es ist des HERRN Passah. Auch diese Vorschrift gibt Mose nicht an das Volk weiter.
Vielleicht erschien Mose das zu selbstverständlich, wenn er dem Volk sagt, dass der Auszug aus Ägypten unmittelbar bevor steht.
2.Mose 12,12   *: Denn ich will in derselben Nacht durch Ägypten gehen und alle Erstgeburt in Ägypten schlagen, vom Menschen an bis auf das Vieh, und will an allen Göttern der Ägypter Gerichte üben, ich, der HERR. 2.Mose 12,23   *: Denn der HERR wird umhergehen und die Ägypter schlagen. Und wenn er das Blut an der Oberschwelle und an den beiden Pfosten sehen wird, so wird er, der HERR, an der Tür vorübergehen und den Verderber nicht in eure Häuser kommen lassen, zu schlagen.
Auch hier ist Mose nicht vollständig. Er lässt die Aussage über die Götter Ägyptens weg. Tat er es aus Furcht vor dem Pharao oder meinte er, dass das überflüssig ist, weil Israel diese Götter weder kennt noch achtet?
2.Mose 12,13   *: Und das Blut soll euch zum Zeichen dienen an euren Häusern, darin ihr seid, daß, wenn ich das Blut sehe, ich an euch vorübergehe und euch die Plage nicht widerfahre, die euch verderbe, wenn ich die Ägypter schlagen werde. 2.Mose 12,23   *: Denn der HERR wird umhergehen und die Ägypter schlagen. Und wenn er das Blut an der Oberschwelle und an den beiden Pfosten sehen wird, so wird er, der HERR, an der Tür vorübergehen und den Verderber nicht in eure Häuser kommen lassen, zu schlagen.
Hier ist Mose sehr nah am Wort Gottes.
2.Mose 12,14-20   *: Und dieser Tag soll euch zum Gedächtnis sein, und ihr sollt ihn feiern als ein Fest des HERRN in allen euren Geschlechtern; als ewige Ordnung sollt ihr ihn feiern.  Sieben Tage lang sollt ihr ungesäuertes Brot essen, darum sollt ihr am ersten Tag den Sauerteig aus euren Häusern entfernen. Denn wer gesäuertes Brot ißt vom ersten Tage an bis auf den siebenten Tag, dessen Seele soll ausgerottet werden aus Israel!  Ihr sollt aber am ersten Tage eine heilige Versammlung halten, desgleichen am siebenten Tage eine heilige Versammlung. Keine Arbeit sollt ihr tun; außer was zur Speise nötig ist für alle Seelen, das allein darf von euch besorgt werden.  Und beobachtet die Tage der ungesäuerten Brote! Denn eben an demselben Tage habe ich euer Heer aus Ägypten geführt; darum sollt ihr diesen Tag als ewige Ordnung beobachten in allen euren Geschlechtern.  Am vierzehnten Tage des ersten Monats, am Abend, sollt ihr ungesäuertes Brot essen bis an den einundzwanzigsten Tag des Monats, am Abend,  daß man sieben Tage lang keinen Sauerteig in euren Häusern finde. Denn wer gesäuertes Brot ißt, dessen Seele soll ausgerottet werden aus der Gemeinde Israel, er sei ein Fremdling oder Einheimischer im Lande.  So esset kein gesäuertes, sondern ungesäuertes Brot in allen euren Wohnungen! 2.Mose 12,24-25   *: Und ihr sollt diese Verordnung beobachten als eine Satzung, welche dir und deinen Kindern auf ewig gilt!  Und wenn ihr in das Land kommt, das euch der HERR geben wird, wie er geredet hat, so haltet diesen Dienst.
Hier ist Mose sehr kurz, wohl deshalb, weil er das Prophetische an Gottes Wort jetzt für das Volk nicht für bedeutungsvoll hält. Vielleicht hat er sich auch gefürchtet, so große Worte in den Mund zu nehmen. Schließlich war man noch weit weg vom gelobten Land. Diese Angst, prophetische Impulse weiterzugeben, ist uns aus dem realen Gemeindealltag nur zu gut bekannt.
Aus Vers 17: ... darum sollt ihr diesen Tag als ewige Ordnung beobachten in allen euren Geschlechtern ... 2.Mose 12,24-27   *: Und ihr sollt diese Verordnung beobachten als eine Satzung, welche dir und deinen Kindern auf ewig gilt!  Und wenn ihr in das Land kommt, das euch der HERR geben wird, wie er geredet hat, so haltet diesen Dienst.  Und wenn eure Kinder zu euch sagen werden: Was habt ihr da für einen Dienst?  So sollt ihr sagen: Es ist das Passah-Opfer des HERRN, der an den Häusern der Kinder Israel vorüberschritt in Ägypten, als er die Ägypter schlug und unsere Häuser errettete.
Hier greift Mose ein Wort Gottes auf und stellt es Israel sehr plastisch vor Augen. Er handelt hier wie ein Prediger, der Gottes Wort in seiner Konsequenz dem Volk vor Augen stellt und die Aussage „in allen euren Geschlechtern“ sorgfältig für das Volk auslegt. Angesichts der Tatsache, dass der Pharao bestrebt war, das Volk zu dezimieren, indem er die Knaben töten ließ, hat diese Aussage Moses eine besondere Wikung auf das Volk: Da neigte sich das Volk und betete an.

Liest man diesen Text so, wie er dasteht, ohne unterschiedliche Autorenschaft oder unterschiedliche Redaktoren hineinzugeheimsen, dann hat Mose das Wort Gottes in guter Erinnerung, weil er es aufgezeichnet hat. Wer anders als Mose wäre in der Lage gewesen, dieses Hören des Wortes Gottes, das Gott zu Mose sprach, weiterzugeben. Wir lesen dann kommentarlos das, was Mose aus dem Wort Gottes gemacht hat und erleben all das Gute und auch das Schlechte unseres eigenen Umgangs mit dem Wort Gottes. Da sind die Dinge, die wir übersehen oder die wir bewußt weglassen, weil wir sie nicht verstehen oder für selbstredend oder auch überflüssig halten. Manchmal meinen wir auch, die Zeit sei noch nicht reif für dieses Wort. Das ist dann unser menschliches Dafürhalten, nicht Gottes Wille. Da sind aber auch Dinge, die wir hinzutun, teilweise, um dem Volk das Wort Gottes in seinem Alltag nahezubringen, es zu erklären, teilweise aber auch, weil wir meinen, man müsse noch mehr tun, schönere Stühle kaufen, eine größere Kirche bauen. Da müssen wir uns dann fragen, ob es nicht unser Ego ist, das uns da antreibt. Und doch führt diese unvollkommene Rede Moses dazu, dass es am Ende heißt: 2.Mose 12,28   *: Da neigte sich das Volk und betete an. Und die Kinder Israel gingen hin und taten solches; wie der HERR Mose und Aaron geboten hatte, also taten sie.

Diese Betrachtung habe ich so ausführlich dargestellt, um zu verdeutlichen, wie die textkritische Bibellese uns viele geistliche Impulse, die ein Bibeltext bietet, einfach zerstört, weil wir die Spuren unserer eigenen Textkritik suchen, statt den Spuren Gottes zu folgen. Wir erleben in Mose beides: Den unbedingten Mann Gottes, der Gottes Wort hörte und danach handelte, aber auch den Menschen Gottes, der bei allem Glauben an den erlebten Gott doch immer wieder an seine eigenen Grenzen und die Grenzen seines Glaubens stieß, obwohl Gott mit ihm redete, wie man mit einem Freund redet (2.Mose 33,11 *).

Die Tradition der Blutbesprengung

2.Mose 12,7   *: Und sie sollen von dem Blut nehmen und beide Türpfosten und die Oberschwellen der Häuser, darin sie essen, damit bestreichen.

2.Mose 12,13   *: Und das Blut soll euch zum Zeichen dienen an euren Häusern, darin ihr seid, daß, wenn ich das Blut sehe, ich an euch vorübergehe und euch die Plage nicht widerfahre, die euch verderbe, wenn ich die Ägypter schlagen werde.

2.Mose 12,23   *: Denn der HERR wird umhergehen und die Ägypter schlagen. Und wenn er das Blut an der Oberschwelle und an den beiden Pfosten sehen wird, so wird er, der HERR, an der Tür vorübergehen und den Verderber nicht in eure Häuser kommen lassen, zu schlagen.

1.Mose 21,22-34  *: Zu derselben Zeit redete Abimelech und sein Feldhauptmann Pichol mit Abraham und sprach: Gott ist mit dir in allem, was du tust.  So schwöre mir nun hier bei Gott, daß du weder an mir, noch an meinen Kindern, noch an meinen Kindeskindern treulos handeln, sondern die Freundschaft, die ich dir bewiesen habe, auch an mir beweisen willst und an dem Lande, darinnen du ein Fremdling bist.  Da sprach Abraham: Ich will schwören!  Und Abraham rechtete mit Abimelech um des Wasserbrunnens willen, den Abimelechs Knechte mit Gewalt genommen hatten.  Da antwortete Abimelech: Ich weiß nichts davon; wer hat das getan? Du hast mir gar nichts angezeigt, und ich habe auch nichts davon gehört bis auf diesen Tag!  Da nahm Abraham Schafe und Rinder und gab sie Abimelech, und sie machten beide einen Bund miteinander.  Und Abraham stellte sieben Lämmer besonders.  Da sprach Abimelech zu Abraham: Was sollen die sieben Lämmer hier, die du besonders gestellt hast?  Er antwortete: Du sollst sieben Lämmer von meiner Hand nehmen, damit sie mir zum Zeugnis seien, daß ich diesen Brunnen gegraben habe!  Daher wird der Ort Beer-Seba genannt, weil sie beide daselbst einander geschworen haben.  Als sie aber den Bund zu Beer-Seba geschlossen, machten sich Abimelech und Pichol, sein Feldhauptmann, auf und zogen wieder in der Philister Land.  Abraham aber pflanzte eine Tamariske zu Beer-Seba und rief daselbst den Namen des HERRN, des ewigen Gottes, an.  Und Abraham hielt sich lange Zeit als Fremdling im Lande der Philister auf.

Man mag über das, was diese Bibelstellen beschreiben, viel spekulieren. Aber sie geben keinen Hinweis, dass wir es hier mit einer nomadischen Tradition zu tun haben. Das mag jeder so wahrscheinlich halten, wie er will. Solange wir dazu keine weiteren Quellen haben, bleibt es reine Spekulation. Sucht man in der Bibel nach dem Wort «Lamm», so stellt man fest, dass es im ersten Buch Mose zwar auftaucht, aber nur einmal als Opfertier: Als Abraham mit seinem Sohn Isaak und ohne Opfertier loszieht, antwortet er auf eine entsprechende Frage Isaaks: Da sprach Isaak zu seinem Vater Abraham: Mein Vater! Abraham antwortete: Siehe, hier bin ich, mein Sohn! Und er sprach: Siehe, hier ist Feuer und Holz; wo ist aber das Lämmlein zum Brandopfer? (1.Mose 22,7 *)

Weiter gibt Abraham dem Philisterkönig Abimelech sieben Lämmer als Kaufpreis für das Land, auf dem er einen Brunnen gegraben hat (1.Mose 21,22-34  *). Weiter lesen wir 1.Mose 30,25-43 * von den gestreiften, gesprenkelten und gefleckten Lämmern, die Jakob als Lohn für seine Dienste bekommt. Nach dem ersten Buch Mose scheinen Lämmer also eher als Geldwert gedient zu haben. Von ihrem Blut ist im ersten Buch Mose keine Rede. Bleibt also als innerbiblischer Beleg nur die Stelle, in der Abraham seinem Sohn Isaak antwortet.

Damit ist die These Schmidts nicht widerlegt. Aber es zeigt, dass diese Deutungen doch sehr stark von der Phantasie getrieben sind, wie man sich die ganz alten Zeiten halt so vorstellt.

Mit dem zweiten Buch Mose ändert sich dies:

Dort erscheint das Lamm als Opfertier, zunächst in Und der HERR redete mit Mose und Aaron im Ägyptenland und sprach:  Dieser Monat soll euch der erste Monat sein, und von ihm sollt ihr die Monate des Jahres anheben.  Saget der ganzen Gemeinde Israel und sprechet: Am zehnten Tage dieses Monats verschaffe sich jeder Hausvater ein Lamm, ein Lamm für jede Haushaltung;  wenn aber die Haushaltung zu klein ist für ein Lamm, so nehme er es gemeinsam mit seinem Nachbar, welcher zunächst bei seinem Hause wohnt; dabei sollen sie für das Lamm die Zahl der Seelen berechnen, je nachdem ein jeder zu essen vermag.  Dieses Lamm aber soll vollkommen sein, ein Männlein und einjährig. Von den Lämmern und Ziegen sollt ihr es nehmen,  und sollt es behalten bis auf den vierzehnten Tag dieses Monats. Und die ganze Versammlung der Gemeinde Israel soll es zwischen den Abendstunden schächten.  Und sie sollen von dem Blut nehmen und beide Türpfosten und die Oberschwellen der Häuser, darin sie essen, damit bestreichen.  Und sollen also in derselben Nacht das Fleisch essen, am Feuer gebraten, mit ungesäuertem Brot; mit bitteren Kräutern sollen sie es essen.  Ihr sollt nichts davon roh essen, auch nicht im Wasser gesotten, sondern nur am Feuer gebraten, sein Haupt samt seinen Schenkeln und den innern Teilen;  und sollt nichts davon übriglassen bis zum andern Morgen. Wenn aber etwas übrigbleibt bis zum Morgen, sollt ihr es mit Feuer verbrennen.  Also sollt ihr es aber essen: Um eure Lenden gegürtet, eure Schuhe an euren Füßen und eure Stäbe in euren Händen, und in Eile sollt ihr es essen; es ist des HERRN Passah.  Denn ich will in derselben Nacht durch Ägypten gehen und alle Erstgeburt in Ägypten schlagen, vom Menschen an bis auf das Vieh, und will an allen Göttern der Ägypter Gerichte üben, ich, der HERR.  Und das Blut soll euch zum Zeichen dienen an euren Häusern, darin ihr seid, daß, wenn ich das Blut sehe, ich an euch vorübergehe und euch die Plage nicht widerfahre, die euch verderbe, wenn ich die Ägypter schlagen werde.  Und dieser Tag soll euch zum Gedächtnis sein, und ihr sollt ihn feiern als ein Fest des HERRN in allen euren Geschlechtern; als ewige Ordnung sollt ihr ihn feiern.  Sieben Tage lang sollt ihr ungesäuertes Brot essen, darum sollt ihr am ersten Tag den Sauerteig aus euren Häusern entfernen. Denn wer gesäuertes Brot ißt vom ersten Tage an bis auf den siebenten Tag, dessen Seele soll ausgerottet werden aus Israel!  Ihr sollt aber am ersten Tage eine heilige Versammlung halten, desgleichen am siebenten Tage eine heilige Versammlung. Keine Arbeit sollt ihr tun; außer was zur Speise nötig ist für alle Seelen, das allein darf von euch besorgt werden.  Und beobachtet die Tage der ungesäuerten Brote! Denn eben an demselben Tage habe ich euer Heer aus Ägypten geführt; darum sollt ihr diesen Tag als ewige Ordnung beobachten in allen euren Geschlechtern.  Am vierzehnten Tage des ersten Monats, am Abend, sollt ihr ungesäuertes Brot essen bis an den einundzwanzigsten Tag des Monats, am Abend,  daß man sieben Tage lang keinen Sauerteig in euren Häusern finde. Denn wer gesäuertes Brot ißt, dessen Seele soll ausgerottet werden aus der Gemeinde Israel, er sei ein Fremdling oder Einheimischer im Lande.  So esset kein gesäuertes, sondern ungesäuertes Brot in allen euren Wohnungen!  Und Mose berief alle Ältesten in Israel und sprach zu ihnen: Machet euch auf und nehmet euch Lämmer für eure Familien und schächtet das Passah!  Und nehmet einen Büschel Ysop und tauchet ihn in das Blut im Becken und bestreicht mit diesem Blut im Becken die Oberschwelle und die zwei Türpfosten; und kein Mensch von euch gehe zu seiner Haustüre hinaus bis an den Morgen!  Denn der HERR wird umhergehen und die Ägypter schlagen. Und wenn er das Blut an der Oberschwelle und an den beiden Pfosten sehen wird, so wird er, der HERR, an der Tür vorübergehen und den Verderber nicht in eure Häuser kommen lassen, zu schlagen.  Und ihr sollt diese Verordnung beobachten als eine Satzung, welche dir und deinen Kindern auf ewig gilt!  Und wenn ihr in das Land kommt, das euch der HERR geben wird, wie er geredet hat, so haltet diesen Dienst.  Und wenn eure Kinder zu euch sagen werden: Was habt ihr da für einen Dienst?  So sollt ihr sagen: Es ist das Passah-Opfer des HERRN, der an den Häusern der Kinder Israel vorüberschritt in Ägypten, als er die Ägypter schlug und unsere Häuser errettete.  Da neigte sich das Volk und betete an. Und die Kinder Israel gingen hin und taten solches; wie der HERR Mose und Aaron geboten hatte, also taten sie.  Und es begab sich zu Mitternacht, da schlug der HERR alle Erstgeburt in Ägypten, von dem ersten Sohne des Pharao, der auf dem Throne saß, bis auf den ersten Sohn der Gefangenen, die in dem Gefängnisse waren, auch alle Erstgeburt des Viehes.  Da stand der Pharao auf in derselben Nacht, er und alle seine Knechte und alle Ägypter; und es war ein großes Geschrei in Ägypten, denn es gab kein Haus, darin nicht ein Toter war.  Und er berief Mose und Aaron in der Nacht und sprach: Machet euch auf und ziehet aus von meinem Volke, ihr und die Kinder Israel, und gehet hin, dienet dem HERRN, wie ihr gesagt habt!  Nehmet auch eure Schafe und eure Rinder mit euch, wie ihr gesagt habt, und gehet hin und segnet mich auch!  Und die Ägypter drangen sehr in das Volk, daß sie dasselbe eilends aus dem Lande trieben; denn sie sprachen: Wir sind alle des Todes!  Und das Volk trug seinen Teig, ehe er gesäuert war, nämlich ihre Backtröge in ihre Kleider gebunden, auf ihren Achseln.  Und die Kinder Israel taten, wie Mose sagte, und forderten von den Ägyptern silberne und goldene Geschirre und Kleider.  Dazu gab der HERR dem Volke bei den Ägyptern Gunst, daß sie ihrem Begehren willfahrten; und sie beraubten Ägypten.  Also zogen die Kinder Israel aus von Raemses gen Sukkot, bei sechshunderttausend Mann Fußvolk, die Kinder nicht inbegriffen.  Auch zogen mit ihnen viele Mischlinge und Schafe und Rinder und sehr viel Vieh.  Und sie machten aus dem Teige, den sie aus Ägypten brachten, ungesäuerte Kuchen; denn er war nicht gesäuert, weil sie aus Ägypten vertrieben wurden und nicht verziehen konnten; und sie hatten sich sonst keine Zehrung zubereitet.  Die Zeit aber, welche die Kinder Israel in Ägypten gewohnt haben, beträgt vierhundertunddreißig Jahre.  Als nun die vierhundertunddreißig Jahre verflossen waren, an eben diesem Tag ging das ganze Heer des HERRN aus Ägypten.  Darum wird diese Nacht dem HERRN gefeiert, weil er sie aus Ägypten geführt hat. Diese Nacht sollen alle Kinder Israel dem HERRN feiern, auch ihre künftigen Geschlechter.  Und der HERR sprach zu Mose und Aaron: Dies ist die Ordnung des Passah: Kein Fremder soll davon essen.  Wer aber ein um Geld erkaufter Knecht ist, den beschneide man; alsdann esse er davon.  Ein Beisasse und Taglöhner soll nicht davon essen.  In einem Hause soll man es essen. Ihr sollt vom Fleisch nichts vor das Haus hinaustragen, und kein Knochen werde ihm zerbrochen.  Die ganze Gemeinde Israel soll es feiern.  Wo sich aber ein Fremdling bei dir aufhält und dem HERRN das Passah halten will, der beschneide alles, was männlich ist; und dann erst mache er sich herzu, daß er es feiere und sei wie ein Einheimischer des Landes; denn kein Unbeschnittener soll davon essen.  Einerlei Gesetz soll dem Einheimischen und dem Fremdling gelten, der unter euch wohnt.  Und alle Kinder Israel taten solches; wie der HERR dem Mose und Aaron geboten hatte, also taten sie;  aber der HERR führte an eben diesem Tag die Kinder Israel nach ihren Heerscharen aus Ägypten. (2.Mose 12   *). Dann taucht es noch einmal Das ist es aber, was du auf dem Altar herrichten sollst: Zwei einjährige Lämmer sollst du beständig, Tag für Tag, darauf opfern;  ein Lamm am Morgen, das andere in den Abendstunden;  und zum ersten Lamm einen Zehntel Semmelmehl, gemengt mit einem Viertel Hin gestoßenen Öls und einem Viertel Hin Wein zum Trankopfer.  Das andere Lamm sollst du in den Abendstunden zurichten; und mit dem Speis und Trankopfer sollst du es halten wie am Morgen; zum lieblichen Geruch, zum Feueropfer des HERRN. (2.Mose 29,38-41 *) Das ist die Festlegung des täglichen Morgen- und Abendopfer, also kein Hinweis auf ein Opfer eines Lammes außerhalb Israels. Ansonsten wird das Wort «Lamm» im zweiten Buch Mose nicht erwähnt.

Sucht man nach Versen, in denen die Wörter «Blut» und «Lamm» beide vorkommen, so findet man allerdings auch im zweiten Buch Mose wie im ersten Buch Mose keine Bibelstellen, in denen beide Wörter zugleich vorkommen. Die vollständige Liste des Vorkommens beider Wörter nach Schlachter umfasst 12 Vorkommen, davon drei im Neuen Testament, eine im ersten Brief des Petrus und die beiden anderen in der Offenbarung. Die vollständige Liste lautet:


3.Mose 14,25 *: Und er soll das Lamm des Schuldopfers schächten und das Blut von demselben nehmen und dem, der gereinigt werden soll, auf sein rechtes Ohrläpplein tun und auf den Daumen seiner rechten Hand und auf die große Zehe seines rechten Fußes;
4.Mose 18,17 *: Aber die Erstgeburt eines Ochsen, oder die Erstgeburt eines Lammes, oder die Erstgeburt einer Ziege sollst du nicht lösen lassen; denn sie sind heilig. Ihr Blut sollst du auf den Altar sprengen, und ihr Fett sollst du verbrennen zum Feueropfer, zum lieblichen Geruch dem HERRN.
5.Mose 32,14 *: Butter von den Kühen und Milch von den Schafen, samt dem Fette der Lämmer und Widder, der Stiere Basans und der Böcke, mit dem allerbesten Weizen; und du trankest lauter Traubenblut.
2.Chronika 29,22 *: Da schächteten sie die Rinder, und die Priester nahmen das Blut und sprengten es an den Altar; und sie schächteten die Widder und sprengten das Blut an den Altar; und sie schächteten die Lämmer und sprengten das Blut an den Altar.
2.Chronika 35,11 *: Und sie schächteten das Passah; die Priester nahmen das Blut von ihren Händen und sprengten es, und die Leviten zogen den Lämmern die Haut ab.
Jesaja 1,11 *: Was soll mir die Menge eurer Opfer? spricht der HERR. Ich bin satt der Brandopfer von Widdern und des Fettes der Mastkälber! Blut der Farren, Lämmer und Böcke begehre ich nicht!
Jesaja 5,24 *: Darum, wie die Feuerzunge Stoppeln frißt und dürres Gras in der Flamme zusammensinkt, also wird ihre Wurzel sein wie Moder und ihre Blüte wie Staub auffliegen; denn sie haben das Gesetz des HERRN der Heerscharen verschmäht und die Rede des Heiligen Israels verachtet.
Jesaja 34,6 *: Das Schwert des HERRN ist voll Blut; es ist geölt mit dem Fett, mit dem Blut der Lämmer und Böcke, mit dem Nierenfett der Widder; denn der HERR hält ein Opfern zu Bozra und ein großes Schlachten im Lande Edom.
Hesekiel 39,18 *: Das Fleisch der Helden sollt ihr essen und das Blut der Fürsten der Erde trinken: Widder, Lämmer, Böcke und Ochsen, welche alle zu Basan gemästet worden sind.
1.Petrus 1,19 *: sondern mit dem kostbaren Blute Christi, als eines unschuldigen und unbefleckten Lammes,
Offenbarung 7,14 *: Und ich sprach zu ihm: Mein Herr, du weißt es! Und er sprach zu mir: Das sind die, welche aus der großen Trübsal kommen; und sie haben ihre Kleider gewaschen und hell gemacht im Blute des Lammes.
Offenbarung 12,11 *: Und sie haben ihn überwunden durch des Lammes Blut und durch das Wort ihres Zeugnisses und haben ihr Leben nicht geliebt bis in den Tod!

Damit ist die Hauptaussage, dass das Blut des Lammes bereits vor Mose eine Bedeutung gehabt haben könnte, aus der Bibel heraus also nicht ableitbar. Man mag über die Nomaden der Zeit vor Mose spekulieren, wie man will. Die Bibel gibt uns keinen Hinweis, dass das Blut des Lammes vor dem Auszug Israels aus Ägypten irgend eine spirituelle oder auch andersartige Bedeutung gehabt haben könnte.

Die wenigen Vorkommen der Suche nach «Blut» und «Lamm» im Neuen Testament mögen zunächst verwundern, insbesondere, dass die Evangelisten und Paulus fehlen. Dies Bild ändert sich aber sofort, wenn man nach «Blut» und «Jesu» oder nach «Blut» und «Christ» sucht:

Suche nach «Blut» und «Jesu»:


Matthäus 16,17 *: Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Selig bist du, Simon, Jonas Sohn; denn Fleisch und Blut hat dir das nicht geoffenbart, sondern mein Vater im Himmel!
Johannes 6,53 *: Darum sprach Jesus zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohnes esset und sein Blut trinket, so habt ihr kein Leben in euch.
Epheser 2,13 *: Nun aber, in Christus Jesus, seid ihr, die ihr einst ferne waret, nahe gebracht worden durch das Blut Christi.
Hebräer 10,19 *: Da wir nun, ihr Brüder, kraft des Blutes Jesu Freimütigkeit haben zum Eingang in das Heiligtum,
Hebräer 12,24 *: und zu Jesus, dem Mittler des neuen Bundes, und zu dem Blut der Besprengung, das Besseres redet als Abels Blut.
Hebräer 13,12 *: Darum hat auch Jesus, um das Volk durch sein eigenes Blut zu heiligen, außerhalb des Tores gelitten.
Hebräer 13,20 *: Der Gott des Friedens aber, der den großen Hirten der Schafe von den Toten ausgeführt hat, mit dem Blut eines ewigen Bundes, unsren Herrn Jesus,
1.Petrus 1,2 *: nach der Vorsehung Gottes des Vaters, in der Heiligung des Geistes, zum Gehorsam und zur Besprengung mit dem Blute Jesu Christi; Gnade und Friede widerfahre euch mehr und mehr!
1.Johannes 1,7 *: wenn wir aber im Lichte wandeln, wie er im Lichte ist, so haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde.
1.Johannes 5,6 *: Er ist es, der mit Wasser und Blut gekommen ist, Jesus Christus; nicht mit Wasser allein, sondern mit Wasser und Blut.
Offenbarung 17,6 *: Und ich sah das Weib trunken vom Blut der Heiligen und vom Blut der Zeugen Jesu; und ich verwunderte mich gar sehr, als ich sie sah.

Suche nach «Blut» und «Christ»:


1.Korinther 10,16 *: Der Kelch des Segens, den wir segnen, ist er nicht Gemeinschaft mit dem Blute Christi? Das Brot, das wir brechen, ist es nicht Gemeinschaft mit dem Leibe Christi?
Epheser 2,13 *: Nun aber, in Christus Jesus, seid ihr, die ihr einst ferne waret, nahe gebracht worden durch das Blut Christi.
Hebräer 9,14 *: wieviel mehr wird das Blut Christi, der durch ewigen Geist sich selbst als ein tadelloses Opfer Gott dargebracht hat, unser Gewissen reinigen von toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott!
1.Petrus 1,2 *: nach der Vorsehung Gottes des Vaters, in der Heiligung des Geistes, zum Gehorsam und zur Besprengung mit dem Blute Jesu Christi; Gnade und Friede widerfahre euch mehr und mehr!
1.Petrus 1,19 *: sondern mit dem kostbaren Blute Christi, als eines unschuldigen und unbefleckten Lammes,
1.Johannes 1,7 *: wenn wir aber im Lichte wandeln, wie er im Lichte ist, so haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde.
1.Johannes 5,6 *: Er ist es, der mit Wasser und Blut gekommen ist, Jesus Christus; nicht mit Wasser allein, sondern mit Wasser und Blut.

Diese Untersuchungen sollen nur deutlich machen, dass das Blut Jesu im Neuen Testament ein bedeutendes Thema ist, bei den Evangelisten allerdings nur bei Johannes. Das Matthäus-Zitat ist eher zufällig in diese Liste gelangt. Bei den Aposteln Petrus, Paulus und Johannes und im Hebräerbrief und schließlich in der Offenbarung wird es thematisiert. Dies sind insgesamt 16 Vorkommen, gemessen an der Bedeutung dieser Worte also eine relativ kleine Zahl.

Wenn man die Bibel zu Grunde legt, so ist Abraham und seinem jungen Sohn Isaak die Opferung von Lämmern zwar schon geläufig, allerdings erst durch Gott selbst wird das Blut des Lammes als Zeichen der Rettung gesetzt, etwas, das der Gottessohn &/j &&c am Kreuz von Golgatha zur Vollendung führen wird. Schmidt liebt es, von der Angst vor Dämonen zu reden und vermag an mancher Stelle des Alten Testamentes Dämonenglauben zu entdecken. In unserem Zusammenhang ist es die bereits zitierte Stelle 2.Mose 12,23   *. Er verweist dabei auch auf Hebräer 11,28 *: Durch Glauben hat er das Passah veranstaltet und das Besprengen mit Blut, damit der Würgengel ihre Erstgeborenen nicht anrühre. . Der Würgeengel wird damit für ihn zum Dämonen, die Grenzen zwischen dem Reich Gottes und dem Reich der Finsternis verwischen, dies sollte einem Theologen schon auffallen und vielleicht auch zum Nachdenken bringen, ob er gedanklich noch auf dem Boden des Wortes Gottes steht oder seine eigene Vorstellungswelt zimmert.

Die Heiligung der Erstgeburt ist ein ganz anderer Vorgang, der vom Passahfest getrennt ist:

2.Mose 13,2 *: Heilige mir alle Erstgeburt bei den Kindern Israel, von Menschen und Vieh; denn sie sind mein!

2.Mose 13,11-13 *: Wenn dich nun der HERR in das Land der Kanaaniter gebracht, wie er dir und deinen Vätern geschworen, und es dir gegeben hat,  so sollst du dem HERRN alle Erstgeburt aussondern, auch jeden ersten Wurf vom Vieh, den du bekommst; alles, was männlich ist, soll dem HERRN gehören.  Aber jede Erstgeburt vom Esel sollst du mit einem Schaf lösen; wenn du es aber nicht lösest, so brich ihm das Genick. Desgleichen alle Erstgeburt von Menschen unter deinen Kindern sollst du lösen.

Die Vorschriften für das Passahfest wurden in der ferneren Zukunft fortentwickelt, etwa durch das prophetische Wort Hesekiels:

Hesekiel 45,21-23 *: Am vierzehnten Tage des ersten Monats sollt ihr das Passah halten. An den sieben Tagen des Festes soll man ungesäuertes Brot essen.  An jenem Tage soll der Fürst für sich und für alles Volk des Landes einen Farren zum Sündopfer darbringen.  Und während der sieben Festtage soll er alle Tage dem HERRN sieben tadellose Farren und Widder zum Brandopfer herrichten; und zum Sündopfer täglich einen Ziegenbock.

Wieso daraus folgt, dass das Passahfest weder Gemeinschaft mit Gott stiften sollte, noch Sühne bedeutete, erschließt sich mir nicht. Wenn Israel Passah feiert, weil es erwartet, dass am darauffolgenden Tag Gott selbst sie aus der Knechtschaft in Ägypten befreien wird, dann muss sich doch an diesem Tag eine tiefe Gemeinschaft mit Gott entwickelt haben. Das Gleiche gilt später, wenn die Väter ihre Kinder an das erinnern, was mit dem Passahfest gefeiert wird. Man kann Schmidt darin folgen, dass das Passahlamm keine ausdrückliche Sühne für die Sünden des Volkes darstellte, das ist die Aufgabe des Sündenbocks, über den Mose das Volk später in der Wüste belehren wird (2.Mose 8,25-26  *). Israel kommt aus Ägypten und führt ein Opfer durch, das in Ägypten eher Abscheu erregt, denn die Ägypter opfern eher Feldfrüchte (2.Mose 8,25-26  *). Es ist eher ein Zeichen des starken, von der Umwelt relativ unberührten Glaubens Israels, dass sie nach Jahrhunderten eines Lebens in der doch sehr ausgeprägten Kultur Ägyptens immer noch eine Religion folgen, die in Ägypten als Gräuel empfunden wird. Häufig wird spekuliert, dass die Weisheitsliteratur der Israeliten von der Weisheitsliteratur der Ägypter abhängig sei. Da die Weisheitsliteratur Israels aber aus der Königszeit stammt, ist diese Beeinflussung, wenn sie denn existiert, auf jeden Fall aus späterer Zeit und nicht durch den Aufenthalt Jakobs und seiner Kinder in Ägypten bedingt. &/mose ist ein Zeichen für diesen starken Zusammenhalt, denn er hat wohl wie kein zweiter in Israel die ägyptische Bildung verinnerlicht und trotzdem Israel mit dem Gott seiner Väter, der ihm als JHWH am Fuße des Gottesberges begegnet ist, bekannt gemacht und sie Vertrauen auf diesen Gott gelehrt.

Das Mazzenfest im Anschluss an das Passahfest

Über das Mazzenfest spekuliert Schmidt im Wesentlichen. Die Bibelstellen, die er zur Erhellung der Tradition des Mazzenfestes angibt. Außerbiblische Quellen stehen ihm offenbar nicht zur Verfügung. Und so gilt hier in besonderer Weise, dass man die göttliche Anweisung, nach dem Passah das Fest der ungesäuerten Brote zu feiern, so nehmen sollte wie sie uns die Schrift überliefert hat. Alles Weitere ist Spekulation.


2.Mose 23,15 *: Das Fest der ungesäuerten Brote sollst du halten: sieben Tage sollst du ungesäuertes Brot essen zur bestimmten Zeit im Monat Abib, wie ich dir befohlen habe; denn in demselben bist du aus Ägypten ausgezogen. Man erscheine aber nicht leer vor mir!
2.Mose 34,18 *: Das Fest der ungesäuerten Brote sollst du halten. Sieben Tage lang sollst du ungesäuertes Brot essen, wie ich dir geboten habe, um die bestimmte Zeit des Monats Abib; denn im Monat Abib bist du aus Ägypten gezogen.
2.Mose 12,15-17 *: Sieben Tage lang sollt ihr ungesäuertes Brot essen, darum sollt ihr am ersten Tag den Sauerteig aus euren Häusern entfernen. Denn wer gesäuertes Brot ißt vom ersten Tage an bis auf den siebenten Tag, dessen Seele soll ausgerottet werden aus Israel!  Ihr sollt aber am ersten Tage eine heilige Versammlung halten, desgleichen am siebenten Tage eine heilige Versammlung. Keine Arbeit sollt ihr tun; außer was zur Speise nötig ist für alle Seelen, das allein darf von euch besorgt werden.  Und beobachtet die Tage der ungesäuerten Brote! Denn eben an demselben Tage habe ich euer Heer aus Ägypten geführt; darum sollt ihr diesen Tag als ewige Ordnung beobachten in allen euren Geschlechtern.
2.Mose 13,3-5 *: Da sprach Mose zum Volk: Gedenket an diesen Tag, an dem ihr aus Ägypten, aus dem Diensthause, gegangen seid, daß der HERR euch mit mächtiger Hand von dannen ausgeführt hat: darum sollt ihr nichts Gesäuertes essen!  Heute seid ihr ausgezogen, im Monat Abib.  Wenn dich nun der HERR in das Land der Kanaaniter, Hetiter, Amoriter, Heviter und Jebusiter bringen wird, wie er deinen Vätern geschworen hat, dir ein Land zu geben, das von Milch und Honig fließt, so sollst du diesen Dienst in diesem Monat halten.
Vergleich: 5.Mose 16,9 *: Sieben Wochen sollst du dir abzählen; wenn man anfängt, die Sichel an die Saat zu legen, sollst du anheben, die sieben Wochen zu zählen.
Auch: 3.Mose 23,5 *: Am vierzehnten Tag des ersten Monats, gegen Abend, ist das Passah des HERRN.
Auch: Markus 14,12 *: Und am ersten Tage der ungesäuerten Brote, da man das Passahlamm schlachtete, sprachen seine Jünger zu ihm: Wo willst du, daß wir hingehen und das Passah zubereiten, damit du es essen kannst?
Ungesäuertes Brot beim Passah nur schwer nachweisbar, eventuell durch:

2.Mose 12,8 *: Und sollen also in derselben Nacht das Fleisch essen, am Feuer gebraten, mit ungesäuertem Brot; mit bitteren Kräutern sollen sie es essen.


2.Mose 12,15-17 *: Sieben Tage lang sollt ihr ungesäuertes Brot essen, darum sollt ihr am ersten Tag den Sauerteig aus euren Häusern entfernen. Denn wer gesäuertes Brot ißt vom ersten Tage an bis auf den siebenten Tag, dessen Seele soll ausgerottet werden aus Israel!  Ihr sollt aber am ersten Tage eine heilige Versammlung halten, desgleichen am siebenten Tage eine heilige Versammlung. Keine Arbeit sollt ihr tun; außer was zur Speise nötig ist für alle Seelen, das allein darf von euch besorgt werden.  Und beobachtet die Tage der ungesäuerten Brote! Denn eben an demselben Tage habe ich euer Heer aus Ägypten geführt; darum sollt ihr diesen Tag als ewige Ordnung beobachten in allen euren Geschlechtern.
2.Mose 12,34 *: Und das Volk trug seinen Teig, ehe er gesäuert war, nämlich ihre Backtröge in ihre Kleider gebunden, auf ihren Achseln.
2.Mose 12,39 *: Und sie machten aus dem Teige, den sie aus Ägypten brachten, ungesäuerte Kuchen; denn er war nicht gesäuert, weil sie aus Ägypten vertrieben wurden und nicht verziehen konnten; und sie hatten sich sonst keine Zehrung zubereitet.
5.Mose 16,3 *: Du sollst kein gesäuertes Brot an diesem Feste essen. Du sollst sieben Tage lang ungesäuertes Brot des Elends essen, denn du bist in eiliger Flucht aus Ägyptenland gezogen; darum sollst du dein Leben lang an den Tag deines Auszugs aus Ägyptenland denken!

Passah- und Mazzenfest in der Familie oder im Heiligtum

Hier ist in der Tat eine Entwicklung zu sehen, dass dieses Fest von Gott zunächst als Familienfest oder auch Nachbarschaftsfest gedacht wurde: Saget der ganzen Gemeinde Israel und sprechet: Am zehnten Tage dieses Monats verschaffe sich jeder Hausvater ein Lamm, ein Lamm für jede Haushaltung;  wenn aber die Haushaltung zu klein ist für ein Lamm, so nehme er es gemeinsam mit seinem Nachbar, welcher zunächst bei seinem Hause wohnt; dabei sollen sie für das Lamm die Zahl der Seelen berechnen, je nachdem ein jeder zu essen vermag. (2.Mose 12,3-4   *) In seinen Abschiedsreden spricht Mose prophetisch von dem, was kommen wird: Beobachte den Monat Abib, daß du dem HERRN, deinem Gott, das Passah feierst; denn im Monat Abib hat dich der HERR, dein Gott, bei Nacht aus Ägypten geführt.  Und du sollst dem HERRN, deinem Gott, als Passah Rinder und Schafe opfern an dem Ort, den der HERR erwählen wird, daß sein Name daselbst wohne.  Du sollst kein gesäuertes Brot an diesem Feste essen. Du sollst sieben Tage lang ungesäuertes Brot des Elends essen, denn du bist in eiliger Flucht aus Ägyptenland gezogen; darum sollst du dein Leben lang an den Tag deines Auszugs aus Ägyptenland denken!  Und es soll sieben Tage lang kein Sauerteig in allen deinen Landmarken gesehen werden, und soll auch nichts von dem Fleische, das am Abend des ersten Tages geschlachtet worden ist, über Nacht bleiben bis zum Morgen.  Du darfst das Passah nicht schlachten in irgend einem deiner Tore, die der HERR, dein Gott, dir gegeben hat;  sondern an dem Ort, den der HERR, dein Gott, erwählen wird, daß sein Name daselbst wohne, daselbst sollst du das Passah schlachten am Abend, wenn die Sonne untergeht, zu eben der Zeit, als du aus Ägypten zogest. (5.Mose 16,1-6 *) Wer der Ansicht ist, dass es keine Prophetie gibt, der mag nun seine Phantasie sielen lassen. Allerdings werden unter der Annahme, dass es keine Prophetie gibt, so große Teile der Bibel wertlos, denn dann fällt auch die Auferstehung Jesu. Dann ist Jesus ein Mensch gewesen, der sein Leben geopfert hat, um die Jesaja-Prophetien zu erfüllen und die Illusion zu schaffen, dass es Prophetie geben könnte. Die erfüllte Prophetie in der Bibel ist der stärkste Beweis dafür, dass hier wirklich Gott selbst zu uns redet. Und das macht die Bibel zum wertvollsten Buch überhaupt.

Schmidt sieht hier Menschen am Werk, die ihre politischen Ziele verwirklichen. Das macht schon seine Sprache deutlich: «Ausdrücklich verlegt erst das Deuteronomium (16,2.5f) das Passa vom Familienbereich (vgl. Ex 12,21 J)in den Ortschaften an das eine zentrale Heiligtum.» Man beachte die Sprechweise: Nicht Gott, sondern das Deuteronomium verlegt das Passah. Die Sprache der Theologen entlarvt sich an manchen Stellen selbst. Dabei will ich ihnen nicht den Glauben absprechen, aber das Wort des Jakobus steht doch drohend über ihnen: Werdet nicht in großer Zahl Lehrer, meine Brüder, da ihr wisset, daß wir ein strengeres Urteil empfangen!  Denn wir fehlen alle viel; wenn jemand in der Rede nicht fehlt, so ist er ein vollkommener Mann, fähig, auch den ganzen Leib im Zaum zu halten. (Jakobus 3,1-2 *) Immerhin kennt auch das Spekulieren bei Schmidt Grenzen, wenn er fortfährt: «Ob aber das Deuteronomium überhaupt erst das Passa zu einem gemeinsamen Passa umgestaltete oder diese Entwicklung nicht - in zwei Schüben - bereits durch die zu postulierende vordeuteronomische Verbindung von Passa- und Mazzenfest erfolgte und die Zentralisationsforderung die verschiedenen lokalen Wallfahrtsfeste nur an das Zentralheiligtum verlegte, bleibt mangels Belegen unbekannt.» (Beide Zitate aus: W.H.Schmidt: Alttestamentlicher Glaube in seiner Geschichte. Evangelische Verlagsanstalt, 1987) Diese kritische Haltung sollte meines Erachtens viel häufiger angewandt werden, insbesondere, wenn es zwar Hinweise gibt, diese aber nur sehr dürftig sind oder nur dann gelten, wenn man das souveräne Handeln Gottes ausschließt und nicht in die Deutung eines Textes mit einbezieht.

Die Bibelstellen, die Schmidt in diesem Zusammenhang heranzieht:

Die Verbindung von Passah und Mazzenfest:

2.Mose 23,15 *: Das Fest der ungesäuerten Brote sollst du halten: sieben Tage sollst du ungesäuertes Brot essen zur bestimmten Zeit im Monat Abib, wie ich dir befohlen habe; denn in demselben bist du aus Ägypten ausgezogen. Man erscheine aber nicht leer vor mir!

2.Mose 34,18 *: Das Fest der ungesäuerten Brote sollst du halten. Sieben Tage lang sollst du ungesäuertes Brot essen, wie ich dir geboten habe, um die bestimmte Zeit des Monats Abib; denn im Monat Abib bist du aus Ägypten gezogen.

Passah wird zum Passahfest

2.Mose 34,25 *: Du sollst das Blut meines Opfers nicht neben dem Sauerteig opfern. Und das Opfer des Passahfestes soll nicht über Nacht bis zum Morgen bleiben.

2.Mose 12,14 *: Und dieser Tag soll euch zum Gedächtnis sein, und ihr sollt ihn feiern als ein Fest des HERRN in allen euren Geschlechtern; als ewige Ordnung sollt ihr ihn feiern.

Passah ist zum gemeinsamen Namen beider Feste geworden: Lukas 22,1 *: Es nahte aber das Fest der ungesäuerten Brote, welches man Passah nennt.

Passahfest wird im zentralen Heiligtum gefeiert:

5.Mose 16,2 *: Und du sollst dem HERRN, deinem Gott, als Passah Rinder und Schafe opfern an dem Ort, den der HERR erwählen wird, daß sein Name daselbst wohne.

5.Mose 16,5-6 *: Du darfst das Passah nicht schlachten in irgend einem deiner Tore, die der HERR, dein Gott, dir gegeben hat;  sondern an dem Ort, den der HERR, dein Gott, erwählen wird, daß sein Name daselbst wohne, daselbst sollst du das Passah schlachten am Abend, wenn die Sonne untergeht, zu eben der Zeit, als du aus Ägypten zogest.

ImGegensatz dazu die Gottesrede: 2.Mose 12,3-4 *: Saget der ganzen Gemeinde Israel und sprechet: Am zehnten Tage dieses Monats verschaffe sich jeder Hausvater ein Lamm, ein Lamm für jede Haushaltung;  wenn aber die Haushaltung zu klein ist für ein Lamm, so nehme er es gemeinsam mit seinem Nachbar, welcher zunächst bei seinem Hause wohnt; dabei sollen sie für das Lamm die Zahl der Seelen berechnen, je nachdem ein jeder zu essen vermag.

Schmidt zitiert dagegen Mose: 2.Mose 12,21 *: Und Mose berief alle Ältesten in Israel und sprach zu ihnen: Machet euch auf und nehmet euch Lämmer für eure Familien und schächtet das Passah!

Betrachtet man die Entwicklung des Passah vom Familienfest zum Fest am zentralen Heiligtum, so kann man über unterschiedliche Quellen und Redaktionen des Textes spekulieren, man kann aber auch versuchen, diesen Vorgang geistlich zu bewerten. Darf man trotz eindeutiger Anweisung Gottes aus einem Fest der Familie ein solches Volksfest machen? War das Gottes Wille oder haben Menschen hier aus Eigeninteressen Dinge so verändert, wie es ihren politischen Interessen entsprach? Diese Frage muss an dieser Stelle offen bleiben.

An einigen Wörter beobachtet Schmidt die Umwandlung des Passahfestes:

Zunächst wird von «schlachten» gesprochen:

Schmidt ordnet dies der Priesterschrift zu: 2.Mose 12,6 *: und sollt es behalten bis auf den vierzehnten Tag dieses Monats. Und die ganze Versammlung der Gemeinde Israel soll es zwischen den Abendstunden schächten.

Schmidt ordnet dies dem Jahwisten zu: 2.Mose 12,21 *: Und Mose berief alle Ältesten in Israel und sprach zu ihnen: Machet euch auf und nehmet euch Lämmer für eure Familien und schächtet das Passah!

Schmidt trifft keine Zuordnung: 2.Mose 34,25 *: Du sollst das Blut meines Opfers nicht neben dem Sauerteig opfern. Und das Opfer des Passahfestes soll nicht über Nacht bis zum Morgen bleiben.

An anderen Stellen wird von «opfern» gesprochen:

5.Mose 16,2 *: Und du sollst dem HERRN, deinem Gott, als Passah Rinder und Schafe opfern an dem Ort, den der HERR erwählen wird, daß sein Name daselbst wohne.

5.Mose 16,5 *: Du darfst das Passah nicht schlachten in irgend einem deiner Tore, die der HERR, dein Gott, dir gegeben hat;

An anderen Stellen wird von «darbringen» gesprochen:

Schmidt ordnet dies dem Jahwisten zu: 4.Mose 9,7 *: Wir sind unrein von einem entseelten Menschen. Warum sollen wir zu kurz kommen, daß wir des HERRN Opfergabe nicht herzubringen dürfen unter den Kindern Israel zur bestimmten Zeit?

Schmidt ordnet dies dem Jahwisten zu: 4.Mose 9,13 *: Wer aber rein und nicht auf der Reise ist, und läßt es anstehen, das Passah zu halten, eine solche Seele soll ausgerottet werden, weil sie des HERRN Opfergabe nicht zur bestimmten Zeit dargebracht hat; sie soll ihre Sünde tragen!

Hesekiel 45,21-23 *: Am vierzehnten Tage des ersten Monats sollt ihr das Passah halten. An den sieben Tagen des Festes soll man ungesäuertes Brot essen.  An jenem Tage soll der Fürst für sich und für alles Volk des Landes einen Farren zum Sündopfer darbringen.  Und während der sieben Festtage soll er alle Tage dem HERRN sieben tadellose Farren und Widder zum Brandopfer herrichten; und zum Sündopfer täglich einen Ziegenbock.

1.Korinther 5,7 *: Feget den alten Sauerteig aus, damit ihr ein neuer Teig seid, gleichwie ihr ja ungesäuert seid! Denn auch für uns ist ein Passahlamm geschlachtet worden: Christus.

Er geht dann auf die Reformen des Josia ein:

Das Passahfest wurde bereits unter König Hiskia neu gefeiert, unter seinen Nachfolgern Manasse und Amon vermutlich aber wieder abgeschafft:

2.Chronika 30,1-5 *: Und Hiskia sandte Boten an ganz Israel und Juda und schrieb auch Briefe an Ephraim und Manasse, daß sie zum Hause des HERRN nach Jerusalem kommen sollten, um dem HERRN, dem Gott Israels, Passah zu feiern.  Denn der König beschloß mit seinen Obersten und der ganzen Gemeinde zu Jerusalem, das Passah im zweiten Monat zu feiern;  denn sie konnten es nicht zur bestimmten Zeit feiern, weil sich die Priester nicht in genügender Zahl geheiligt hatten und das Volk noch nicht in Jerusalem versammelt war.  Und der Beschluß gefiel dem König und der ganzen Gemeinde wohl.  Und sie verfaßten einen Aufruf, der in ganz Israel, von Beerseba bis Dan, verkündigt werden sollte, daß sie kämen, um dem HERRN, dem Gott Israels, zu Jerusalem Passah zu halten; denn sie hatten es nicht in Menge gefeiert, wie es vorgeschrieben ist.

Wiedereinführung des Passahfestes durch König Josia im Rahmen seiner religiösen Reformen:

2.Könige 23,21-23 *: Dann gebot der König allem Volk und sprach: Feiert dem HERRN, eurem Gott, das Passah, wie es in diesem Bundesbuch geschrieben steht!  Denn es war kein solches Passah gehalten worden, seit der Zeit der Richter, die Israel gerichtet hatten, und während der ganzen Zeit der Könige von Israel und der Könige von Juda;  erst im achtzehnten Jahre des Königs Josia ist dieses Passah dem HERRN zu Jerusalem gefeiert worden.

Das Passahfest während der Wüstenwanderung:

4.Mose 9,5 *: Und sie hielten das Passah am vierzehnten Tage des ersten Monats, gegen Abend, in der Wüste Sinai. Ganz wie der HERR Mose geboten hatte, so taten die Kinder Israel.

Das Passahfest unter Josua:

Josua 5,10-11 *: Während nun die Kinder Israel sich in Gilgal lagerten, hielten sie das Passah am vierzehnten Tage des Monats am Abend auf der Ebene von Jericho.  Und sie aßen von den Früchten des Landes am Tage nach dem Passah, nämlich ungesäuertes Brot und geröstetes Korn, an eben diesem Tage.

Feier des Passahfestes nach der Rückkehr aus der babylonischen Gefangenschaft:

Esra 6,19-21 *: Und die Kinder der Gefangenschaft hielten das Passah am vierzehnten Tage des ersten Monats.  Denn die Priester und die Leviten hatten sich gereinigt wie ein Mann, so daß sie alle rein waren, und sie schächteten das Passah für alle Kinder der Gefangenschaft und für ihre Brüder, die Priester, und für sich selbst.  Und die Kinder Israel, die aus der Gefangenschaft zurückgekommen waren, und alle, die sich von der Unreinigkeit der Heiden im Lande abgesondert und sich ihnen angeschlossen hatten, um den HERRN, den Gott Israels, zu suchen, aßen es

Es war also ein Auf und Ab mit dem Passahfest, die Könige haben es offenbar nicht so ernst genommen, insbesondere diejenigen, die Abgötterei trieben. Die Durchführung des Passahfest war dagegen ein Hinweis auf die Umkehr und Zuwendung zu Gott. Aber wie König Manasse zeigt, führte nicht jede Umkehr auch gleich zur Wiedereinführung des Passahfestes. Wieweit es auch in Zeiten der Abgötterei im Königshaus fromme Familien im Familienkreis Passah gefeiert haben, berichtet uns die Bibel nicht. So ist das Verhalten des Königtums in Judäa wohl ein Abbild unserer Zeit. Die Regierung respektiert die Werte des Glaubens manchmal mehr, manchmal gar nicht. Die Frommen im Lande halten manche Werte des Glaubens ein, manche geraten in Vergessenheit (etwa die Fußwaschung) und manche Werte werden als unzeitgemäß schlichtweg abgelehnt, wie etwa das christliche Familienbild. Unser Glaube ist wohl zu keiner Zeit ein Glaube gewesen, der sich vollständig auf die Zusagen Gottes konzentriert, sondern er kommt dem bestenfalls stückweise nahe, damals wie heute. Selbst der Apostel Paulus hat dies erkannt, wenn er schreibt: wenn aber einmal das Vollkommene da ist, dann wird das Stückwerk abgetan.  Als ich ein Kind war, redete ich wie ein Kind, dachte wie ein Kind und urteilte wie ein Kind; als ich aber ein Mann wurde, tat ich ab, was kindisch war.  Wir sehen jetzt durch einen Spiegel wie im Rätsel, dann aber von Angesicht zu Angesicht; jetzt erkenne ich stückweise, dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin. (1.Korinther 13,10-12 *)

Im Folgenden spekuliert Schmidt über die Intentionen der Priesterschrift, die nach seiner Ansicht Kultgebote erst für die Zeit nach der Errichtung des Heiligtums erlässt. Das Gotteswort in 2.Mose 12,1-20  * sieht er als Versuch der Priesterschrift, eine Regelung für die Zeit ohne Tempel zu finden. Sollten die Schreiber, wenn man schon nicht glaubt, dass Mose selber diese Worte Gottes empfangen hat, wirklich so kalt und abgebrüht gewesen sein, dass sie Gott für ihre Zwecke instrumentalisieren und Texte so zusammenstellen, dass aus unterschiedlichen Regelwerken ein Zwiegespräch Gottes mit Mose wird? Das ist doch wohl etwas abenteuerlich gedacht. Dann ist die Bibel nicht offenbartes Gotteswort, sondern sie würde nur die Kleinkriege in religiösen Führungsmannschaften offenbaren. 2000 Jahre Kirchengeschichte wären dann einer Täuschung aufgesessen, die unsere literarkritische Herangehensweise endlich aufgedeckt hätte. Es passt zur Arroganz unserer Zeit gegenüber den Vätern, so etwas ernsthaft in Betracht zu ziehen.

Er befasst sich mit unterschiedlichen Auffassungen, welche Tiere als Opfer zum Passah zugelassen sind und wie sie zuzubereiten sind:

Lamm: 2.Mose 12,3-5 *: Saget der ganzen Gemeinde Israel und sprechet: Am zehnten Tage dieses Monats verschaffe sich jeder Hausvater ein Lamm, ein Lamm für jede Haushaltung;  wenn aber die Haushaltung zu klein ist für ein Lamm, so nehme er es gemeinsam mit seinem Nachbar, welcher zunächst bei seinem Hause wohnt; dabei sollen sie für das Lamm die Zahl der Seelen berechnen, je nachdem ein jeder zu essen vermag.  Dieses Lamm aber soll vollkommen sein, ein Männlein und einjährig. Von den Lämmern und Ziegen sollt ihr es nehmen,

Rind: 5.Mose 16,2 *: Und du sollst dem HERRN, deinem Gott, als Passah Rinder und Schafe opfern an dem Ort, den der HERR erwählen wird, daß sein Name daselbst wohne.

Umwandlung des Passah in ein Wallfahrtsfest: Hesekiel 45,21-23 *: Am vierzehnten Tage des ersten Monats sollt ihr das Passah halten. An den sieben Tagen des Festes soll man ungesäuertes Brot essen.  An jenem Tage soll der Fürst für sich und für alles Volk des Landes einen Farren zum Sündopfer darbringen.  Und während der sieben Festtage soll er alle Tage dem HERRN sieben tadellose Farren und Widder zum Brandopfer herrichten; und zum Sündopfer täglich einen Ziegenbock.

Das Opfertier nur gebraten verzehren: 2.Mose 12,8-9 *: Und sollen also in derselben Nacht das Fleisch essen, am Feuer gebraten, mit ungesäuertem Brot; mit bitteren Kräutern sollen sie es essen.  Ihr sollt nichts davon roh essen, auch nicht im Wasser gesotten, sondern nur am Feuer gebraten, sein Haupt samt seinen Schenkeln und den innern Teilen;

Ebenso: 5.Mose 16,7 *: Und du sollst es braten und an dem Ort essen, den der HERR, dein Gott, erwählt hat, und sollst am Morgen umkehren und wieder zu deiner Hütte gehen.

Im Gegensatz dazu: 1.Samuel 2,13-14 *: Wenn jemand etwas opfern wollte, so kam des Priesters Diener, während das Fleisch kochte, und hatte eine Gabel mit drei Zinken in seiner Hand;  und er stieß damit in den Topf der Kessel, in die Pfanne oder Schüssel, und was er mit der Gabel hervorzog, das nahm der Priester für sich. Also taten sie allen Israeliten, die dorthin nach Silo kamen.

Ebenfalls im Gegensatz: Hesekiel 46,24 *: Da sagte er zu mir: Das ist die Küche, wo die Diener des Hauses das Schlachtopfer des Volkes kochen sollen.

Josias Reform des Passah: 2.Chronika 35,7-8+13 *: Und Josia stiftete für die Volksgenossen Schafe, Lämmer und Ziegen, alles zu Passahopfern, für alle, die anwesend waren, 30000 an der Zahl; dazu 3000 Rinder, und solches von der Habe des Königs.  Auch seine Fürsten stifteten freiwillige Gaben für das Volk, für die Priester und für die Leviten; Hilkia, Sacharja und Jechiel, die Vorsteher des Hauses Gottes, gaben den Priestern 2600 Passahlämmer, dazu 300 Rinder.  ... Und sie brieten das Passah am Feuer, wie es sich gebührt. Was aber geheiligt war, kochten sie in Töpfen, Kesseln und Schalen; und sie teilten es eilends unter alles Volk.

Nun kann man in diese Unterschiede unterschiedliche Quellen hineininterpretieren. Man kann aber auch auf unser Abendmahl schauen, das aus der Passahfeier Jesu entstanden ist. Wir feiern es, aber in seiner Struktur hat es sich deutlich geändert. Viele Überlegungen haben dazu geführt, dass es so geworden ist, wie wir es heute haben. Deswegen ist es aber immer noch ein Abendmahl, das gesegnet ist. So wie Gott uns heute Freiheiten der Ausgestaltung gibt, so wohl auch damals. Es ist keineswegs zwingend, aus den Beobachtungen auf unterschiedliche Quellen zu schließen. Manche unter uns beten und sprechen dabei zu Gott, andere zum Vater, andere zu Jesus Christus, andere zum Heiligen Geist. Und dies ist auch nicht konstant, sondern es kann sich im Zuge unterschiedlicher geistlicher Erfahrung auch ändern. Wir würden daraus auch nicht unmittelbar auf unterschiedliche Quellen schließen.

Auf Seite 144 hat Schmidt eine Vermutung von L.Rost zitiert, dass der Blutritus auf nomadische Traditionen zurückzuführen sei, ohne Beweise vorzulegen. Bereits vorher (S.143) hat er G.von Rad und F.Heiler zitiert. All das macht ihm Mut, nun auf Seite 146 zu sagen: «Stellt das Passa-Mazzenfest seiner Herkunft nach einen Synkretismus von Nomadenritus und kanaanäischem Ackerbaufest dar, so ist von Haus aus keine der beiden Feiern israelitisch bzw. Jahwe gehörig.» So entstehen theologische Erkenntnisse. Einer stellt eine Vermutung auf, ein anderer hält es für plausibel und schon wird es als Lehrsatz formuliert, der in einem theologischen Examen abgefragt werden kann. Da haben es Naturwissenschaftler schon schwerer, Lehrsätze zu formulieren und zu beweisen. Da reicht es nicht aus, dass keiner widerspricht. Allerdings muss man auch hier Einschränkungen machen. Die Evolutionstheorie gilt nicht etwa, weil sie wahrscheinichkeitstheoretisch plausibel ist, sie gilt nur deshalb, weil es bisher außer der Bibel keine Alternative dazu gibt. Den Übergang von der unbelebten zur belebten Natur, von der anorganischen zur organischen Chemie kann sie nicht plausibel erklären. Die Zeiten und die Räume, die nach der Urknalltheorie zur Verfügung stehen, sind zu klein, um einen Übergang zur belebten Natur ohne Gott wirklich für plausibel zu halten. (Vergleiche dazu mein kleines Rechenbeispiel unter Evolution.)

These: Passah- und Mazzenfest wurden für JHWH in Beschlag genommen

Die Überschrift ist Originaltext Werner H. Schmidt. Bereits im vorangehenden Absatz haben wir uns darüber verwundert, dass man die Thesen über den nomadischen Ursprung des Passah, die nicht auf historischen Quellen beruhen, sondern auf Annahmen von Theologen, die man je nach eigener Bewertung als blühende Phantasie abtun kann oder auch als plausibel erklären kann. Auf keinen Fall sind sie als historisch gesichert zu bezeichnen. Dies stellt Schmidt auf den Seiten 144 und 145 auch sehr richtig dar. Aber jetzt auf Seite 146 seines Buches werden sie plötzlich zu Fakten:

«Stellt das Passa-Mazzenfest seiner Herkunft nach einen Synkretismus von Nomadenritus und kanaanäischem Ackerbaufest dar, so ist von Haus aus keine der beiden Feiern israelitisch bzw. Jahwe gehörig. Beide hängen mit dem Rhythmus der Natur, der Wiederkehr der Jahreszeiten, zusammen. Dennoch wurde der Ritus zum »Passa für Jahwe« (Ex 12, 11. 14. 27), d.h. für Jahwe in Beschlag genommen. Was bedeutet das sachlich?»

Zunächst die zitierten Bibelstellen:

2.Mose 12,11 *: Also sollt ihr es aber essen: Um eure Lenden gegürtet, eure Schuhe an euren Füßen und eure Stäbe in euren Händen, und in Eile sollt ihr es essen; es ist des HERRN Passah.

2.Mose 12,14 *: Und dieser Tag soll euch zum Gedächtnis sein, und ihr sollt ihn feiern als ein Fest des HERRN in allen euren Geschlechtern; als ewige Ordnung sollt ihr ihn feiern.

2.Mose 12,27 *: So sollt ihr sagen: Es ist das Passah-Opfer des HERRN, der an den Häusern der Kinder Israel vorüberschritt in Ägypten, als er die Ägypter schlug und unsere Häuser errettete.

Diese Texte zeigen deutlich, dass Gott, der Herr, JHWH, das Passah als sein Fest versteht. Aber 2.Mose 12,11 ist auch die allererste Erwähnung des Passah in der Bibel. Wir lesen nicht von einem Passah, das Mose etwa bei den Midianitern, bei seinem Schwiegervater Jethro gefeiert hätte. Die Frage, ob Gott hier etwas setzt, ein Fest einsetzt, oder ob hier etwas Bestehendes umgedeutet wird, ist keineswegs in das Ermessen spekulierender Theologen gestellt, sondern sie wird von der Bibel klar beantwortet: Gott setzt ein neues Fest für sein Volk ein. Dieses Fest wird sich in der Tradition Israels verändern, bis hin zu unserem Abendmahl, das auch auf sehr verschiedene Weise in den einzelnen Gemeinden gefeiert wird, aber doch ein Mahl ist, bei dem wir des Herrn Tod gedenken, bis dass er kommt (1.Korinther 11,26 *).

Im Folgenden führt Schmidt das nun weiter aus. Aber außer ermutigenden Worten, doch seiner Theorie zu glauben, findet sich nichts Handfestes.

«Schon nach den älteren Kultkalendern, die das Mazzenfest noch nicht im Zusammenhang mit dem Passabrauch erwähnen, findet es im Monat des Auszugs aus Ägypten statt (Ex 23, 15; 34, 18; wohl beide mit sekundären Erweiterungen und Begründungen; vgl. Ex 13, 3 ff; Dtn 16). Auch das Passa ist bereits bei seinem frühesten literarischen Beleg (Ex 12, 21-23; vgl. V 11f P; Dtn 16, 1) in die Exodusereignisse integriert. Ältere Vorformen sind in beiden Fällen nur durch Rückschluß (und Analogie) zu gewinnen.» Eigentlich müsste der letzte Satz lauten: Ältere Vorformen sind in beiden Fällen nicht nachweisbar. Aber das würde ja der Phantasie des Theologen Grenzen setzen. Die hier zitierten Bibelstellen:

2.Mose 23,15 *: Das Fest der ungesäuerten Brote sollst du halten: sieben Tage sollst du ungesäuertes Brot essen zur bestimmten Zeit im Monat Abib, wie ich dir befohlen habe; denn in demselben bist du aus Ägypten ausgezogen. Man erscheine aber nicht leer vor mir!

2.Mose 34,18 *: Das Fest der ungesäuerten Brote sollst du halten. Sieben Tage lang sollst du ungesäuertes Brot essen, wie ich dir geboten habe, um die bestimmte Zeit des Monats Abib; denn im Monat Abib bist du aus Ägypten gezogen.

2.Mose 13,3-5 *: Da sprach Mose zum Volk: Gedenket an diesen Tag, an dem ihr aus Ägypten, aus dem Diensthause, gegangen seid, daß der HERR euch mit mächtiger Hand von dannen ausgeführt hat: darum sollt ihr nichts Gesäuertes essen!  Heute seid ihr ausgezogen, im Monat Abib.  Wenn dich nun der HERR in das Land der Kanaaniter, Hetiter, Amoriter, Heviter und Jebusiter bringen wird, wie er deinen Vätern geschworen hat, dir ein Land zu geben, das von Milch und Honig fließt, so sollst du diesen Dienst in diesem Monat halten.

5.Mose 16 *: Beobachte den Monat Abib, daß du dem HERRN, deinem Gott, das Passah feierst; denn im Monat Abib hat dich der HERR, dein Gott, bei Nacht aus Ägypten geführt.  Und du sollst dem HERRN, deinem Gott, als Passah Rinder und Schafe opfern an dem Ort, den der HERR erwählen wird, daß sein Name daselbst wohne.  Du sollst kein gesäuertes Brot an diesem Feste essen. Du sollst sieben Tage lang ungesäuertes Brot des Elends essen, denn du bist in eiliger Flucht aus Ägyptenland gezogen; darum sollst du dein Leben lang an den Tag deines Auszugs aus Ägyptenland denken!  Und es soll sieben Tage lang kein Sauerteig in allen deinen Landmarken gesehen werden, und soll auch nichts von dem Fleische, das am Abend des ersten Tages geschlachtet worden ist, über Nacht bleiben bis zum Morgen.  Du darfst das Passah nicht schlachten in irgend einem deiner Tore, die der HERR, dein Gott, dir gegeben hat;  sondern an dem Ort, den der HERR, dein Gott, erwählen wird, daß sein Name daselbst wohne, daselbst sollst du das Passah schlachten am Abend, wenn die Sonne untergeht, zu eben der Zeit, als du aus Ägypten zogest.  Und du sollst es braten und an dem Ort essen, den der HERR, dein Gott, erwählt hat, und sollst am Morgen umkehren und wieder zu deiner Hütte gehen.  Sechs Tage lang sollst du Ungesäuertes essen; und am siebenten Tage ist der Versammlungstag des HERRN, deines Gottes; da sollst du kein Werk tun.  Sieben Wochen sollst du dir abzählen; wenn man anfängt, die Sichel an die Saat zu legen, sollst du anheben, die sieben Wochen zu zählen.  Darnach sollst du dem HERRN, deinem Gott, das Fest der Wochen halten und ein freiwilliges Opfer von deiner Hand geben, je nach dem der HERR, dein Gott, dich gesegnet hat.  Und du sollst fröhlich sein vor dem HERRN, deinem Gott, du und dein Sohn und deine Tochter und dein Knecht und deine Magd und der Levit, der in deinen Toren ist, und der Fremdling und die Waise und die Witwe, die unter dir sind, an dem Ort, den der HERR, dein Gott, erwählen wird, daß sein Name daselbst wohne.  Und bedenke, daß du in Ägypten ein Knecht gewesen bist, daß du diese Satzungen beobachtest und tuest!  Das Fest der Laubhütten sollst du sieben Tage lang halten, wenn du den Ertrag deiner Tenne und deiner Kelter eingesammelt hast.  Und du sollst an deinem Feste fröhlich sein, du und dein Sohn und deine Tochter und dein Knecht und deine Magd und der Levit und der Fremdling und die Waise und die Witwe, die in deinen Toren sind.  Sieben Tage lang sollst du dem HERRN, deinem Gott, das Fest halten an dem Ort, den der HERR erwählt hat; denn der HERR, dein Gott, wird dich segnen im ganzen Ertrag deiner Ernte und in allen Werken deiner Hände; darum sollst du fröhlich sein.  Dreimal im Jahre sollen alle deine männlichen Personen vor dem HERRN, deinem Gott, erscheinen an dem Ort, den er erwählen wird, nämlich am Fest der ungesäuerten Brote und am Fest der Wochen und am Fest der Laubhütten. Aber niemand soll mit leeren Händen vor dem HERRN erscheinen,  sondern ein jeder mit einer Gabe seiner Hand, je nach dem Segen, den der HERR, dein Gott, dir gegeben hat.  Du sollst dir Richter und Amtleute einsetzen in allen deinen Toren, die der HERR, dein Gott, dir unter deinen Stämmen geben wird, damit sie das Volk richten mit gerechtem Gericht.  Du sollst das Recht nicht beugen. Du sollst auch keine Person ansehen und keine Geschenke nehmen, denn die Geschenke verblenden die Augen der Weisen und verkehren die Worte der Gerechten.  Der Gerechtigkeit, ja der Gerechtigkeit jage nach, daß du leben und das Land besitzen mögest, das der HERR, dein Gott, dir geben wird.  Du sollst dir kein Astartenbild von irgendwelchem Holz aufstellen bei dem Altar des HERRN, deines Gottes, den du dir machst,  und du sollst dir auch keine Säule aufrichten; solches haßt der HERR, dein Gott.

2.Mose 12,21-23 *: Und Mose berief alle Ältesten in Israel und sprach zu ihnen: Machet euch auf und nehmet euch Lämmer für eure Familien und schächtet das Passah!  Und nehmet einen Büschel Ysop und tauchet ihn in das Blut im Becken und bestreicht mit diesem Blut im Becken die Oberschwelle und die zwei Türpfosten; und kein Mensch von euch gehe zu seiner Haustüre hinaus bis an den Morgen!  Denn der HERR wird umhergehen und die Ägypter schlagen. Und wenn er das Blut an der Oberschwelle und an den beiden Pfosten sehen wird, so wird er, der HERR, an der Tür vorübergehen und den Verderber nicht in eure Häuser kommen lassen, zu schlagen.

2.Mose 12,11-12 *: Also sollt ihr es aber essen: Um eure Lenden gegürtet, eure Schuhe an euren Füßen und eure Stäbe in euren Händen, und in Eile sollt ihr es essen; es ist des HERRN Passah.  Denn ich will in derselben Nacht durch Ägypten gehen und alle Erstgeburt in Ägypten schlagen, vom Menschen an bis auf das Vieh, und will an allen Göttern der Ägypter Gerichte üben, ich, der HERR.

Die bereitgestellten Bibelstellen sind sehr hilfreich. Es fehlt nur der Hinweis, dass die Bibel bis 2.Mose 12,11 über Passah und Mazzenfest schweigt. Dann mag jeder sich seine eigenen Gedanken machen, muss aber wissen, dass er den biblischen Grund verlässt und in den Bereich der Spekulation eintritt, auch Werner H. Schmidt.

Und doch entdeckt Schmidt etwas, was er als «Konstante zwischen dem ursprünglichen Nomadenritus und dem israelitischen Fest» empfindet, die Aufbruchstimmung und die Hast, die in dem Fest dargestellt werden soll. Die Bibelstellen dazu:

2.Könige 4,29 *: Er sprach zu Gehasi: Gürte deine Lenden und nimm einen Stab in deine Hand und gehe hin! Wenn dir jemand begegnet, so grüße ihn nicht, und grüßt dich jemand, so antworte ihm nicht, und lege meinen Stab auf des Knaben Angesicht!

1.Samuel 17,40 *: Und er nahm seinen Stab in die Hand und erwählte sich fünf glatte Steine aus dem Bach und legte sie in die Hirtentasche, die er hatte, in den Beutel, und nahm seine Schleuder zur Hand und näherte sich dem Philister.

1.Samuel 17,43 *: Und der Philister sprach zu David: Bin ich denn ein Hund, daß du mit einem Stecken zu mir kommst?

2.Mose 12,11 *: Also sollt ihr es aber essen: Um eure Lenden gegürtet, eure Schuhe an euren Füßen und eure Stäbe in euren Händen, und in Eile sollt ihr es essen; es ist des HERRN Passah.

2.Mose 12,39 *: Und sie machten aus dem Teige, den sie aus Ägypten brachten, ungesäuerte Kuchen; denn er war nicht gesäuert, weil sie aus Ägypten vertrieben wurden und nicht verziehen konnten; und sie hatten sich sonst keine Zehrung zubereitet.

5.Mose 16,3 *: Du sollst kein gesäuertes Brot an diesem Feste essen. Du sollst sieben Tage lang ungesäuertes Brot des Elends essen, denn du bist in eiliger Flucht aus Ägyptenland gezogen; darum sollst du dein Leben lang an den Tag deines Auszugs aus Ägyptenland denken!

Jesaja 52,12 *: Ihr werdet aber nicht ängstlich davoneilen, noch wie Flüchtlinge gehen; denn der HERR wird vor euch herziehen, und der Gott Israels wird eure Nachhut sein.

Übrigens kann man für das Mazzenfest ähnliches beobachten. Von ungesäuerten Teig ist nur 1.Mose 19,3 *: Er aber nötigte sie ernstlich. Da kehrten sie bei ihm ein und kamen in sein Haus. Und er bereitete ihnen ein Mahl und machte ungesäuerte Kuchen; und sie aßen. und dann erst wieder 2.Mose 12,8   *. Also auch hier gibt es keine biblische Bezeugung vor der Gottesrede 2.Mose 12,1-20  *. Der Schluss, den der biblische Befund eigentlich nahelegt ist der, dass Gott selbst diese Feste gesetzt hat und die Generationen davor, zumindestens soweit sie in der Bibel dargestellt werden, davon nichts gewusst haben.

These: Dämonie im Alten Bund unter dem heiligen Gottesnamen JHWH?

Der Leser von Schmidts Schrift über altestamentlichen Glauben in seiner Geschichte wird schon sehr früh (Seite 33) mit einer Interpretation der Jakobsgeschichte konfrontiert, in der nach Ansicht des Verfassers ein Dämon eine Rolle spielt. Der fragliche Text ist in der Tat nur schwer zu verstehen und entspricht nicht unserer Sicht auf Gott:

Jakob kommt von seinem Onkel Laban zurück und bereitet sich auf eine Begegnung mit Esau vor, vor dem er sich fürchtet. Er teilt seine Gefolgschaft in Gruppen auf, die zum Teil Esau entgegen gehen sollten, zum Teil aber auch zurückbleiben und sich in Sicherheit bringen sollen. Er bleibt allein am Fluss Jabbok zurück:

1.Mose 32,24-32 *: Jakob aber blieb allein zurück. Da rang ein Mann mit ihm, bis die Morgenröte anbrach.  Und da dieser sah, daß er ihn nicht übermochte, schlug er ihn auf das Hüftgelenk, so daß Jakobs Hüftgelenk verrenkt ward über dem Ringen mit ihm.  Und der Mann sprach: Laß mich gehen; denn die Morgenröte bricht an! Jakob aber sprach: Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn!  Da fragte er ihn: Wie heißest du? Er antwortete: Jakob!  Da sprach er: Du sollst nicht mehr Jakob heißen, sondern Israel; denn du hast mit Gott und Menschen gekämpft und hast gewonnen!  Jakob aber bat und sprach: Tue mir doch deinen Namen kund! Er aber antwortete: Warum fragst du nach meinem Namen? Und er segnete ihn daselbst.  Jakob aber nannte den Ort Pniel; denn er sprach: Ich habe Gott von Angesicht zu Angesicht gesehen, und meine Seele ist gerettet worden!  Und die Sonne ging ihm auf, als er an Pniel vorüberzog; und er hinkte wegen seiner Hüfte.  Darum essen die Kinder Israel bis auf den heutigen Tag die Sehne nicht, welche über das Hüftgelenk läuft, weil er Jakobs Hüftgelenk, die Hüftensehne, geschlagen hat.

Der Text ist hier sonnenklar: Jakob ringt mit Gott und sagt schließlich: „Ich habe Gott von Angesicht zu Angesicht gesehen, und meine Seele ist gerettet worden!“ Ein sehr unmissverständliches Wort, mit dem Jakob unzweideutig erklärt, er sei Gott begegnet. Gott offenbart Jakob seinen Namen nicht, er wird seinen Namen JHWH erst Mose offenbaren. Damit ist die Deutung der Geschichte eigentlich klar, auch wenn uns ein geistliches Verständnis für dieses physische Ringen zwischen Gott und Jakob fehlt.

Schmidt zeigt uns, wie man diesem Text die Spitze abbricht. Zunächst qualifiziert er ihn als „ungewöhnliches Ereignis“ und erzählt dann die Geschichte in seinen Worten:

«Ein göttliches Wesen, wohl ein Flußdämon, überfällt in der Nacht einen Passanten, der an einer Furt den Fluß überquert, vermag in dem Ringen auf Leben und Tod den Menschen aber nicht zu überwinden (vgl. Hos 12, 5a). Einzelheiten der Handlung werden weniger deutlich: Versetzt ursprünglich der Mensch dem Dämon den Hüftschlag (Gen 32, 26b als Korrektur von V 26a)? Gelingt es dem Angegriffenen, den Dämon festzuhalten, so daß dieser ihn aus Furcht, nicht mehr rechtzeitig vor dem Morgengrauen fliehen zu können, segnen muß (V 25b-27)?»

Er kann das so scheinbar präzise beschreiben, weil er sich mit Dämonen gut auskennt, denn er fährt fort: «Es ist ein typisches Kennzeichen eines Dämons, daß seine Fähigkeiten - zeitlich wie räumlich — begrenzt sind: Er wirkt nur nachts (vgl. 2.Mose 4,24-26; 12,12. 22ff, 4.Mose 22, 21ff; 2.Könige 19, 35) und nur an einer bestimmten Stelle, so daß man ihm in den Weg laufen muß (4.Mose 22). Ein Dämon hat also gewisse »Gesetze« einzuhalten, ohne die seine Macht uneingeschränkt, er also einem Gott gleich wäre. Außerdem gehört der gute Ausgang wohl zu dieser Art Geschichte hinzu: Der Dämon wird am Ende überlistet - sei es durch die Kraft des Menschen (1.Mose 32), den Schutzakt der Beschneidung (2.Mose 4) oder die Klugheit des Tieres (4.Mose 22).» Wir lernen hier auch, dass die Bibel offenbar voller Dämonengeschichten ist. Deshalb studieren wir ausführlich die Bibelstellen, die er anführt:

Hosea deutet die Geschichte:

Hosea 12,1-6 *: (H12-2) Ephraim nährt sich von Wind und läuft dem Ostwind nach; es wird täglich verlogener und frecher; ein Bündnis mit Assur wollen sie schließen, und Öl wird nach Ägypten geführt.  (H12-3) Auch mit Juda hat der HERR zu rechten, und er muß Jakob strafen nach seinen Wegen, er wird ihm vergelten nach seinen Taten.  (H12-4) Schon im Mutterschoß hielt er seines Bruders Ferse, und in seiner Manneskraft kämpfte er mit Gott;  (H12-5) er kämpfte mit dem Engel und siegte, er weinte und flehte zu ihm; zu Bethel hat er ihn gefunden, und daselbst redete er mit uns,  (H12-6) nämlich der HERR, der Gott der Heerscharen, dessen Name HERR ist.  (H12-7) So kehre denn zu deinem Gott zurück, halte fest an Liebe und Recht und hoffe stets auf deinen Gott!

Hosea weicht auch vom Originaltext ab, deutet das JHWH hier aber als einen Engel des JHWH.

Weitere Dämonengeschichten:

Der Angriff auf Mose wird von Schmidt ebenfalls einem Dämonen zugeschrieben, obwohl der biblische Text von JHWH spricht:

2.Mose 4,24-26 *: Als er aber unterwegs in der Herberge war, griff ihn der HERR an und wollte ihn töten.  Da nahm Zippora einen scharfen Stein und beschnitt ihrem Sohn die Vorhaut und warf sie ihm vor die Füße und sprach: Du bist mir ein Blutbräutigam!  Da ließ er von ihm ab. Sie sagte aber «Blutbräutigam» um der Beschneidung willen.

Ebenso wird das Sterben der Erstgeburt nach Schmidt von einem Dämon ausgelöst, entgegen dem biblische Zeugnis:

2.Mose 12,12 *: Denn ich will in derselben Nacht durch Ägypten gehen und alle Erstgeburt in Ägypten schlagen, vom Menschen an bis auf das Vieh, und will an allen Göttern der Ägypter Gerichte üben, ich, der HERR.

2.Mose 12,22-24 *: Und nehmet einen Büschel Ysop und tauchet ihn in das Blut im Becken und bestreicht mit diesem Blut im Becken die Oberschwelle und die zwei Türpfosten; und kein Mensch von euch gehe zu seiner Haustüre hinaus bis an den Morgen!  Denn der HERR wird umhergehen und die Ägypter schlagen. Und wenn er das Blut an der Oberschwelle und an den beiden Pfosten sehen wird, so wird er, der HERR, an der Tür vorübergehen und den Verderber nicht in eure Häuser kommen lassen, zu schlagen.  Und ihr sollt diese Verordnung beobachten als eine Satzung, welche dir und deinen Kindern auf ewig gilt!

Hier spricht auch das Pentateuch vom Engel des Herrn wie auch Hosea. Aber auch diese Geschichte muss für die Beschreibung von Dämonen herhalten:

4.Mose 22,21-23 *: Da stand Bileam am Morgen auf und sattelte seine Eselin und zog mit den Fürsten der Moabiter.  Aber der Zorn Gottes entbrannte darüber, daß er ging. Und ein Engel des HERRN trat ihm als Widersacher in den Weg. Er aber ritt auf seiner Eselin, und seine beiden Knaben waren bei ihm.  Als nun die Eselin den Engel des HERRN im Wege stehen sah und das gezückte Schwert in seiner Hand, bog die Eselin vom Wege ab und ging aufs Feld. Bileam aber schlug die Eselin, um sie auf den Weg zu lenken.

Auch hier ein Engel des Herrn, kein Dämon:

2.Könige 19,34-35 *: Und ich will diese Stadt beschirmen, daß ich ihr helfe um meinetwillen und um meines Knechtes David willen.  Und es begab sich in derselben Nacht, da ging der Engel des HERRN aus und erschlug im Lager der Assyrer 185000 Mann. Und als man sich am Morgen früh aufmachte, siehe, da waren sie alle tot, lauter Leichen.

Ebenso:

1.Mose 32,1-2 *: Jakob aber ging seines Weges; da begegneten ihm Engel Gottes.  Und als er sie sah, sprach Jakob: Das ist das Heerlager Gottes! Und er nannte jenen Ort Mahanaim.

Keine der Bibelstellen weist auf einen Dämon hin. Natürlich kann man sich von diesen Geschichten abwenden und mit Recht feststellen, dass das nich den Gott des Neuen Testamentes beschreibt, von dem Jesus sagt: „der Vater selbst hat euch lieb“ (Johannes 16,27 *) Aber schon die Sintfluterzählung zeigt uns, dass der alttestamentliche Gott zeitbezogene Verheißungen gibt: Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht! (1.Mose 8,22 *) Gott ist in Christus in unsere Zeit und unseren Raum gekommen. Über den Vater sagt der Apostel Paulus als er über die Erscheinung unsres Herrn Jesus Christus spricht: welche zu seiner Zeit zeigen wird der selige und allein Gewaltige, der König der Könige und der Herr der Herrschenden,  der allein Unsterblichkeit hat, der in einem unzugänglichen Lichte wohnt, welchen kein Mensch gesehen hat noch sehen kann; Ihm sei Ehre und ewige Macht! Amen. (1.Timotheus 6,15-16 *) Er ringt also ganz sicher nicht mit Jakob. Er zieht auch nicht in einer Wolke vor Israel her. Aber schon für den Sohn, Jesus Christus, könnte das gelten. Der Apostel Johannes spricht über Jesus: Das wahrhaftige Licht, welches jeden Menschen erleuchtet, sollte in die Welt kommen.  Es war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht.  Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf.  Allen denen aber, die ihn aufnahmen, gab er Vollmacht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; (Johannes 1,9-12 *) Das Licht, das Israel in der Nacht leuchtete, als es durch die Wüste zog, war Jesus, der Christus Gottes. Er lebte und lebt mit uns in der Zeit. Er hat Pläne mit der Schöpfung gehabt, Enttäuschungen erlebt, mit der Sintflut einen Neuanfang gesetzt, mit der Berufung Abrahams erneut einen Neuanfang mit einem einzelnen Volk gemacht und schließlich im Tod am Kreuz die Sünden der Welt auf sich genommen, weil die Menschen nicht zur Gerechtigkeit fähig waren. Der Schreiber des Hebräerbriefes formuliert es so: Nachdem Gott vor Zeiten manchmal und auf mancherlei Weise zu den Vätern geredet hat durch die Propheten, hat er zuletzt in diesen Tagen zu uns geredet durch den Sohn,  welchen er zum Erben von allem eingesetzt, durch welchen er auch die Weltzeiten gemacht hat;  welcher, da er die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und der Ausdruck seines Wesens ist und alle Dinge trägt mit dem Wort seiner Kraft, und nachdem er die Reinigung unserer Sünden durch sich selbst vollbracht, sich zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt hat  und um so viel mächtiger geworden ist als die Engel, als der Name, den er ererbt hat, ihn vor ihnen auszeichnet.  Denn zu welchem von den Engeln hat er jemals gesagt: «Du bist mein Sohn; heute habe ich dich gezeugt»? Und wiederum: «Ich werde sein Vater sein, und er wird mein Sohn sein»?  Und wie er den Erstgeborenen wiederum in die Welt einführt, spricht er: «Und es sollen ihn alle Engel Gottes anbeten!»  Von den Engeln zwar heißt es: «Er macht seine Engel zu Winden und seine Diener zu Feuerflammen»;  aber von dem Sohn: «Dein Thron, o Gott, währt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Das Zepter deines Reiches ist ein gerades Zepter;  du hast Gerechtigkeit geliebt und Ungerechtigkeit gehaßt, darum hat dich, Gott, dein Gott mit Freudenöl gesalbt, mehr als deine Genossen!»  Und: «Du, Herr, hast im Anfang die Erde gegründet, und die Himmel sind deiner Hände Werk.  Sie werden vergehen, du aber bleibst; sie werden alle veralten wie ein Kleid,  und wie einen Mantel wirst du sie zusammenrollen, und sie sollen verwandelt werden. Du aber bleibst, der du bist, und deine Jahre nehmen kein Ende.»  Zu welchem von den Engeln aber hat er jemals gesagt: «Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde hinlege als Schemel deiner Füße»?  Sind sie nicht allzumal dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienste um derer willen, welche das Heil ererben sollen? (Hebräer 1 *)

Man kann schon fragen, ob hier nicht die Freiheit der Interpretation aufhört und Gotteslästerung beginnt, wenn wir den Eindruck erwecken, hinter den Buchstaben JHWH könne sich ein Dämon verbergen. Zwar steht nicht an allen Stellen, an denen Schmidt einen Dämon vermutet, JHWH, aber etwa bei Jakob steht ELOHIM, dort verweigert Gott, seinen Namen zu nennen, für Schmidt ein Grund, es dem Elohisten zuzuschreiben. Bei dem Angriff auf Mose etwa steht aber JHWH, der von Gott selbst offenbarte Name. Nun sagt Jesus: Und wer ein Wort redet wider des Menschen Sohn, dem wird vergeben werden; wer aber wider den heiligen Geist redet, dem wird nicht vergeben werden, weder in dieser Weltzeit noch in der zukünftigen. (Matthäus 12,32 *) Oben haben wir aber bereits festgestellt, dass Gott, der Vater, in keinem Fall die hier handelnde Person sein kann, wohl aber der präexistente Sohn Gottes. Da diese Lästerung dann also eine Lästerung gegen Jesus, dem Menschensohn, oder nach Hosea gegen einen Engel Gottes ist, wird sie diesen Menschen, die so reden und schreiben, hoffentlich vergeben werden. An anderer Stelle sagt Jesus: Wahrlich, ich sage euch, alle Sünden sollen den Menschenkindern vergeben werden, auch die Lästerungen, womit sie lästern;  wer aber wider den heiligen Geist lästert, der hat in Ewigkeit keine Vergebung, sondern er ist einer ewigen Sünde schuldig.  Denn sie sagten: Er hat einen unreinen Geist. (Markus 3,28-30 *) Grenzwertig ist es auf jeden Fall, wenn wir die Missachtung des Gottesnamens so weit treiben.

Über den Namen des Passah

Schmidt betont, dass die Deutung des Namens ungewiss bleibt. Vermutet wird eine Ableitung aus Wörtern, die «vorbeigehen» oder «verschonen» bedeuten:

2.Mose 12,23 *: Denn der HERR wird umhergehen und die Ägypter schlagen. Und wenn er das Blut an der Oberschwelle und an den beiden Pfosten sehen wird, so wird er, der HERR, an der Tür vorübergehen und den Verderber nicht in eure Häuser kommen lassen, zu schlagen. (Schmidt schreibt diesen Satz dem Jahvisten zu)

Zum Vergleich: 2.Mose 12,29 *: Und es begab sich zu Mitternacht, da schlug der HERR alle Erstgeburt in Ägypten, von dem ersten Sohne des Pharao, der auf dem Throne saß, bis auf den ersten Sohn der Gefangenen, die in dem Gefängnisse waren, auch alle Erstgeburt des Viehes.

2.Mose 12,13 *: Und das Blut soll euch zum Zeichen dienen an euren Häusern, darin ihr seid, daß, wenn ich das Blut sehe, ich an euch vorübergehe und euch die Plage nicht widerfahre, die euch verderbe, wenn ich die Ägypter schlagen werde. (Schmidt schreibt diesen Satz der Priesterschrift zu)

2.Mose 12,27 *: So sollt ihr sagen: Es ist das Passah-Opfer des HERRN, der an den Häusern der Kinder Israel vorüberschritt in Ägypten, als er die Ägypter schlug und unsere Häuser errettete. (Schmidt schreibt diesen Satz dem Verfasser des 5.Buches Mose zu)

Zum Vergleich: Jesaja 31,5 *: Gleich flatternden Vögeln, so wird der HERR der Heerscharen Jerusalem beschützen, erretten, verschonen und befreien.

Weitere Texte:

2.Samuel 24,17 *: Als David den Engel sah, der das Volk schlug, sprach er zum HERRN: Siehe, ich habe gesündigt, ich habe die Missetat begangen! Was haben aber diese Schafe getan? Laß doch deine Hand wider mich und wider meines Vaters Haus gerichtet sein!

2.Könige 19,35 *: Und es begab sich in derselben Nacht, da ging der Engel des HERRN aus und erschlug im Lager der Assyrer 185000 Mann. Und als man sich am Morgen früh aufmachte, siehe, da waren sie alle tot, lauter Leichen.

2.Mose 12,13  * und 1.Mose 9,13  * sind damit keine Unterschiede zwischen der Gottesrede und dem, was Mose daraus gemacht hat, sondern sie sind Unterschiede, die verschiedene Autoren zu verantworten haben. Mit Gott und Mose hat das nichts zu tun. Das Wort Gottes wird dadurch in die Belanglosigkeit geführt. Es wird zu einer Reflektion der Sichtweise verschiedener Menschen und damit für meinen Glauben belanglos, bestenfalls zu einer Anregung zum Nachdenken, welchem der verschiedenen Angebote ich folgen will, wenn überhaupt. Nun formuliert Schmidt subtiler, deshalb soll der gesamte Abschnitt hier wiedergegeben werden, um deutlich zu machen, welche innere Auseinandersetzung damit verbunden ist, einerseits doch Gottes Wort als solches zu betrachten, ohne ihm aber wirklich Autorität zuzuschreiben, weil man doch eine ganz andere Wirklichkeit, die Phantasie unterschiedlicher Autoren, dahinter sieht:

Der Name des Festes (die ursprüngliche Bedeutung von paesach bleibt ungewiß) wurde erklärt als »vorbeigehen, verschonen« (psch Ex 12, 23 J. 13 P. 27 Dtr; vgl. Jes 31,5): Das göttliche Strafgericht zog an lsrael vorüber. Damit ist aus dem Wüstendämon, der Mensch und Tier anfällt, eine Art Engelwesen geworden, das im Auftrag Jahwes sein Gericht vollstreckt (vgl. Ex 12,23 J mit V 29 J). Indem der »Verderber« nur noch den göttlichen Willen zu »schlagen« ausführt (vgl. 2 Sam 24, 17; 2 Kön 19, 35), bedient sich Jahwe des alten Dämonenglaubens wie des Ritus. Die Priesterschrift hat schließlich die Personalität des »Würgeengels« ganz aufgegeben: Aus dem »Schlag des Verderbers« (Ex 12,23) wurde ein »Verderbensschlag« (V 13; vgl. §6b, 5).
Die Formulierung «bedient sich Jahwe des alten Dämonenglaubens» lässt immerhin vermuten, dass er doch irgenwo hinter seinen vielen Autoren und ihren Sichtweisen einen handelnden Gott vermutet. Allerdings geht es mir nicht darum, ein Urteil über Glauben oder Unglauben eines Menschen abzulegen, es geht mir ausschließlich darum, zu zeigen, wie die Quellentheorie unseren Blick für viele Feinheiten des Handelns Gottes und der Reaktion des Menschen auf dieses Handeln Gottes verstellt und unseren Blick stattdessen auf Nebensächlichkeiten wendet, die belanglos sind im Vergleich zu der Herausforderung, das Handeln Gottes in der Welt zu erkennen und mich zu sensibilisieren für das, wie Gott in meinem Leben handelt. Denn eins ist doch klar, die Quellentheorie ist ein Erklärungsmodell, aber sie ist kein Ergebnis, das man zwingend so sehen muss. In der Lebensphase eines einzelnen Menschen gibt es auch Zeiten, wo er Gott als den Herrn, den fernen und mächtigen Gott erlebt und auch so spricht. Und dann gibt es andere Zeiten, wo er Gott als den Vater erlebt und so spricht und wieder andere Zeiten, wo er von Gott überhaupt nicht spricht, weil ihm Jesus Christus so wichtig geworden ist, dass er nur von ihm spricht. Man könnte das beliebig fortsetzen.

Weitere Beobachtungen zum Passah

Nun mag es ja sein, dass ein zum Passah vergleichbares Fest bereits existierte und Gott dieses Fest mit einem neuen Ziel, der Erinnerung an den Auszug aus der Slaverei, verbunden hat. Es ist ein Gedenktag geworden. Dazu einige Bibelstellen:

2.Mose 12,14 *: Und dieser Tag soll euch zum Gedächtnis sein, und ihr sollt ihn feiern als ein Fest des HERRN in allen euren Geschlechtern; als ewige Ordnung sollt ihr ihn feiern.

5.Mose 16,3 *: Du sollst kein gesäuertes Brot an diesem Feste essen. Du sollst sieben Tage lang ungesäuertes Brot des Elends essen, denn du bist in eiliger Flucht aus Ägyptenland gezogen; darum sollst du dein Leben lang an den Tag deines Auszugs aus Ägyptenland denken!

5.Mose 16,12 *: Und bedenke, daß du in Ägypten ein Knecht gewesen bist, daß du diese Satzungen beobachtest und tuest!

Psalmen 111,4 *: Er hat ein Gedächtnis seiner Wunder gestiftet; gnädig und barmherzig ist der HERR.

3.Mose 23,24 *: Rede mit den Kindern Israel und sprich: Am ersten Tag des siebenten Monats sollt ihr einen Feiertag halten, einen Gedächtnistag unter Posaunenklang, eine heilige Versammlung.

2.Mose 13,3 *: Da sprach Mose zum Volk: Gedenket an diesen Tag, an dem ihr aus Ägypten, aus dem Diensthause, gegangen seid, daß der HERR euch mit mächtiger Hand von dannen ausgeführt hat: darum sollt ihr nichts Gesäuertes essen!

Auf jeden Fall ist Passah kein Ritus in dem Sinne, dass er eine gute Ernte bewirkt oder Gott gnädig stimmt. Er ist ein Gedenktag an die großen Taten Gottes. Damit gibt er zwar Raum zum Gebet, etwa auch zur Bitte um eine gute Ernte oder Gesundheit. Aber dies wird nicht durch den speziellen Tag bewirkt, sondern durch das Gebet des Gläubigen:

2.Mose 12,14-16 *: Und dieser Tag soll euch zum Gedächtnis sein, und ihr sollt ihn feiern als ein Fest des HERRN in allen euren Geschlechtern; als ewige Ordnung sollt ihr ihn feiern.  Sieben Tage lang sollt ihr ungesäuertes Brot essen, darum sollt ihr am ersten Tag den Sauerteig aus euren Häusern entfernen. Denn wer gesäuertes Brot ißt vom ersten Tage an bis auf den siebenten Tag, dessen Seele soll ausgerottet werden aus Israel!  Ihr sollt aber am ersten Tage eine heilige Versammlung halten, desgleichen am siebenten Tage eine heilige Versammlung. Keine Arbeit sollt ihr tun; außer was zur Speise nötig ist für alle Seelen, das allein darf von euch besorgt werden.

Hesekiel 45,21 *: Am vierzehnten Tage des ersten Monats sollt ihr das Passah halten. An den sieben Tagen des Festes soll man ungesäuertes Brot essen.

Esra 6,19 *: Und die Kinder der Gefangenschaft hielten das Passah am vierzehnten Tage des ersten Monats.

2.Chronika 35,1 *: Und Josia hielt dem HERRN ein Passah zu Jerusalem, und sie schlachteten das Passah am vierzehnten Tage des ersten Monats.

Mit dem folgenden Zitat gewinnt Schmidt dem Passahfest modern anmutende Züge ab, die sehr bedenkenswert sind, das Passah als Zeichenhandlung, so wie auch Brot und Wein im Abendmahl Zeichen des Neuen Bundes sind, von Jesus gesetzt, damit wir seines Todes gedenken.

So hat der Passabrauch seine ursprüngliche Bedeutung eingebüßt, denn er verleiht nicht mehr selbstmächtig Schutz. Der Ritus als solcher bewirkt nichts, liefert keine »magische« Garantie mehr. Das Blut an den Türpfosten ist nur »Zeichen« (Ex 12, 13 P) für Gottes »Vorübergehen«, wie Regenbogen und Beschneidung »Zeichen des Bundes« sind (Gen 9, 13; 17, 11 P). »Anders als beim ursprünglichen Schutzritus hat der historisierte Passabrauch nicht selbst schon eigenständiges Gewicht.« Die vergangene Geschichte wird kaum in kultdramatischer Darstellung vergegenwärtigt, vielmehr »dem Kultteilnehmer durch eine Verkündigungshandlung nahegebracht und in ihrer Gegenwartsbedeutung verdeutlicht«.

2.Mose 12,13  *: Und das Blut soll euch zum Zeichen dienen an euren Häusern, darin ihr seid, daß, wenn ich das Blut sehe, ich an euch vorübergehe und euch die Plage nicht widerfahre, die euch verderbe, wenn ich die Ägypter schlagen werde.

1.Mose 9,13  *: Meinen Bogen setze ich in die Wolken, der soll ein Zeichen des Bundes sein zwischen mir und der Erde.

1.Mose 9,17 *: Und Gott sprach zu Noah: Das ist das Zeichen des Bundes, welchen ich aufgerichtet habe zwischen mir und allem Fleisch, das auf Erden ist!

1.Mose 9,11 *: und zwar will ich meinen Bund mit euch dafür aufrichten, daß forthin nie mehr alles Fleisch von dem Wasser der Sündflut ausgerottet werden, und daß auch keine Sündflut mehr kommen soll, um die Erde zu verderben.

Vergleiche dazu 1.Korinther 11,23-26 *: Denn ich habe vom Herrn empfangen, was ich auch euch überliefert habe, nämlich daß der Herr Jesus in der Nacht, da er verraten wurde, Brot nahm, es mit Danksagung brach und sprach:  Nehmet, esset, das ist mein Leib, der für euch gebrochen wird, solches tut zu meinem Gedächtnis!  Desgleichen auch den Kelch, nach dem Mahl, indem er sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut; solches tut, so oft ihr ihn trinket, zu meinem Gedächtnis!  Denn so oft ihr dieses Brot esset und den Kelch trinket, verkündiget ihr den Tod des Herrn, bis daß er kommt.

Passahfest soll wie die Beschneidung eine ewige Ordnung werden:

2.Mose 12,14 *: Und dieser Tag soll euch zum Gedächtnis sein, und ihr sollt ihn feiern als ein Fest des HERRN in allen euren Geschlechtern; als ewige Ordnung sollt ihr ihn feiern.

1.Mose 17,13 *: Was in deinem Hause geboren oder um Geld erkauft wird, soll beschnitten werden. Also soll mein Bund an eurem Fleische sein, ein ewiger Bund.

Es soll die Erinnerung an die großen Taten Gottes wachhalten und auf spätere Generationen übertragen. Dabei wird die Rolle des Hausvaters als Verantwortlicher für die religiöse Erziehung betont:

2.Mose 12,24-27 *: Und ihr sollt diese Verordnung beobachten als eine Satzung, welche dir und deinen Kindern auf ewig gilt!  Und wenn ihr in das Land kommt, das euch der HERR geben wird, wie er geredet hat, so haltet diesen Dienst.  Und wenn eure Kinder zu euch sagen werden: Was habt ihr da für einen Dienst?  So sollt ihr sagen: Es ist das Passah-Opfer des HERRN, der an den Häusern der Kinder Israel vorüberschritt in Ägypten, als er die Ägypter schlug und unsere Häuser errettete.

2.Mose 13,8 *: Und du sollst deinem Sohne an jenem Tage erklären und sagen: Es ist um deswillen, was der HERR an mir getan, als ich aus Ägypten zog.

2.Mose 13,14-16 *: Und wenn dich künftig dein Sohn fragen wird: Was ist das? So sollst du ihm sagen: Der HERR hat uns mit mächtiger Hand aus Ägypten, aus dem Diensthause, geführt.  Denn es begab sich, als der Pharao sich hart widersetzte, uns freizulassen, da erschlug der HERR alle Erstgeburt in Ägypten, von der Menschen Erstgeburt bis an die Erstgeburt des Viehes: darum opfere ich dem HERRN alle männliche Erstgeburt; alle Erstgeburt aber meiner Söhne löse ich.  Und das soll dir zum Zeichen in deiner Hand und zum Denkmal vor deinen Augen sein, daß uns der HERR mit mächtiger Hand aus Ägypten geführt hat.

Psalmen 44,2 *: (H44-3) Du hast mit deiner Hand die Heiden vertrieben, sie aber gepflanzt; du hast Völker zerschmettert, sie aber ausgebreitet.

Psalmen 78,3 *: was wir gehört und gelernt und was unsre Väter uns erzählt haben.

5.Mose 4,9-10 *: Nur hüte dich und bewahre deine Seele wohl, daß du die Geschichten nicht vergessest, die deine Augen gesehen haben, und daß sie nicht aus deinem Herzen kommen alle Tage deines Lebens; sondern du sollst sie deinen Kindern und Kindeskindern kundtun;  was geschah an dem Tage, als du vor dem HERRN, deinem Gott, standest am Berge Horeb, als der HERR zu mir sprach: Versammle mir das Volk, daß ich sie meine Worte hören lasse, und damit sie mich fürchten lernen alle Tage ihres Lebens auf Erden, und damit sie die Worte auch ihre Kinder lehren.

5.Mose 6,7-9 *: und du sollst sie deinen Kindern fleißig einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Hause sitzest oder auf dem Wege gehest, wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst;  und du sollst sie zum Zeichen auf deine Hand binden, und sie sollen dir zum Schmuck zwischen deinen Augen sein;  und du sollst sie auf die Pfosten deines Hauses und an deine Tore schreiben.

5.Mose 6,20-22 *: Wenn dich nun dein Sohn in Zukunft fragen und sagen wird: Was sind das für Zeugnisse, Satzungen und Rechte, die euch der HERR, unser Gott, geboten hat?  So sollst du deinem Sohne sagen: Wir waren Knechte des Pharao in Ägypten, und der HERR führte uns mit mächtiger Hand aus Ägypten,  und der HERR tat vor unsern Augen große und schlimme Zeichen und Wunder in Ägypten an dem Pharao und an seinem ganzen Hause

Ein letztes Zitat, mit dem Schmidt diese Passage seines Buches beschließt:

Demnach liefert das Passa ein instruktives Beispiel für die Macht, mit der alttestamentlicher Glaube seine Eigenart einem (fremden) Brauch aufzwingt. Nach einem allgemeinen religionsgeschichtlichen Grundsatz erhält sich eine Begehung, während die Deutung wechselt. Da der Sinn eines Ritus nicht in ihm selbst liegt, ist der Ritus als solcher mehrdeutig; Eindeutigkeit gewinnt er erst durch die Sprache (z.B. Hi 1, 20 f). Er bedarf also des Wortes — zumal für einen Glauben, der sich auf Geschichte beruft.

Hiob 1,20-21 *: Da stand Hiob auf und zerriß sein Kleid und schor sein Haupt und fiel zur Erde nieder und betete an.  Und er sprach: Nackt bin ich von meiner Mutter Leibe gekommen, nackt werde ich wieder dahingehen; der HERR hat gegeben, der HERR hat genommen, der Name des HERRN sei gelobt!

Fazit zu den Thesen von Schmidt

Wie man die Quellentheorie sieht, muss jeder selbst entscheiden. Sie ist eine Theorie, ein Versuch, Textbesonderheiten zu deuten. Aber sie ist nicht zwingend, denn der Gebrauch unterschiedlicher Wörter ist kein zwingender Hinweis auf unterschiedliche Autoren, er kann auch unterschiedliche Lebensphasen eines einzelnen Menschen beschreiben. Redaktionen können von im Hintergrund agierenden Oberpriestern stammen, können aber auch Folge dessen sein, dass ein Autor sein eigenes Werk in einer späteren Lebensphase und mit neuen Erfahrungen noch einmal überarbeitet. Oder ein Autor verbindet mit unterschiedlichen Benennungen unterschiedliche Perspektiven, die wir heute so nicht mehr kennen. Dies könnte etwa bei JHWH und ELOHIM der Fall sein. Ich will mich damit nicht als Oberschlauberger qualifizieren, der weiß, was die richtige Deutung ist, möchte aber schon festhalten, dass ich zu diesen Dingen ein sehr entspanntes Verhältnis habe. Allerdings will ich nicht verhehlen, dass ich vor dem Wort Gottes in seiner Gänze Respekt habe und Versuchen, den Gott, der sich Mose als JHWH offenbart hat, als Dämonen darzustellen oder in deren Nähe zu rücken, mit Grausen begegne, denn Gott lässt sich nicht spotten. Aber viel wichtiger ist es, Gottesrede und prophetische Rede auch als solche anzuerkennen. Nur dadurch können wir unseren Gott kennenlernen. Nur durch die Selbstoffenbarung Gottes wird Gott zu einem persönlichen Gott, der mehr ist als der Gott Schillers: „Brüder, über'm Sternenzelt muss ein lieber Vater wohnen ...“, also der Gott oder auch absolute Geist der Philosophen, der doch nur eine Extrapolation des endlichen Menschen in eine gedachte Unendlichkeit sein kann. Da mögen die Geigen Beethovens im vierten Satz der neunten Symphonie noch so trällern, mein Gott ist ein liebender Vater, der mir durch seinen Geist nahe ist, dessen Reden ich hören kann und der mein Reden hört und in Liebe an mich denkt. Zur Ehrenrettung Schillers und Beethovens sei aber zugegeben, dass «... muss ein lebender Vater wohnen ...» schon christliche Botschaft ist, denn nur er konnte Gott als Vater offenbaren. Diese Erfahrung wünsche ich jedem. Zu dieser Erfahrung bin ich aber nur dadurch gekommen, dass ich meinen Gott ernst genommen habe und ihn nicht auf meine Verstand reduziert habe. Gottes Wort geht weit über meinen Verstand hinaus, denn es ist ewig. Deshalb bin ich allen Theorien gegenüber, die Bibeltexte auf Plausibilität untersuchen, sehr skeptisch eingestellt. Manche alttestamentlichen Texte sind in der Tat schwer zu verstehen. Aber Gott ist größer als mein Verstehen, also wäre es verwunderlich, wenn ich alles verstehen könnte.

Ich möchte mich auch nicht zum Schiedsrichter über den Glauben anderer Menschen machen. Jeder von uns wird einmal für sich vor Gott Rechenschaft ablegen müssen. Dann sind wir alle darauf angewiesen, dass Jesus für uns vor dem Vater eintritt und nicht, wie bei den törichten Jungfrauen spricht: „Wahrlich, ich sage euch, ich kenne euch nicht!“ (Matthäus 25,12 *). Wir müssen uns im Angesicht des lebendigen Gottes schon fragen, ob wir Menschen helfen, Jesus zu finden, oder ob wir ihnen mit unserem Reden im Wege stehen.

Eine Tugend, die ich mir zu eigen gemacht habe, möchte ich hier erwähnen. „Reden, wenn die Bibel redet und schweigen, wenn die Bibel schweigt.“ Es fällt uns schon im Leben einer realen Kirchgemeinde schwer, dieses Prinzip durchzuhalten. Aber es ist ein wichtiges Prinzip. Mancher Kirchenstreit und manche Spaltung hätte es nicht gegeben, wenn alle Beteiligten dieses Prinzip beachtet hätten. So sagt Jesus bei der Einsetzung des Abendmahls: Und er nahm das Brot, dankte, brach es, gab es ihnen und sprach: Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird; das tut zu meinem Gedächtnis! (Lukas 22,19 *) Er sagt nichts davon, dass das nur ein Symbol ist, er sagt uns aber auch nicht, dass sich Brot und Wein verwandeln. Er sagt nur „Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird.“ Er sagt auch nichts von einem Klingelzeichen. Hätten sich alle mit dem Wort der Bibel begnügt, könnten Luther und Zwingli noch in einer Kirche sein. Aber dieses Schweigen der Bibel auszuhalten, fällt uns sehr schwer, mir auch. Es ist schon hilfreich, wenn wir an Stellen, wo uns die Bibel unklar ist und wir gerne mehr wissen möchten, diese Lücken füllen, um zu zeigen, so könnte es gemeint sein. Man zeigt damit, dass das Wort Gottes nicht unglaubwürdig ist. Aber diese Lückenfüller dürfen nicht zum Glaubenssatz werden oder gar zum Anlass, ganze Passagen der Bibel zu streichen. Und schon gar nicht dürfen sie zum Anlass genommen werden, Spaltungen zu provozieren.

Jesus sagt über die Theologen seiner Zeit: „Die Schriftgelehrten und Pharisäer haben sich auf Moses Stuhl gesetzt. Alles nun, was sie euch sagen, das tut und haltet; aber nach ihren Werken tut nicht; denn sie sagen es wohl, tun es aber nicht.“ (Matthäus 23,2-3 *). Über manche Theologie kann man in Analogie dazu sagen: „Alle Bibelstellen, auf die sie euch hinweisen, studiert sorgfältig. Aber ihre Spekulationen ignoriert.“







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Die in diesem Beitrag zu „Anregungen“ zitierten 164 Bibelstellen:

Bereich Anzahl der Bibelstellen (Zitate) bezogen auf die Verse relativ zum Durchschnitt der Bibel Anteil an allen Zitaten Gesamtzahl der Verse
Bibel   164 0,53 % 100,00 % 100,00 % 31105
Altes Testament   121 0,52 % 99,15 % 73,78 % 23146
AT Geschichtsbücher   105 0,82 % 154,73 % 64,02 % 12871
AT Lehrbücher   4 0,08 % 15,85 % 2,44 % 4785
AT Prophetische Bücher   12 0,22 % 41,46 % 7,32 % 5490
Neues Testament   43 0,54 % 102,47 % 26,22 % 7959
NT Geschichtsbücher   16 0,33 % 63,41 % 9,76 % 4786
NT Lehrbücher   24 0,87 % 164,45 % 14,63 % 2768
NT Prophetisches Buch   3 0,74 % 140,49 % 1,83 % 405
Bücher Anzahl der Bibelstellen (Zitate) bezogen auf die Verse relativ zum Durchschnitt der Bibel Anteil an allen Zitaten Gesamtzahl der Verse
1.Mose ⇧ ↓ 12 0,78 % 148,47 % 7,32 % 1533
2.Mose ⇧ ↓ 51 4,20 % 797,44 % 31,10 % 1213
3.Mose ⇧ ↓ 3 0,35 % 66,24 % 1,83 % 859
4.Mose ⇧ ↓ 6 0,47 % 88,35 % 3,66 % 1288
5.Mose ⇧ ↓ 17 1,77 % 336,21 % 10,37 % 959
Josua ⇧ ↓ 1 0,15 % 28,82 % 0,61 % 658
1.Samuel ⇧ ↓ 3 0,37 % 70,25 % 1,83 % 810
2.Samuel ⇧ ↓ 1 0,14 % 27,29 % 0,61 % 695
2.Könige ⇧ ↓ 4 0,56 % 105,52 % 2,44 % 719
2.Chronika ⇧ ↓ 5 0,61 % 115,37 % 3,05 % 822
Esra ⇧ ↓ 2 0,71 % 135,47 % 1,22 % 280
Hiob ⇧ ↓ 1 0,09 % 17,73 % 0,61 % 1070
Psalmen ⇧ ↓ 3 0,12 % 23,12 % 1,83 % 2461
Jesaja ⇧ ↓ 5 0,39 % 73,40 % 3,05 % 1292
Hesekiel ⇧ ↓ 6 0,47 % 89,39 % 3,66 % 1273
Hosea ⇧ ↓ 1 0,51 % 96,28 % 0,61 % 197
Matthäus ⇧ ↓ 4 0,37 % 70,84 % 2,44 % 1071
Markus ⇧ ↓ 5 0,74 % 139,87 % 3,05 % 678
Lukas ⇧ ↓ 3 0,26 % 49,43 % 1,83 % 1151
Johannes ⇧ ↓ 4 0,46 % 86,31 % 2,44 % 879
1.Korinther ⇧ ↓ 5 1,14 % 217,01 % 3,05 % 437
Epheser ⇧ ↓ 2 1,29 % 244,73 % 1,22 % 155
1.Timotheus ⇧ ↓ 1 0,88 % 167,84 % 0,61 % 113
Hebräer ⇧ ↓ 7 2,31 % 438,17 % 4,27 % 303
Jakobus ⇧ ↓ 1 0,93 % 175,62 % 0,61 % 108
1.Petrus ⇧ ↓ 4 3,81 % 722,53 % 2,44 % 105
1.Johannes ⇧ ↓ 4 3,81 % 722,53 % 2,44 % 105
Offenbarung ⇧ ↓ 3 0,74 % 140,49 % 1,83 % 405




38 Bücher werden von den Bibelzitaten nicht erfasst:

Altes Testament:

Richter      Ruth      1.Könige      1.Chronika      Nehemia      Esther      Sprüche      Prediger      Hohelied      Jeremia      Klagelieder      Daniel      Joel      Amos      Obadja      Jona      Micha      Nahum      Habakuk      Zephanja      Haggai      Sacharja      Maleachi

Neues Testament:

Apostelgeschichte      Römer      2.Korinther      Galater      Philipper      Kolosser      1.Thessalonicher      2.Thessalonicher      2.Timotheus      Titus      Philemon      2.Petrus      2.Johannes      3.Johannes      Judas

Nr. Bibelstelle Bibeltext
1    ↑ 1.Mose 4,2-4
1
Und weiter gebar sie seinen Bruder Abel. Und Abel ward ein Schäfer, Kain aber ein Ackersmann.  Es begab sich aber nach Verfluß von Jahren, daß Kain dem HERRN ein Opfer brachte von den Früchten der Erde.  Und Abel, auch er brachte dar von den Erstgebornen seiner Schafe und von ihren Fettesten.
2    ↑ 1.Mose 8,22
1
Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht!
3    ↑ 1.Mose 9,11
1
und zwar will ich meinen Bund mit euch dafür aufrichten, daß forthin nie mehr alles Fleisch von dem Wasser der Sündflut ausgerottet werden, und daß auch keine Sündflut mehr kommen soll, um die Erde zu verderben.
4    ↑ 1.Mose 9,13
1   2
Meinen Bogen setze ich in die Wolken, der soll ein Zeichen des Bundes sein zwischen mir und der Erde.
5    ↑ 1.Mose 9,17
1
Und Gott sprach zu Noah: Das ist das Zeichen des Bundes, welchen ich aufgerichtet habe zwischen mir und allem Fleisch, das auf Erden ist!
6    ↑ 1.Mose 17,13
1
Was in deinem Hause geboren oder um Geld erkauft wird, soll beschnitten werden. Also soll mein Bund an eurem Fleische sein, ein ewiger Bund.
7    ↑ 1.Mose 19,3
1
Er aber nötigte sie ernstlich. Da kehrten sie bei ihm ein und kamen in sein Haus. Und er bereitete ihnen ein Mahl und machte ungesäuerte Kuchen; und sie aßen.
8    ↑ 1.Mose 21,22-34
1   2
Zu derselben Zeit redete Abimelech und sein Feldhauptmann Pichol mit Abraham und sprach: Gott ist mit dir in allem, was du tust.  So schwöre mir nun hier bei Gott, daß du weder an mir, noch an meinen Kindern, noch an meinen Kindeskindern treulos handeln, sondern die Freundschaft, die ich dir bewiesen habe, auch an mir beweisen willst und an dem Lande, darinnen du ein Fremdling bist.  Da sprach Abraham:...
9    ↑ 1.Mose 22,7
1
Da sprach Isaak zu seinem Vater Abraham: Mein Vater! Abraham antwortete: Siehe, hier bin ich, mein Sohn! Und er sprach: Siehe, hier ist Feuer und Holz; wo ist aber das Lämmlein zum Brandopfer?
10    ↑ 1.Mose 30,25-43
1
Da nun Rahel den Joseph geboren hatte, sprach Jakob zu Laban: Entlasse mich, daß ich an meinen Ort und in mein Land ziehe!  Gib mir meine Weiber und Kinder, um welche ich dir gedient habe, daß ich gehen kann! Denn du weißt, welche Dienste ich dir geleistet habe.  Laban antwortete: Ach, daß ich doch in deinen Augen Gnade fände! Ich habe es geahnt; und doch hat mich der HERR um deinetwillen gesegnet.  Und...
11    ↑ 1.Mose 32,1-2
1
Jakob aber ging seines Weges; da begegneten ihm Engel Gottes.  Und als er sie sah, sprach Jakob: Das ist das Heerlager Gottes! Und er nannte jenen Ort Mahanaim.
12    ↑ 1.Mose 32,24-32
1
Jakob aber blieb allein zurück. Da rang ein Mann mit ihm, bis die Morgenröte anbrach.  Und da dieser sah, daß er ihn nicht übermochte, schlug er ihn auf das Hüftgelenk, so daß Jakobs Hüftgelenk verrenkt ward über dem Ringen mit ihm.  Und der Mann sprach: Laß mich gehen; denn die Morgenröte bricht an! Jakob aber sprach: Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn!  Da fragte er ihn: Wie heißest du?...
13    ↑ 2.Mose 4,24-26
1
Als er aber unterwegs in der Herberge war, griff ihn der HERR an und wollte ihn töten.  Da nahm Zippora einen scharfen Stein und beschnitt ihrem Sohn die Vorhaut und warf sie ihm vor die Füße und sprach: Du bist mir ein Blutbräutigam!  Da ließ er von ihm ab. Sie sagte aber «Blutbräutigam» um der Beschneidung willen.
14    ↑ 2.Mose 8,25-26
1   2
Da berief der Pharao Mose und Aaron und sprach: Gehet hin, opfert eurem Gott in diesem Lande!  Mose sprach: Das schickt sich nicht, daß wir also tun; denn wir würden dem HERRN, unserm Gott, der Ägypter Greuel opfern! Siehe, wenn wir dann der Ägypter Greuel vor ihren Augen opferten, würden sie uns nicht steinigen?
15    ↑ 2.Mose 12,3-5
1   2
Saget der ganzen Gemeinde Israel und sprechet: Am zehnten Tage dieses Monats verschaffe sich jeder Hausvater ein Lamm, ein Lamm für jede Haushaltung;  wenn aber die Haushaltung zu klein ist für ein Lamm, so nehme er es gemeinsam mit seinem Nachbar, welcher zunächst bei seinem Hause wohnt; dabei sollen sie für das Lamm die Zahl der Seelen berechnen, je nachdem ein jeder zu essen vermag.  Dieses Lamm...
16    ↑ 2.Mose 12,3-4
1
Saget der ganzen Gemeinde Israel und sprechet: Am zehnten Tage dieses Monats verschaffe sich jeder Hausvater ein Lamm, ein Lamm für jede Haushaltung;  wenn aber die Haushaltung zu klein ist für ein Lamm, so nehme er es gemeinsam mit seinem Nachbar, welcher zunächst bei seinem Hause wohnt; dabei sollen sie für das Lamm die Zahl der Seelen berechnen, je nachdem ein jeder zu essen vermag.
17    ↑ 2.Mose 12,3-5
1
Saget der ganzen Gemeinde Israel und sprechet: Am zehnten Tage dieses Monats verschaffe sich jeder Hausvater ein Lamm, ein Lamm für jede Haushaltung;  wenn aber die Haushaltung zu klein ist für ein Lamm, so nehme er es gemeinsam mit seinem Nachbar, welcher zunächst bei seinem Hause wohnt; dabei sollen sie für das Lamm die Zahl der Seelen berechnen, je nachdem ein jeder zu essen vermag.  Dieses Lamm...
18    ↑ 2.Mose 12,6
1
und sollt es behalten bis auf den vierzehnten Tag dieses Monats. Und die ganze Versammlung der Gemeinde Israel soll es zwischen den Abendstunden schächten.
19    ↑ 2.Mose 12,8
1
Und sollen also in derselben Nacht das Fleisch essen, am Feuer gebraten, mit ungesäuertem Brot; mit bitteren Kräutern sollen sie es essen.
20    ↑ 2.Mose 12,8-9
1
Und sollen also in derselben Nacht das Fleisch essen, am Feuer gebraten, mit ungesäuertem Brot; mit bitteren Kräutern sollen sie es essen.  Ihr sollt nichts davon roh essen, auch nicht im Wasser gesotten, sondern nur am Feuer gebraten, sein Haupt samt seinen Schenkeln und den innern Teilen;
21    ↑ 2.Mose 12,11
1
Also sollt ihr es aber essen: Um eure Lenden gegürtet, eure Schuhe an euren Füßen und eure Stäbe in euren Händen, und in Eile sollt ihr es essen; es ist des HERRN Passah.
22    ↑ 2.Mose 12,11-12
1
Also sollt ihr es aber essen: Um eure Lenden gegürtet, eure Schuhe an euren Füßen und eure Stäbe in euren Händen, und in Eile sollt ihr es essen; es ist des HERRN Passah.  Denn ich will in derselben Nacht durch Ägypten gehen und alle Erstgeburt in Ägypten schlagen, vom Menschen an bis auf das Vieh, und will an allen Göttern der Ägypter Gerichte üben, ich, der HERR.
23    ↑ 2.Mose 12,11
1
Also sollt ihr es aber essen: Um eure Lenden gegürtet, eure Schuhe an euren Füßen und eure Stäbe in euren Händen, und in Eile sollt ihr es essen; es ist des HERRN Passah.
24    ↑ 2.Mose 12,12
1
Denn ich will in derselben Nacht durch Ägypten gehen und alle Erstgeburt in Ägypten schlagen, vom Menschen an bis auf das Vieh, und will an allen Göttern der Ägypter Gerichte üben, ich, der HERR.
25    ↑ 2.Mose 12,13
1
Und das Blut soll euch zum Zeichen dienen an euren Häusern, darin ihr seid, daß, wenn ich das Blut sehe, ich an euch vorübergehe und euch die Plage nicht widerfahre, die euch verderbe, wenn ich die Ägypter schlagen werde.
26    ↑ 2.Mose 12,13
1   2
Und das Blut soll euch zum Zeichen dienen an euren Häusern, darin ihr seid, daß, wenn ich das Blut sehe, ich an euch vorübergehe und euch die Plage nicht widerfahre, die euch verderbe, wenn ich die Ägypter schlagen werde.
27    ↑ 2.Mose 12,14
1
Und dieser Tag soll euch zum Gedächtnis sein, und ihr sollt ihn feiern als ein Fest des HERRN in allen euren Geschlechtern; als ewige Ordnung sollt ihr ihn feiern.
28    ↑ 2.Mose 12,14
1
Und dieser Tag soll euch zum Gedächtnis sein, und ihr sollt ihn feiern als ein Fest des HERRN in allen euren Geschlechtern; als ewige Ordnung sollt ihr ihn feiern.
29    ↑ 2.Mose 12,14
1
Und dieser Tag soll euch zum Gedächtnis sein, und ihr sollt ihn feiern als ein Fest des HERRN in allen euren Geschlechtern; als ewige Ordnung sollt ihr ihn feiern.
30    ↑ 2.Mose 12,14-16
1
Und dieser Tag soll euch zum Gedächtnis sein, und ihr sollt ihn feiern als ein Fest des HERRN in allen euren Geschlechtern; als ewige Ordnung sollt ihr ihn feiern.  Sieben Tage lang sollt ihr ungesäuertes Brot essen, darum sollt ihr am ersten Tag den Sauerteig aus euren Häusern entfernen. Denn wer gesäuertes Brot ißt vom ersten Tage an bis auf den siebenten Tag, dessen Seele soll ausgerottet werden...
31    ↑ 2.Mose 12,14
1
Und dieser Tag soll euch zum Gedächtnis sein, und ihr sollt ihn feiern als ein Fest des HERRN in allen euren Geschlechtern; als ewige Ordnung sollt ihr ihn feiern.
32    ↑ 2.Mose 12,15-17
1
Sieben Tage lang sollt ihr ungesäuertes Brot essen, darum sollt ihr am ersten Tag den Sauerteig aus euren Häusern entfernen. Denn wer gesäuertes Brot ißt vom ersten Tage an bis auf den siebenten Tag, dessen Seele soll ausgerottet werden aus Israel!  Ihr sollt aber am ersten Tage eine heilige Versammlung halten, desgleichen am siebenten Tage eine heilige Versammlung. Keine Arbeit sollt ihr tun; außer...
33    ↑ 2.Mose 12,15-17
1
Sieben Tage lang sollt ihr ungesäuertes Brot essen, darum sollt ihr am ersten Tag den Sauerteig aus euren Häusern entfernen. Denn wer gesäuertes Brot ißt vom ersten Tage an bis auf den siebenten Tag, dessen Seele soll ausgerottet werden aus Israel!  Ihr sollt aber am ersten Tage eine heilige Versammlung halten, desgleichen am siebenten Tage eine heilige Versammlung. Keine Arbeit sollt ihr tun; außer...
34    ↑ 2.Mose 12,21-24
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Und Mose berief alle Ältesten in Israel und sprach zu ihnen: Machet euch auf und nehmet euch Lämmer für eure Familien und schächtet das Passah!  Und nehmet einen Büschel Ysop und tauchet ihn in das Blut im Becken und bestreicht mit diesem Blut im Becken die Oberschwelle und die zwei Türpfosten; und kein Mensch von euch gehe zu seiner Haustüre hinaus bis an den Morgen!  Denn der HERR wird umhergehen...
35    ↑ 2.Mose 12,21
1
Und Mose berief alle Ältesten in Israel und sprach zu ihnen: Machet euch auf und nehmet euch Lämmer für eure Familien und schächtet das Passah!
36    ↑ 2.Mose 12,21
1
Und Mose berief alle Ältesten in Israel und sprach zu ihnen: Machet euch auf und nehmet euch Lämmer für eure Familien und schächtet das Passah!
37    ↑ 2.Mose 12,21-23
1
Und Mose berief alle Ältesten in Israel und sprach zu ihnen: Machet euch auf und nehmet euch Lämmer für eure Familien und schächtet das Passah!  Und nehmet einen Büschel Ysop und tauchet ihn in das Blut im Becken und bestreicht mit diesem Blut im Becken die Oberschwelle und die zwei Türpfosten; und kein Mensch von euch gehe zu seiner Haustüre hinaus bis an den Morgen!  Denn der HERR wird umhergehen...
38    ↑ 2.Mose 12,22-24
1
Und nehmet einen Büschel Ysop und tauchet ihn in das Blut im Becken und bestreicht mit diesem Blut im Becken die Oberschwelle und die zwei Türpfosten; und kein Mensch von euch gehe zu seiner Haustüre hinaus bis an den Morgen!  Denn der HERR wird umhergehen und die Ägypter schlagen. Und wenn er das Blut an der Oberschwelle und an den beiden Pfosten sehen wird, so wird er, der HERR, an der Tür vorübergehen...
39    ↑ 2.Mose 12,23
1
Denn der HERR wird umhergehen und die Ägypter schlagen. Und wenn er das Blut an der Oberschwelle und an den beiden Pfosten sehen wird, so wird er, der HERR, an der Tür vorübergehen und den Verderber nicht in eure Häuser kommen lassen, zu schlagen.
40    ↑ 2.Mose 12,24-27
1
Und ihr sollt diese Verordnung beobachten als eine Satzung, welche dir und deinen Kindern auf ewig gilt!  Und wenn ihr in das Land kommt, das euch der HERR geben wird, wie er geredet hat, so haltet diesen Dienst.  Und wenn eure Kinder zu euch sagen werden: Was habt ihr da für einen Dienst?  So sollt ihr sagen: Es ist das Passah-Opfer des HERRN, der an den Häusern der Kinder Israel vorüberschritt...
41    ↑ 2.Mose 12,27
1
So sollt ihr sagen: Es ist das Passah-Opfer des HERRN, der an den Häusern der Kinder Israel vorüberschritt in Ägypten, als er die Ägypter schlug und unsere Häuser errettete.
42    ↑ 2.Mose 12,27
1
So sollt ihr sagen: Es ist das Passah-Opfer des HERRN, der an den Häusern der Kinder Israel vorüberschritt in Ägypten, als er die Ägypter schlug und unsere Häuser errettete.
43    ↑ 2.Mose 12,29
1
Und es begab sich zu Mitternacht, da schlug der HERR alle Erstgeburt in Ägypten, von dem ersten Sohne des Pharao, der auf dem Throne saß, bis auf den ersten Sohn der Gefangenen, die in dem Gefängnisse waren, auch alle Erstgeburt des Viehes.
44    ↑ 2.Mose 12,34
1
Und das Volk trug seinen Teig, ehe er gesäuert war, nämlich ihre Backtröge in ihre Kleider gebunden, auf ihren Achseln.
45    ↑ 2.Mose 12,39
1
Und sie machten aus dem Teige, den sie aus Ägypten brachten, ungesäuerte Kuchen; denn er war nicht gesäuert, weil sie aus Ägypten vertrieben wurden und nicht verziehen konnten; und sie hatten sich sonst keine Zehrung zubereitet.
46    ↑ 2.Mose 12,39
1
Und sie machten aus dem Teige, den sie aus Ägypten brachten, ungesäuerte Kuchen; denn er war nicht gesäuert, weil sie aus Ägypten vertrieben wurden und nicht verziehen konnten; und sie hatten sich sonst keine Zehrung zubereitet.
47    ↑ 2.Mose 13,2
1
Heilige mir alle Erstgeburt bei den Kindern Israel, von Menschen und Vieh; denn sie sind mein!
48    ↑ 2.Mose 13,3-5
1
Da sprach Mose zum Volk: Gedenket an diesen Tag, an dem ihr aus Ägypten, aus dem Diensthause, gegangen seid, daß der HERR euch mit mächtiger Hand von dannen ausgeführt hat: darum sollt ihr nichts Gesäuertes essen!  Heute seid ihr ausgezogen, im Monat Abib.  Wenn dich nun der HERR in das Land der Kanaaniter, Hetiter, Amoriter, Heviter und Jebusiter bringen wird, wie er deinen Vätern geschworen hat,...
49    ↑ 2.Mose 13,3-5
1
Da sprach Mose zum Volk: Gedenket an diesen Tag, an dem ihr aus Ägypten, aus dem Diensthause, gegangen seid, daß der HERR euch mit mächtiger Hand von dannen ausgeführt hat: darum sollt ihr nichts Gesäuertes essen!  Heute seid ihr ausgezogen, im Monat Abib.  Wenn dich nun der HERR in das Land der Kanaaniter, Hetiter, Amoriter, Heviter und Jebusiter bringen wird, wie er deinen Vätern geschworen hat,...
50    ↑ 2.Mose 13,3
1
Da sprach Mose zum Volk: Gedenket an diesen Tag, an dem ihr aus Ägypten, aus dem Diensthause, gegangen seid, daß der HERR euch mit mächtiger Hand von dannen ausgeführt hat: darum sollt ihr nichts Gesäuertes essen!
51    ↑ 2.Mose 13,8
1
Und du sollst deinem Sohne an jenem Tage erklären und sagen: Es ist um deswillen, was der HERR an mir getan, als ich aus Ägypten zog.
52    ↑ 2.Mose 13,11-13
1
Wenn dich nun der HERR in das Land der Kanaaniter gebracht, wie er dir und deinen Vätern geschworen, und es dir gegeben hat,  so sollst du dem HERRN alle Erstgeburt aussondern, auch jeden ersten Wurf vom Vieh, den du bekommst; alles, was männlich ist, soll dem HERRN gehören.  Aber jede Erstgeburt vom Esel sollst du mit einem Schaf lösen; wenn du es aber nicht lösest, so brich ihm das Genick. Desgleichen...
53    ↑ 2.Mose 13,14-16
1
Und wenn dich künftig dein Sohn fragen wird: Was ist das? So sollst du ihm sagen: Der HERR hat uns mit mächtiger Hand aus Ägypten, aus dem Diensthause, geführt.  Denn es begab sich, als der Pharao sich hart widersetzte, uns freizulassen, da erschlug der HERR alle Erstgeburt in Ägypten, von der Menschen Erstgeburt bis an die Erstgeburt des Viehes: darum opfere ich dem HERRN alle männliche Erstgeburt;...
54    ↑ 2.Mose 23,15
1
Das Fest der ungesäuerten Brote sollst du halten: sieben Tage sollst du ungesäuertes Brot essen zur bestimmten Zeit im Monat Abib, wie ich dir befohlen habe; denn in demselben bist du aus Ägypten ausgezogen. Man erscheine aber nicht leer vor mir!
55    ↑ 2.Mose 23,15
1
Das Fest der ungesäuerten Brote sollst du halten: sieben Tage sollst du ungesäuertes Brot essen zur bestimmten Zeit im Monat Abib, wie ich dir befohlen habe; denn in demselben bist du aus Ägypten ausgezogen. Man erscheine aber nicht leer vor mir!
56    ↑ 2.Mose 23,15
1
Das Fest der ungesäuerten Brote sollst du halten: sieben Tage sollst du ungesäuertes Brot essen zur bestimmten Zeit im Monat Abib, wie ich dir befohlen habe; denn in demselben bist du aus Ägypten ausgezogen. Man erscheine aber nicht leer vor mir!
57    ↑ 2.Mose 29,38-41
1
Das ist es aber, was du auf dem Altar herrichten sollst: Zwei einjährige Lämmer sollst du beständig, Tag für Tag, darauf opfern;  ein Lamm am Morgen, das andere in den Abendstunden;  und zum ersten Lamm einen Zehntel Semmelmehl, gemengt mit einem Viertel Hin gestoßenen Öls und einem Viertel Hin Wein zum Trankopfer.  Das andere Lamm sollst du in den Abendstunden zurichten; und mit dem Speis und Trankopfer...
58    ↑ 2.Mose 33,11
1
Der HERR aber redete mit Mose von Angesicht zu Angesicht, wie ein Mann mit seinem Freunde redet; und wenn er wieder ins Lager zurückkehrte, so wich sein Diener Josua, der Sohn Nuns, der Jüngling, nicht aus der Hütte.
59    ↑ 2.Mose 34,18
1
Das Fest der ungesäuerten Brote sollst du halten. Sieben Tage lang sollst du ungesäuertes Brot essen, wie ich dir geboten habe, um die bestimmte Zeit des Monats Abib; denn im Monat Abib bist du aus Ägypten gezogen.
60    ↑ 2.Mose 34,18
1
Das Fest der ungesäuerten Brote sollst du halten. Sieben Tage lang sollst du ungesäuertes Brot essen, wie ich dir geboten habe, um die bestimmte Zeit des Monats Abib; denn im Monat Abib bist du aus Ägypten gezogen.
61    ↑ 2.Mose 34,18
1
Das Fest der ungesäuerten Brote sollst du halten. Sieben Tage lang sollst du ungesäuertes Brot essen, wie ich dir geboten habe, um die bestimmte Zeit des Monats Abib; denn im Monat Abib bist du aus Ägypten gezogen.
62    ↑ 2.Mose 34,25
1
Du sollst das Blut meines Opfers nicht neben dem Sauerteig opfern. Und das Opfer des Passahfestes soll nicht über Nacht bis zum Morgen bleiben.
63    ↑ 2.Mose 34,25
1
Du sollst das Blut meines Opfers nicht neben dem Sauerteig opfern. Und das Opfer des Passahfestes soll nicht über Nacht bis zum Morgen bleiben.
64    ↑ 3.Mose 14,25
1
Und er soll das Lamm des Schuldopfers schächten und das Blut von demselben nehmen und dem, der gereinigt werden soll, auf sein rechtes Ohrläpplein tun und auf den Daumen seiner rechten Hand und auf die große Zehe seines rechten Fußes;
65    ↑ 3.Mose 23,5
1
Am vierzehnten Tag des ersten Monats, gegen Abend, ist das Passah des HERRN.
66    ↑ 3.Mose 23,24
1
Rede mit den Kindern Israel und sprich: Am ersten Tag des siebenten Monats sollt ihr einen Feiertag halten, einen Gedächtnistag unter Posaunenklang, eine heilige Versammlung.
67    ↑ 4.Mose 9,5
1
Und sie hielten das Passah am vierzehnten Tage des ersten Monats, gegen Abend, in der Wüste Sinai. Ganz wie der HERR Mose geboten hatte, so taten die Kinder Israel.
68    ↑ 4.Mose 9,7
1
Wir sind unrein von einem entseelten Menschen. Warum sollen wir zu kurz kommen, daß wir des HERRN Opfergabe nicht herzubringen dürfen unter den Kindern Israel zur bestimmten Zeit?
69    ↑ 4.Mose 9,13
1
Wer aber rein und nicht auf der Reise ist, und läßt es anstehen, das Passah zu halten, eine solche Seele soll ausgerottet werden, weil sie des HERRN Opfergabe nicht zur bestimmten Zeit dargebracht hat; sie soll ihre Sünde tragen!
70    ↑ 4.Mose 18,17
1
Aber die Erstgeburt eines Ochsen, oder die Erstgeburt eines Lammes, oder die Erstgeburt einer Ziege sollst du nicht lösen lassen; denn sie sind heilig. Ihr Blut sollst du auf den Altar sprengen, und ihr Fett sollst du verbrennen zum Feueropfer, zum lieblichen Geruch dem HERRN.
71    ↑ 4.Mose 20,12-13
1
Der HERR aber sprach zu Mose und Aaron: Weil ihr nicht auf mich vertraut habt, um mich vor den Kindern Israel zu heiligen, sollt ihr diese Gemeinde nicht in das Land bringen, das ich ihnen geben werde!  Das ist das Wasser Meriba, wo die Kinder Israel mit dem HERRN haderten, und er sich an ihnen heilig erwies.
72    ↑ 4.Mose 22,21-23
1
Da stand Bileam am Morgen auf und sattelte seine Eselin und zog mit den Fürsten der Moabiter.  Aber der Zorn Gottes entbrannte darüber, daß er ging. Und ein Engel des HERRN trat ihm als Widersacher in den Weg. Er aber ritt auf seiner Eselin, und seine beiden Knaben waren bei ihm.  Als nun die Eselin den Engel des HERRN im Wege stehen sah und das gezückte Schwert in seiner Hand, bog die Eselin vom...
73    ↑ 5.Mose 4,9-10
1
Nur hüte dich und bewahre deine Seele wohl, daß du die Geschichten nicht vergessest, die deine Augen gesehen haben, und daß sie nicht aus deinem Herzen kommen alle Tage deines Lebens; sondern du sollst sie deinen Kindern und Kindeskindern kundtun;  was geschah an dem Tage, als du vor dem HERRN, deinem Gott, standest am Berge Horeb, als der HERR zu mir sprach: Versammle mir das Volk, daß ich sie meine...
74    ↑ 5.Mose 6,7-9
1
und du sollst sie deinen Kindern fleißig einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Hause sitzest oder auf dem Wege gehest, wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst;  und du sollst sie zum Zeichen auf deine Hand binden, und sie sollen dir zum Schmuck zwischen deinen Augen sein;  und du sollst sie auf die Pfosten deines Hauses und an deine Tore schreiben.
75    ↑ 5.Mose 6,20-22
1
Wenn dich nun dein Sohn in Zukunft fragen und sagen wird: Was sind das für Zeugnisse, Satzungen und Rechte, die euch der HERR, unser Gott, geboten hat?  So sollst du deinem Sohne sagen: Wir waren Knechte des Pharao in Ägypten, und der HERR führte uns mit mächtiger Hand aus Ägypten,  und der HERR tat vor unsern Augen große und schlimme Zeichen und Wunder in Ägypten an dem Pharao und an seinem ganzen...
76    ↑ 5.Mose 16,1-6
1
Beobachte den Monat Abib, daß du dem HERRN, deinem Gott, das Passah feierst; denn im Monat Abib hat dich der HERR, dein Gott, bei Nacht aus Ägypten geführt.  Und du sollst dem HERRN, deinem Gott, als Passah Rinder und Schafe opfern an dem Ort, den der HERR erwählen wird, daß sein Name daselbst wohne.  Du sollst kein gesäuertes Brot an diesem Feste essen. Du sollst sieben Tage lang ungesäuertes Brot...
77    ↑ 5.Mose 16
1
Beobachte den Monat Abib, daß du dem HERRN, deinem Gott, das Passah feierst; denn im Monat Abib hat dich der HERR, dein Gott, bei Nacht aus Ägypten geführt.  Und du sollst dem HERRN, deinem Gott, als Passah Rinder und Schafe opfern an dem Ort, den der HERR erwählen wird, daß sein Name daselbst wohne.  Du sollst kein gesäuertes Brot an diesem Feste essen. Du sollst sieben Tage lang ungesäuertes Brot...
78    ↑ 5.Mose 16,2
1
Und du sollst dem HERRN, deinem Gott, als Passah Rinder und Schafe opfern an dem Ort, den der HERR erwählen wird, daß sein Name daselbst wohne.
79    ↑ 5.Mose 16,2
1
Und du sollst dem HERRN, deinem Gott, als Passah Rinder und Schafe opfern an dem Ort, den der HERR erwählen wird, daß sein Name daselbst wohne.
80    ↑ 5.Mose 16,2
1
Und du sollst dem HERRN, deinem Gott, als Passah Rinder und Schafe opfern an dem Ort, den der HERR erwählen wird, daß sein Name daselbst wohne.
81    ↑ 5.Mose 16,3
1
Du sollst kein gesäuertes Brot an diesem Feste essen. Du sollst sieben Tage lang ungesäuertes Brot des Elends essen, denn du bist in eiliger Flucht aus Ägyptenland gezogen; darum sollst du dein Leben lang an den Tag deines Auszugs aus Ägyptenland denken!
82    ↑ 5.Mose 16,3
1
Du sollst kein gesäuertes Brot an diesem Feste essen. Du sollst sieben Tage lang ungesäuertes Brot des Elends essen, denn du bist in eiliger Flucht aus Ägyptenland gezogen; darum sollst du dein Leben lang an den Tag deines Auszugs aus Ägyptenland denken!
83    ↑ 5.Mose 16,3
1
Du sollst kein gesäuertes Brot an diesem Feste essen. Du sollst sieben Tage lang ungesäuertes Brot des Elends essen, denn du bist in eiliger Flucht aus Ägyptenland gezogen; darum sollst du dein Leben lang an den Tag deines Auszugs aus Ägyptenland denken!
84    ↑ 5.Mose 16,5-6
1
Du darfst das Passah nicht schlachten in irgend einem deiner Tore, die der HERR, dein Gott, dir gegeben hat;  sondern an dem Ort, den der HERR, dein Gott, erwählen wird, daß sein Name daselbst wohne, daselbst sollst du das Passah schlachten am Abend, wenn die Sonne untergeht, zu eben der Zeit, als du aus Ägypten zogest.
85    ↑ 5.Mose 16,5
1
Du darfst das Passah nicht schlachten in irgend einem deiner Tore, die der HERR, dein Gott, dir gegeben hat;
86    ↑ 5.Mose 16,7
1
Und du sollst es braten und an dem Ort essen, den der HERR, dein Gott, erwählt hat, und sollst am Morgen umkehren und wieder zu deiner Hütte gehen.
87    ↑ 5.Mose 16,9
1
Sieben Wochen sollst du dir abzählen; wenn man anfängt, die Sichel an die Saat zu legen, sollst du anheben, die sieben Wochen zu zählen.
88    ↑ 5.Mose 16,12
1
Und bedenke, daß du in Ägypten ein Knecht gewesen bist, daß du diese Satzungen beobachtest und tuest!
89    ↑ 5.Mose 32,14
1
Butter von den Kühen und Milch von den Schafen, samt dem Fette der Lämmer und Widder, der Stiere Basans und der Böcke, mit dem allerbesten Weizen; und du trankest lauter Traubenblut.
90    ↑ Josua 5,10-11
1
Während nun die Kinder Israel sich in Gilgal lagerten, hielten sie das Passah am vierzehnten Tage des Monats am Abend auf der Ebene von Jericho.  Und sie aßen von den Früchten des Landes am Tage nach dem Passah, nämlich ungesäuertes Brot und geröstetes Korn, an eben diesem Tage.
91    ↑ 1.Samuel 2,13-14
1
Wenn jemand etwas opfern wollte, so kam des Priesters Diener, während das Fleisch kochte, und hatte eine Gabel mit drei Zinken in seiner Hand;  und er stieß damit in den Topf der Kessel, in die Pfanne oder Schüssel, und was er mit der Gabel hervorzog, das nahm der Priester für sich. Also taten sie allen Israeliten, die dorthin nach Silo kamen.
92    ↑ 1.Samuel 17,40
1
Und er nahm seinen Stab in die Hand und erwählte sich fünf glatte Steine aus dem Bach und legte sie in die Hirtentasche, die er hatte, in den Beutel, und nahm seine Schleuder zur Hand und näherte sich dem Philister.
93    ↑ 1.Samuel 17,43
1
Und der Philister sprach zu David: Bin ich denn ein Hund, daß du mit einem Stecken zu mir kommst?
94    ↑ 2.Samuel 24,17
1
Als David den Engel sah, der das Volk schlug, sprach er zum HERRN: Siehe, ich habe gesündigt, ich habe die Missetat begangen! Was haben aber diese Schafe getan? Laß doch deine Hand wider mich und wider meines Vaters Haus gerichtet sein!
95    ↑ 2.Könige 4,29
1
Er sprach zu Gehasi: Gürte deine Lenden und nimm einen Stab in deine Hand und gehe hin! Wenn dir jemand begegnet, so grüße ihn nicht, und grüßt dich jemand, so antworte ihm nicht, und lege meinen Stab auf des Knaben Angesicht!
96    ↑ 2.Könige 19,34-35
1
Und ich will diese Stadt beschirmen, daß ich ihr helfe um meinetwillen und um meines Knechtes David willen.  Und es begab sich in derselben Nacht, da ging der Engel des HERRN aus und erschlug im Lager der Assyrer 185000 Mann. Und als man sich am Morgen früh aufmachte, siehe, da waren sie alle tot, lauter Leichen.
97    ↑ 2.Könige 19,35
1
Und es begab sich in derselben Nacht, da ging der Engel des HERRN aus und erschlug im Lager der Assyrer 185000 Mann. Und als man sich am Morgen früh aufmachte, siehe, da waren sie alle tot, lauter Leichen.
98    ↑ 2.Könige 23,21-23
1
Dann gebot der König allem Volk und sprach: Feiert dem HERRN, eurem Gott, das Passah, wie es in diesem Bundesbuch geschrieben steht!  Denn es war kein solches Passah gehalten worden, seit der Zeit der Richter, die Israel gerichtet hatten, und während der ganzen Zeit der Könige von Israel und der Könige von Juda;  erst im achtzehnten Jahre des Königs Josia ist dieses Passah dem HERRN zu Jerusalem...
99    ↑ 2.Chronika 29,22
1
Da schächteten sie die Rinder, und die Priester nahmen das Blut und sprengten es an den Altar; und sie schächteten die Widder und sprengten das Blut an den Altar; und sie schächteten die Lämmer und sprengten das Blut an den Altar.
100    ↑ 2.Chronika 30,1-5
1
Und Hiskia sandte Boten an ganz Israel und Juda und schrieb auch Briefe an Ephraim und Manasse, daß sie zum Hause des HERRN nach Jerusalem kommen sollten, um dem HERRN, dem Gott Israels, Passah zu feiern.  Denn der König beschloß mit seinen Obersten und der ganzen Gemeinde zu Jerusalem, das Passah im zweiten Monat zu feiern;  denn sie konnten es nicht zur bestimmten Zeit feiern, weil sich die Priester...
101    ↑ 2.Chronika 35,1
1
Und Josia hielt dem HERRN ein Passah zu Jerusalem, und sie schlachteten das Passah am vierzehnten Tage des ersten Monats.
102    ↑ 2.Chronika 35,7-13 (2.Chronika 35,7-8+13)
1
Und Josia stiftete für die Volksgenossen Schafe, Lämmer und Ziegen, alles zu Passahopfern, für alle, die anwesend waren, 30000 an der Zahl; dazu 3000 Rinder, und solches von der Habe des Königs.  Auch seine Fürsten stifteten freiwillige Gaben für das Volk, für die Priester und für die Leviten; Hilkia, Sacharja und Jechiel, die Vorsteher des Hauses Gottes, gaben den Priestern 2600 Passahlämmer, dazu...
103    ↑ 2.Chronika 35,11
1
Und sie schächteten das Passah; die Priester nahmen das Blut von ihren Händen und sprengten es, und die Leviten zogen den Lämmern die Haut ab.
104    ↑ Esra 6,19-21
1
Und die Kinder der Gefangenschaft hielten das Passah am vierzehnten Tage des ersten Monats.  Denn die Priester und die Leviten hatten sich gereinigt wie ein Mann, so daß sie alle rein waren, und sie schächteten das Passah für alle Kinder der Gefangenschaft und für ihre Brüder, die Priester, und für sich selbst.  Und die Kinder Israel, die aus der Gefangenschaft zurückgekommen waren, und alle, die...
105    ↑ Esra 6,19
1
Und die Kinder der Gefangenschaft hielten das Passah am vierzehnten Tage des ersten Monats.
106    ↑ Hiob 1,20-21
1
Da stand Hiob auf und zerriß sein Kleid und schor sein Haupt und fiel zur Erde nieder und betete an.  Und er sprach: Nackt bin ich von meiner Mutter Leibe gekommen, nackt werde ich wieder dahingehen; der HERR hat gegeben, der HERR hat genommen, der Name des HERRN sei gelobt!
107    ↑ Psalmen 44,2
1
(H44-3) Du hast mit deiner Hand die Heiden vertrieben, sie aber gepflanzt; du hast Völker zerschmettert, sie aber ausgebreitet.
108    ↑ Psalmen 78,3
1
was wir gehört und gelernt und was unsre Väter uns erzählt haben.
109    ↑ Psalmen 111,4
1
Er hat ein Gedächtnis seiner Wunder gestiftet; gnädig und barmherzig ist der HERR.
110    ↑ Jesaja 1,11
1
Was soll mir die Menge eurer Opfer? spricht der HERR. Ich bin satt der Brandopfer von Widdern und des Fettes der Mastkälber! Blut der Farren, Lämmer und Böcke begehre ich nicht!
111    ↑ Jesaja 5,24
1
Darum, wie die Feuerzunge Stoppeln frißt und dürres Gras in der Flamme zusammensinkt, also wird ihre Wurzel sein wie Moder und ihre Blüte wie Staub auffliegen; denn sie haben das Gesetz des HERRN der Heerscharen verschmäht und die Rede des Heiligen Israels verachtet.
112    ↑ Jesaja 31,5
1
Gleich flatternden Vögeln, so wird der HERR der Heerscharen Jerusalem beschützen, erretten, verschonen und befreien.
113    ↑ Jesaja 34,6
1
Das Schwert des HERRN ist voll Blut; es ist geölt mit dem Fett, mit dem Blut der Lämmer und Böcke, mit dem Nierenfett der Widder; denn der HERR hält ein Opfern zu Bozra und ein großes Schlachten im Lande Edom.
114    ↑ Jesaja 52,12
1
Ihr werdet aber nicht ängstlich davoneilen, noch wie Flüchtlinge gehen; denn der HERR wird vor euch herziehen, und der Gott Israels wird eure Nachhut sein.
115    ↑ Hesekiel 39,18
1
Das Fleisch der Helden sollt ihr essen und das Blut der Fürsten der Erde trinken: Widder, Lämmer, Böcke und Ochsen, welche alle zu Basan gemästet worden sind.
116    ↑ Hesekiel 45,21-23
1
Am vierzehnten Tage des ersten Monats sollt ihr das Passah halten. An den sieben Tagen des Festes soll man ungesäuertes Brot essen.  An jenem Tage soll der Fürst für sich und für alles Volk des Landes einen Farren zum Sündopfer darbringen.  Und während der sieben Festtage soll er alle Tage dem HERRN sieben tadellose Farren und Widder zum Brandopfer herrichten; und zum Sündopfer täglich einen Ziegenbock.
117    ↑ Hesekiel 45,21-23
1
Am vierzehnten Tage des ersten Monats sollt ihr das Passah halten. An den sieben Tagen des Festes soll man ungesäuertes Brot essen.  An jenem Tage soll der Fürst für sich und für alles Volk des Landes einen Farren zum Sündopfer darbringen.  Und während der sieben Festtage soll er alle Tage dem HERRN sieben tadellose Farren und Widder zum Brandopfer herrichten; und zum Sündopfer täglich einen Ziegenbock.
118    ↑ Hesekiel 45,21-23
1
Am vierzehnten Tage des ersten Monats sollt ihr das Passah halten. An den sieben Tagen des Festes soll man ungesäuertes Brot essen.  An jenem Tage soll der Fürst für sich und für alles Volk des Landes einen Farren zum Sündopfer darbringen.  Und während der sieben Festtage soll er alle Tage dem HERRN sieben tadellose Farren und Widder zum Brandopfer herrichten; und zum Sündopfer täglich einen Ziegenbock.
119    ↑ Hesekiel 45,21
1
Am vierzehnten Tage des ersten Monats sollt ihr das Passah halten. An den sieben Tagen des Festes soll man ungesäuertes Brot essen.
120    ↑ Hesekiel 46,24
1
Da sagte er zu mir: Das ist die Küche, wo die Diener des Hauses das Schlachtopfer des Volkes kochen sollen.
121    ↑ Hosea 12,1-6
1
(H12-2) Ephraim nährt sich von Wind und läuft dem Ostwind nach; es wird täglich verlogener und frecher; ein Bündnis mit Assur wollen sie schließen, und Öl wird nach Ägypten geführt.  (H12-3) Auch mit Juda hat der HERR zu rechten, und er muß Jakob strafen nach seinen Wegen, er wird ihm vergelten nach seinen Taten.  (H12-4) Schon im Mutterschoß hielt er seines Bruders Ferse, und in seiner Manneskraft...
122    ↑ Matthäus 12,32
1
Und wer ein Wort redet wider des Menschen Sohn, dem wird vergeben werden; wer aber wider den heiligen Geist redet, dem wird nicht vergeben werden, weder in dieser Weltzeit noch in der zukünftigen.
123    ↑ Matthäus 16,17
1
Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Selig bist du, Simon, Jonas Sohn; denn Fleisch und Blut hat dir das nicht geoffenbart, sondern mein Vater im Himmel!
124    ↑ Matthäus 23,2-3
1
Die Schriftgelehrten und Pharisäer haben sich auf Moses Stuhl gesetzt.  Alles nun, was sie euch sagen, das tut und haltet; aber nach ihren Werken tut nicht; denn sie sagen es wohl, tun es aber nicht.
125    ↑ Matthäus 25,12
1
Er aber antwortete und sprach: Wahrlich, ich sage euch, ich kenne euch nicht!
126    ↑ Markus 3,28-30
1
Wahrlich, ich sage euch, alle Sünden sollen den Menschenkindern vergeben werden, auch die Lästerungen, womit sie lästern;  wer aber wider den heiligen Geist lästert, der hat in Ewigkeit keine Vergebung, sondern er ist einer ewigen Sünde schuldig.  Denn sie sagten: Er hat einen unreinen Geist.
127    ↑ Markus 14,1
1
Es war aber zwei Tage vor dem Passah und dem Fest der ungesäuerten Brote. Und die Hohenpriester und die Schriftgelehrten suchten, wie sie ihn mit List ergreifen und töten könnten;
128    ↑ Markus 14,12
1
Und am ersten Tage der ungesäuerten Brote, da man das Passahlamm schlachtete, sprachen seine Jünger zu ihm: Wo willst du, daß wir hingehen und das Passah zubereiten, damit du es essen kannst?
129    ↑ Markus 14,12
1
Und am ersten Tage der ungesäuerten Brote, da man das Passahlamm schlachtete, sprachen seine Jünger zu ihm: Wo willst du, daß wir hingehen und das Passah zubereiten, damit du es essen kannst?
130    ↑ Markus 14,14
1
und wo er hineingeht, da sprechet zum Hausherrn: Der Meister läßt fragen: Wo ist meine Herberge, in der ich mit meinen Jüngern das Passah essen kann?
131    ↑ Lukas 22,1
1
Es nahte aber das Fest der ungesäuerten Brote, welches man Passah nennt.
132    ↑ Lukas 22,15-16
1
Und er sprach zu ihnen: Mich hat herzlich verlangt, dieses Passah mit euch zu essen, ehe ich leide.  Denn ich sage euch, ich werde es nicht mehr essen, bis es erfüllt sein wird im Reiche Gottes.
133    ↑ Lukas 22,19
1
Und er nahm das Brot, dankte, brach es, gab es ihnen und sprach: Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird; das tut zu meinem Gedächtnis!
134    ↑ Johannes 1,9-12
1
Das wahrhaftige Licht, welches jeden Menschen erleuchtet, sollte in die Welt kommen.  Es war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht.  Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf.  Allen denen aber, die ihn aufnahmen, gab er Vollmacht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben;
135    ↑ Johannes 6,53
1
Darum sprach Jesus zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohnes esset und sein Blut trinket, so habt ihr kein Leben in euch.
136    ↑ Johannes 12,12-13
1
Als am folgenden Tage die vielen Leute, welche zum Fest erschienen waren, hörten, daß Jesus nach Jerusalem komme,  nahmen sie Palmzweige und gingen hinaus, ihm entgegen, und riefen: Hosianna! Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn, der König von Israel!
137    ↑ Johannes 16,27
1
denn der Vater selbst hat euch lieb, weil ihr mich liebet und glaubet, daß ich von Gott ausgegangen bin.
138    ↑ 1.Korinther 5,7
1
Feget den alten Sauerteig aus, damit ihr ein neuer Teig seid, gleichwie ihr ja ungesäuert seid! Denn auch für uns ist ein Passahlamm geschlachtet worden: Christus.
139    ↑ 1.Korinther 10,16
1
Der Kelch des Segens, den wir segnen, ist er nicht Gemeinschaft mit dem Blute Christi? Das Brot, das wir brechen, ist es nicht Gemeinschaft mit dem Leibe Christi?
140    ↑ 1.Korinther 11,23-26
1
Denn ich habe vom Herrn empfangen, was ich auch euch überliefert habe, nämlich daß der Herr Jesus in der Nacht, da er verraten wurde, Brot nahm, es mit Danksagung brach und sprach:  Nehmet, esset, das ist mein Leib, der für euch gebrochen wird, solches tut zu meinem Gedächtnis!  Desgleichen auch den Kelch, nach dem Mahl, indem er sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut; solches tut,...
141    ↑ 1.Korinther 11,26
1
Denn so oft ihr dieses Brot esset und den Kelch trinket, verkündiget ihr den Tod des Herrn, bis daß er kommt.
142    ↑ 1.Korinther 13,10-12
1
wenn aber einmal das Vollkommene da ist, dann wird das Stückwerk abgetan.  Als ich ein Kind war, redete ich wie ein Kind, dachte wie ein Kind und urteilte wie ein Kind; als ich aber ein Mann wurde, tat ich ab, was kindisch war.  Wir sehen jetzt durch einen Spiegel wie im Rätsel, dann aber von Angesicht zu Angesicht; jetzt erkenne ich stückweise, dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt...
143    ↑ Epheser 2,13
1
Nun aber, in Christus Jesus, seid ihr, die ihr einst ferne waret, nahe gebracht worden durch das Blut Christi.
144    ↑ Epheser 2,13
1
Nun aber, in Christus Jesus, seid ihr, die ihr einst ferne waret, nahe gebracht worden durch das Blut Christi.
145    ↑ 1.Timotheus 6,15-16
1
welche zu seiner Zeit zeigen wird der selige und allein Gewaltige, der König der Könige und der Herr der Herrschenden,  der allein Unsterblichkeit hat, der in einem unzugänglichen Lichte wohnt, welchen kein Mensch gesehen hat noch sehen kann; Ihm sei Ehre und ewige Macht! Amen.
146    ↑ Hebräer 1
1
Nachdem Gott vor Zeiten manchmal und auf mancherlei Weise zu den Vätern geredet hat durch die Propheten, hat er zuletzt in diesen Tagen zu uns geredet durch den Sohn,  welchen er zum Erben von allem eingesetzt, durch welchen er auch die Weltzeiten gemacht hat;  welcher, da er die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und der Ausdruck seines Wesens ist und alle Dinge trägt mit dem Wort seiner Kraft, und...
147    ↑ Hebräer 9,14
1
wieviel mehr wird das Blut Christi, der durch ewigen Geist sich selbst als ein tadelloses Opfer Gott dargebracht hat, unser Gewissen reinigen von toten Werken, zu dienen dem lebendigen Gott!
148    ↑ Hebräer 10,19
1
Da wir nun, ihr Brüder, kraft des Blutes Jesu Freimütigkeit haben zum Eingang in das Heiligtum,
149    ↑ Hebräer 11,28
1
Durch Glauben hat er das Passah veranstaltet und das Besprengen mit Blut, damit der Würgengel ihre Erstgeborenen nicht anrühre.
150    ↑ Hebräer 12,24
1
und zu Jesus, dem Mittler des neuen Bundes, und zu dem Blut der Besprengung, das Besseres redet als Abels Blut.
151    ↑ Hebräer 13,12
1
Darum hat auch Jesus, um das Volk durch sein eigenes Blut zu heiligen, außerhalb des Tores gelitten.
152    ↑ Hebräer 13,20
1
Der Gott des Friedens aber, der den großen Hirten der Schafe von den Toten ausgeführt hat, mit dem Blut eines ewigen Bundes, unsren Herrn Jesus,
153    ↑ Jakobus 3,1-2
1
Werdet nicht in großer Zahl Lehrer, meine Brüder, da ihr wisset, daß wir ein strengeres Urteil empfangen!  Denn wir fehlen alle viel; wenn jemand in der Rede nicht fehlt, so ist er ein vollkommener Mann, fähig, auch den ganzen Leib im Zaum zu halten.
154    ↑ 1.Petrus 1,2
1
nach der Vorsehung Gottes des Vaters, in der Heiligung des Geistes, zum Gehorsam und zur Besprengung mit dem Blute Jesu Christi; Gnade und Friede widerfahre euch mehr und mehr!
155    ↑ 1.Petrus 1,2
1
nach der Vorsehung Gottes des Vaters, in der Heiligung des Geistes, zum Gehorsam und zur Besprengung mit dem Blute Jesu Christi; Gnade und Friede widerfahre euch mehr und mehr!
156    ↑ 1.Petrus 1,19
1
sondern mit dem kostbaren Blute Christi, als eines unschuldigen und unbefleckten Lammes,
157    ↑ 1.Petrus 1,19
1
sondern mit dem kostbaren Blute Christi, als eines unschuldigen und unbefleckten Lammes,
158    ↑ 1.Johannes 1,7
1
wenn wir aber im Lichte wandeln, wie er im Lichte ist, so haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde.
159    ↑ 1.Johannes 1,7
1
wenn wir aber im Lichte wandeln, wie er im Lichte ist, so haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde.
160    ↑ 1.Johannes 5,6
1
Er ist es, der mit Wasser und Blut gekommen ist, Jesus Christus; nicht mit Wasser allein, sondern mit Wasser und Blut.
161    ↑ 1.Johannes 5,6
1
Er ist es, der mit Wasser und Blut gekommen ist, Jesus Christus; nicht mit Wasser allein, sondern mit Wasser und Blut.
162    ↑ Offenbarung 7,14
1
Und ich sprach zu ihm: Mein Herr, du weißt es! Und er sprach zu mir: Das sind die, welche aus der großen Trübsal kommen; und sie haben ihre Kleider gewaschen und hell gemacht im Blute des Lammes.
163    ↑ Offenbarung 12,11
1
Und sie haben ihn überwunden durch des Lammes Blut und durch das Wort ihres Zeugnisses und haben ihr Leben nicht geliebt bis in den Tod!
164    ↑ Offenbarung 17,6
1
Und ich sah das Weib trunken vom Blut der Heiligen und vom Blut der Zeugen Jesu; und ich verwunderte mich gar sehr, als ich sie sah.




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